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Dienstag, 26. Juni 2012

Und jetzt ists vorbei...


Bei strahlendem Sonnenschein im Central Park








wir sind wirklich nur wegen der beleuchteten Werbung SO rot :-)

der nette Polizist...

... und die noch netteren Marines ;-)

naaaa, wo sind wir?

hach, ein letztes Mal...


ganz ganz traurig! 


Die letzte Woche war dann nochmal richtig schön. Mit den Kindern, mit meinen Mädels, einfach alles. Das fing schon damit an, dass Ari und ich letzten Montag echt viel Spaß hatten, zusammen Sport zu machen und wir die Frau, die uns da im TV versuchte zu Höchstleistungen zu motivieren, am liebsten auf den Mond geschossen hätten (erzählt die mir die ganze Zeit da einen von wegen, ich solle das Atmen nicht vergessen – ja ne ist klar, ich hüpf da rum wie ne Bescheuerte, aber so aufs Atmen hab ich dabei keinen Bock mehr). Dienstag bekam Papa dann sein tolles Geburtstagsgeschenk, nämlich ein Skype-Date mit mir. Was Schöneres konnte er sich nämlich gar nicht vorstellen (aber Paps, natürlich bekommst du auch noch was anderes, wenn ich wieder da bin ;-) ). Ansonsten hatten wir total tolles Wetter die ganze Woche (außer natürlich an den Tagen, wo die Mädels komplett frei hatten^^) und so sind Elana und ich dann immer schön zum Pool gegangen. Die Abende habe ich schön mit Lea und Theresa verbracht, wo wir dann auf Lea’s Veranda gesessen haben und uns wieder die schönen Glühwürmchen angeguckt haben oder Theresa versuchte neue Trends zu setzten, in dem man 6 BH’s übereinander anzieht, natürlich ÜBER dem T-Shirt (sieht klasse aus, ich bin mir sicher, dass sich dieser Trend durchsetzten wird!). Samstag hatte ich dann meinen letzten Tag in New York. Oh man, die Stadt werde ich wirklich vermissen. Wir sind schön den Broadway hochgelaufen zum Central Park und haben dann dort fast 2 Stunden auf dem „Great Lawn“ gelegen und den Frisbee-Spielern zugeguckt. Natürlich ging es auch noch einmal ins Vapiano, doch zu unserm Bedauern waren die Barkeeper unseres Vertrauens mal wieder nicht da. So langsam glauben wir echt, dass die dort gefeuert wurden, weil wir ja immer was umsonst bekommen haben und eigentlich ja auch allgemein noch nicht mal berechtigt waren, dort Alkohol zu bekommen :-D Aber nun gut, dieses Geheimnis werden wir wahrscheinlich nicht mehr lüften^^
Ja und dann kam das große Koffer packen am Sonntag. Bisschen angefangen hatte ich ja schon vor ein paar Wochen, aber jetzt wirklich mal durch alles durchzugehen hat echt lange gedauert. Es ist krass, wie viel Müll sich in einem Jahr ansammelt und so wurden dann auch 4 Müllsäcke aus meinem Zimmer geschafft. Im Endeffekt habe ich jetzt sogar noch ein wenig Platz in meinen Koffern, was echt gut ist, weil ich mir keine Sorgen über Übergepäck oder Sonstiges machen muss.
Und dann war er auch schon da. Der 25. Juni, mein letzter Arbeitstag. Wie soll es auch anders sein, war dieser Tag wirklich entspannend (haha, warum sollte der letzte Tag auch anders sein, als das ganze letzte Jahr). Die Mädels hatten beide Playdates und ich musste nicht wirklich was machen. Mit Elana und ihrer Freundin habe ich nachher dann ein Spiel gespielt, was auch echt lustig war. Abends waren wir dann nochmal alle zusammen Essen, weil es der letzte Abend für die Mädels vor dem Camp gewesen ist. Ich habe ihnen dann noch meine Abschiedsgeschenke gegeben und sie haben sich wirklich darüber gefreut (ich mein klar, wäre ja auch schon scheiße würden sie sagen: bor ist das kacke :-D). Habe den beiden Mädels jeweils eine Collage mit Bildern gemacht und Scott und Jessica haben eine schöne Rosen-Pflanze bekommen, damit sie, auch wenn ihre Mädels für 4 Wochen weg sind, sich immer etwas schönes angucken können. Bin ich nicht süß? :-P
Joa... und das wars dann auch von meinen Arbeitstagen... Heute morgen wurde den Mädels dann Tschüss gesagt und sie sind zum Camp aufgebrochen. Es war schon irgendwie ein komisches Gefühl, Tschüss zusagen und zu wissen, dass man sich wahrscheinlich nicht so schnell wiedersehen wird.

Heute Abend haben wir dann das „Au-Pair-Verabschiedungs-Ritual“ begangen und sind nochmal zum Eagle Rock gefahren, um die Sicht auf New York zu genießen und es war zum Schluss noch einmal so schön wie lange nicht mehr. New York wurde von der Sonne durch die Wolken angeschienen, die dann auf den Wolkenkratzern wunderschön reflektiert hat. Es ist wirklich zu schade, dass man diesen Anblick nie auf den Bildern so festhalten kann, wie man es gerade sieht. Morgen wird sich dann von meinen zweiten Gasteltern verabschiedet (also von Lea’s Gasteltern, schließlich war ich am Wochenende eigentlich immer bei denen und sie haben mir immer ein Dach über dem Kopf gegeben ;-) ) und abends bringen mich Lea und hoffentlich auch Theresa zum Flughafen.

Dann ist mein Jahr vorbei...

Ich kann es nicht oft genug sagen, dass es unglaublich ist, wie schnell, besonders die Zeit seit Januar umgegangen ist. Am Anfang hatte ich so einen Respekt vor der Zeit und oft Angst, dass ich es nicht schaffen werde, ein ganzes Jahr lang weg zu sein. Ich habe so unglaublich viele Erfahrungen gemacht, tolle Dinge gesehen und Freunde gefunden, die ich um nichts in der Welt mehr missen möchte und die mir verdammt wichtig geworden sind. Häufig wurde ich schon gefragt, ob ich es nochmal machen würde. Ich denke, ja. Klar, es gab einige Tiefpunkte in diesem Jahr, aber gerade in solchen Situationen habe ich gemerkt, dass ich selbstbewusster und erwachsener geworden bin und besser mit solchen Dingen umgehen kann. Ein Jahr alleine wegzugehen war bestimmt nicht einfach, aber es war glaube ich eine gute Entscheidung, die mich weitergebracht hat.

Damit beende ich nun meinen Blog und hoffe ihr hattet Spaß beim Lesen.

Alles Liebe,
Nina

P.S.: Ach, aus New York nehme ich übrigens noch was anderes mit, außer den tollen Eindrücken.
Nämlich einen schönen dicken blauen Fleck von der Tür meines letzten New Yorker Taxis, die ich mir bein Aussteigen schön gegen den Oberschenkel geknallt hab. Wie ihr seht, ein kleiner Tollpatsch bin ich immer noch, daran ändert auch ein Jahr Amerika nichts J

Sonntag, 17. Juni 2012

EM-Held: Michael Ballack






eleganter Start ...

... danach: Bruchlandung - wie soll es auch anders sein 





We <3 Justin :-D





Oh, was bin ich doch froh, dass Deutschland heute als Gruppenerster weitergekommen ist. Sollten sie nämlich am Freitag auch noch gegen die Griechen gewinnen, kann ich das Halbfinale in Deutschland gucken – oh wie schön das doch wäre! Trotzdem ist mein Held der EM bis jetzt noch kein Schweinsteiger, Badstuber, Hummels oder Gomez, neeein, mein Held ist Michael Ballack. Wie herrlich er als Experte von ESPN hier in Amerika immer versucht sich verständig zu machen und mit seinem putzigen Akzent uns immer zum Lachen bringt. Das ist schon was Feines muss ich sagen. Wobei ich auch sagen muss, dass ich während des Spiels einen guten deutschen Kommentator wie Belá Rethy vermisse. Die sprechen wenigstens die Namen richtig aus, wobei es besser wird – Schweinsteiger hieß heute sogar schon Schweinztaiga und nicht mehr Swoinztaiga. Bis zum Finale können sie bestimmt den ganzen Namen richtig aussprechen. Aber nun gut, das Spiel war jetzt auch schon am Ende der Woche, fangen wir also mal mit dem Montag mal an. Montag gab es im Hause Frank nämlich eine Modenschau. Eigentlich wollten wir ja zum Pool, aber da den Mädels, als sie rausgegangen sind aufgefallen ist, dass ihnen doch zu kalt ist, sind wir da geblieben und die beiden haben eine Modenschau gemacht, zu verschiedenen Themen, wie Strand, Business und Regentag. War wirklich lustig und so ging die Zeit super schnell um. Mittwoch bin ich mit den beiden dann Tennis spielen gegangen, was auch Spaß gemacht hat. Am Tennisplatz bin ich wenigstens auch nicht in Versuchung gekommen ins Internet zu gehen, weil das war ab 14:45 Uhr tabu für uns. Wir wollten das Spiel nämlich abends bei Lea gucken, da ihr Hostdad das aufgenommen hat. Da wollten wir dann ohne Vorwissen reingehen, damit das Spiel auch noch schön spannend ist. Wir hatten super viel Spaß mit Lea’s Hostdad, der auch Deutsch spricht.
Donnerstags war ich dann endlich mal mit den Mädels am Pool. War zwar schön sonnig, aber das Wasser war einfach meeeeeega kalt. Unglaublich! Na ja, nach ein paar Bahnen bin ich auch fix wieder aus dem Wasser raus, auf die Liege.
Am Freitag hatte ich dann meinen letzten Tag im Gym. Hab mich brav von meinen Freunden dort verabschiedet und vorher noch mit einem Brasilianer über die deutsche und holländische Nationalmannschaft diskutiert. Im Endeffekt konnte ich dann meinen Dickkopf durchsetzten und er gab auch zu, dass er die Deutschen schon besser findet, als die Holländer. Am Donnerstag hatte dieser Brasilianer (der übrigens auch Frederik hieß, alle meine Gym-Freunde hießen irgendwie Frederik oder Fred) uns dann seine geographischen Kenntnisse demonstriert. Auf die Frage, wo genau wir denn in Deutschland wohnen würden, sagten Lea und ich halt „Im Westen.“ Von ihm kam dann nur: „Achso, also das bei Polen?“ Jaaaa, fast, nur das andere Westen :-D Das war schon sehr amüsant^^
Abends musste ich dann auf die Mädels aufpassen und wir mussten zu so einem komischen Film über Ernährung gehen, weil meine Gastmama dachte, dass wäre wohl interessant – na ja, falsch gedacht, es war einfach nur unglaublich langweilig :-D Ari ist mit ihren Freundinnen schon nach 5 Minuten rausgegangen und ich habe nach 10 Minuten auch nur noch geschlafen. Als wir dann nach Hause gekommen sind haben wir dann gaaaaaanz viele Glühwürmchen gesehen, die mich total begeistert haben. In Deutschland hab ich die glaube ich noch nie gesehen oder kann mich jetzt einer von euch eines Besseren belehren?
Samstagmorgen gings mit Lea und Theresa in die Mall, ein paar letzte Einkäufe erledigen. Zum Lunch gings dann auch zum ersten mal in die berühmte „Cheesecake Factory“. Meine Cousine hat mir schon seitdem ich hier bin erzählt, wie unglaublich gut es da sein und ich da unbedingt hingehen müsste. Nun gut, ehrlich gesagt, fand ichs da jetzt nicht so prickelnd. Unser Cheesecake, den wir am Ende hatten war echt nicht lecker! Mama, dein Käsekuchen ist 100000 mal besser, als das, was wir da bekommen haben! Abends haben wir dann unsere Motto-Party gestartet, die einfach nur unglaublich lustig war. Wir hatten ja mal vor Eeewigkeiten in einem Party-Laden so Justin Bieber-Sachen gefunden und so aus Spaß gesagt: jaaa lass mal ne Justin Bieber - Party machen. Gesagt getan. Da die Sachen jetzt auch nicht so teuer waren, hatten wir uns Servierten, Becher und Teller mit Justin Bieber drauf geholt und als i-Tüpfelchen obendrauf auch noch Helium-Ballons und Partyhütchen. Ich weiß, es ist total bescheuert, aber es ist nun mal Amerika, was ist hier schon noch normal ;-) Nun gut, irgendwann sind wir dann auch mal schlafen gegangen, nachdem alle JB-Artikel auch benutzt worden waren (ich wieder auf dem Boden – da schlafe ich neuerdings am liebsten, aber bei Theresa war sonst nirgends Platz :-D). Am nächsten Morgen jedoch, als ich gerade Duschen gehen wollte, war ich schon verwundert, Lea und Theresa nicht in ihrem Bett zu finden :-D Die beiden befanden sich nämlich draußen – auch auf dem Boden – vor der Tür. Waren beide schon wach und wollten mich nicht wecken :-D So haben wir im Endeffekt doch alle auf dem Boden geschlafen. Nachdem wir eine Freundin von Theresa vom Bus abgeholt haben, ging unser EM-Studio (wie gesagt, natürlich mit einem EM-Helden Michi Ballack) auch schon los und das Spiel wurde geguckt.
Nach einem schönen Spaziergang im Brookdale-Park (natürlich noch mit Deutschland-Trikot und Hawai-Kette) ging der Tag auch zu Ende und wieder sitze ich in meinem Bett und kann nicht glauben, dass morgen meine letzte Woche anfängt!

Alles Liebe,
Nina

Sonntag, 10. Juni 2012

Endlich mal nen Star gesehen^^


Der neue Tower - jetzt schon das höchste Gebäude New Yorks


9/11 Memorial



Ben Stiller bei Dreharbeiten



Es ist schon komisch, wenn ich mir vorstelle, dass das jetzt die letzte reguläre Schulwoche wird, die ich mit den Mädels habe. Die Woche danach ist schon nur noch verkürzt. Sogar mein Abschieds-Dinner haben wir schon geplant und so langsam muss ich auch mal in die Gänge kommen, um mein Abschieds-Geschenk fertig zu machen. Nen groben Plan habe ich zwar, aber muss halt noch in die Tat umgesetzt werden und ich fange ja alles so gerne erst kurz vor knapp an. Dienstag haben wir uns abends bei Theresa eingefunden, damit wir sie ein bisschen mental beim Koffer packen unterstützen können. Ihr Gastkind hat dann die Alleinunterhalterin gespielt. Haha, die hat ein paar Sprüche abgelassen, dass war der Hammer. Sie sagte z. B. dass sie ein „walking mess“ (heißt ungefähr so viel wie „herum laufendes Chaos“) ist und jeder, der sie kennen würde, würde das sagen :-D Nachher haben wir auch noch Fotos mit ihr gemacht, weil wir sind nämlich ihre Freundinnen und so ;-).
Ab Mittwoch war Ari dann Zuhause, weil sie ganz starken Husten hatte. Sie saß dann den ganzen Tag vorm Fernsehen und ich habe so einfach alles so gemacht wie vorher und hab sie auch mal allein gelassen – ich mein sie ist ja schon 12 und Jessica sagte auch wäre kein Problem. So bin ich dann mal ins Gym gefahren und habe mich dort abgemeldet. Bis nächste Freitag darf ich da noch was machen, danach muss ich dann wohl Laufen gehen oder so ;-) Das Gym werde ich schon vermissen, das war richtig cool da. Die Leute waren nett und Spaß hatten wir auch immer genug (aber den haben wir ja überall ;-) ). Am Donnerstag habe ich dann Lea und Theresa verabschiedet, da die beiden übers Wochenende nach Kanada gefahren sind. Joa und dann war auch schon wieder Wochenende. Freitag war ich morgens schön im Gym, hab fürs Essen abends eingekauft und bin schon mitm Hund gegangen. Als ich dann wiederkam, war Ari auch mal wach. Aber wie sagt man denn so schön „Schlaf dich gesund“, deswegen hab ich sie auch schlafen lassen, so lang sie wollte. Abends musste ich dann auch nach langer Zeit mal wieder auf die Mädels aufpassen. Also lief es wie immer, sie gucken TV, ich gucke irgendwas Schönes auf dem Laptop.
Samstag morgen bin ich schön motiviert zum CVS gelaufen, um mich mit Sonnencreme einzudecken, weil es eigentlich schön Sonnig werden sollte (erahnt hab ich die Sonne auch hinter den Wolken, richtig rauskommen wollte sie aber anscheinend nicht). Im Starbucks, wo ich natürlich einen Zwischenstop gemacht habe, habe ich dann Jany getroffen, mit der ich dann meine Fußball-Utensilien (Diet Coke und Salzstangen – hat gegen Israel auch geholfen gehabt) gekauft habe und noch ein bisschen bei ihr gechillt habe, bevor es dann nach Hause ging und dann Fußball geguckt wurde. Schön in Deutschland Montur mit Trikot und Deutschland-Kette wurde dann mit Mama und Papa geskyped, die sich bei meiner unglaublich guten Laune gefragt haben, wie sie mich denn Zuhause ausschalten können. Bei Skype geht das im Moment ja noch so einfach, nur auf den roten Knopf drücken und ich halte die Klappe – aber meine Lieben, so einfach wird das zu Hause nicht :-P Aber gebts zu, ihr freut euch doch drauf :-D. Ich habe sogar meine technischen Qualitäten wieder unter Beweis gestellt – jahaaa, ich sollte glaub ich doch was mit Technik studieren. Mein Fernseher hier im Zimmer hat schon seit Ewigkeiten nicht mehr funktioniert. Habe wirklich an jedem Kabel gerückelt und so weiter. Nun gut, alles hat nicht geholfen. Samstag bin ich dann aber mal auf die grandiose Idee gekommen, alle Schalter zu überprüfen. Na ja und einer war halt nicht eingesteckt. Als die Stromversorgung dann wieder da war, lief auch alles wie am Schnürchen und Papa hat mal wieder nur den Kopf geschüttelt, wie blöd ich doch bin, nicht vorher schon mal nach den Steckern zu gucken^^
So konnte ich dann schön bei ESPN das Spiel gucken (mit einem Michael Ballack als Experten, dessen Englisch sich schon sehr putzig angehört hat ;-) ), was ja auch Gott sei Dank gewonnen wurde. Meine Nerven lagen zwar Zwischenzeitlich blank, aber gut, dass es den Herrn Gomez gibt, der zur rechten Zeit am rechten Ort war. Und natürlich auch, weil ich das schöne Deutschland-Trikot anhatten J Hattest Recht Mama, bringt wirklich Glück!
Abends habe ich mich dann mit Jany und Steffi getroffen. Das war ganz lustig, weil Jany und Steffi kennen sich von Zuhause, Steffi und ich waren damals zusammen in der Trainingsschool und Jany und ich kennen uns halt von hier. Wir sind dann beim Kubaner essen gewesen. Die Atmosphäre in dem Laden war richtig schön. Es war zwar unglaublich voll, aber irgendwie hat das nicht wirklich gestört. War halt so ein kleines bisschen karibisches Feeling da, hat mir echt gut gefallen. Nach einem Starbucks-Frappuccino und eine sehr amüsanten Unterhaltung auf dem Eagle Rock bin ich dann auch mal ins Bett gefallen.
Sonntag morgens gings dann früh raus nach New York, weil ich es endlich auch mal geschafft habe, mir einen Visitor Pass für das World-Trade-Center-Memorial zu besorgen. So bin ich dann schön bis nach Downtown spaziert und habe mir das dann mal angeschaut. Es war schon ziemlich bedrückend dort zu sein, wo man weiß, wie unglaublich viele Menschen dort gestorben sind. Wenn man dann noch die ganzen Namen auf der Umrandung von diesen Wasserfällen sieht, wird einem das noch mehr bewusst. Die Anlage sonst ist sehr schön mit sehr vielen Bäumen. Es hat aber für mich irgendwie die ganze Zeit diese bedrückte Stimmung gehabt.
Als ich dann so weiter durch Downtown gelaufen bin, durfte ich auf einmal nicht über eine Straße gehen. Da standen so Menschen, die die ganzen Passanten aufgehalten haben. Es wurde nämlich gerade ein Film gedreht. Da dachte ich mir dann mal, warteste Mal Nina, vielleicht kennste ja sogar wen. Richtig cool, dann ist da nämlich Ben Stiller auf einem Skate-Board langefahren (im Film siehts dann so aus, dass er gefahren ist, eigentlich hang er aber an einem auf einem fahrenden Auto befestigten Kran). Habe dann auch sofort Fotos gemacht – also an der Nase erkennt man dann, dass es wirklich Ben Stiller ist (das ist der, der auch in „Nachts im Museum“ oder „Meine Braut, ihre Eltern und ich“ mitgespielt hat.) War aber mal echt cool so live zu sehen, wie sowas gedreht wird.
So jetzt sitze ich hier wieder in meinem Bettchen, durchnässt durch den doofen Regen (weil es natürlich genau dann anfängt zu Regnen, als ich aus dem Bus aussteige und nach Hause laufe) und freue mich auf die letzte reguläre Woche.

Alles Liebe,
Nina

Montag, 4. Juni 2012

Oh mein deutsches Bett – jetzt weiß ich Dich erst richtig zu schätzen




gaaanz viele Süßigkeiten







Carrie's Wohnung aus Sex and the City


„Nina, where can you see the picture after you took it?“ Den Satz habe ich letzte Woche dann von meinen Kindern gehört, als sie eine alte Kamera, mit der man noch mit nem Film die Fotos macht, in die Hände bekommen haben. Sie konnten mir echt nicht glauben, dass es früher Kameras gab, wo man erst nach dem entwickeln wusste, wie das Foto jetzt im Endeffekt geworden ist. Nachdem ich dann vergeblich versucht habe zu erklären, dass es noch nicht 100 Jahre her ist, seitdem Fotos so gemacht wurden, sondern es vllt nur 15 Jahre sind, haben wir dann das „One Direction“-Konzert nachgespielt, was Ari am Sonntag davor besucht hatte. Unsere Stimmen waren jetzt zwar nicht soooo unglaublich gut, aber wir hatten unseren Spaß.
Donnerstag musste ich dann mega früh aufstehen, da Ari schon um 06:30 Uhr an der Schule sein musste. Sie ist mit ner Gruppe für 2 Tage nach Philadelphia gefahren. Aber wie ich nun mal bin habe ich das Positive in der Sache gesehen, so hatte ich nämlich Donnerstag und Freitag jeweils bis 15:00 Uhr frei und Freitag konnte ich sogar bis 07:45 Uhr schlafen, da ich Ari ja nicht wegbringen musste. Mittags hab ich dann mal wieder mit Lea gekocht. Richtig schön Deutsch mit Fleisch, Beilage und Gemüse. Hach, was freue ich mich auf das gute deutsch Essen. Erstes Essen muss eine gute Ringhoff-Bratwurst werden!
Nachdem ich Ari dann am Freitag abgeholt hatte, war ich auch schon so gut wie off und Lea hat mich wieder in mein Wochenendhaus gefahren. Schlaf war aber irgendwie überbewertet in der Nacht. Haben uns gegenseitig die ganze Zeit wach gehalten. Irgendwann war dann auch noch meine Schlaf-Matratze vollkommen im Arsch. Also da sind vor nen paar Wochen mal so einzelne Kammern geplatzt (fragt mich nicht, wieso, also ICH wars nicht :-D), deswegen war in der Mitte so eine große Wölbung. Diese ist Freitag aber noch mehr gewachsen und ich habe die Krise bekommen. So habe ich kurzerhand alle Decken die ich gefunden habe auf den Boden gelegt und mir ein eigenes Bett gebaut. War zwar jetzt nicht sooo bequem, aber alles war besser, als noch eine Nacht auf dieser Zumutung zu schlafen :-D. Was habe ich doch mein schönes, großes deutsches Bett in der Nacht vermisst. Am nächsten Morgen gings dann recht früh nach New York. Ich wollte unbedingt ein paar Schauplätze von Gossip Girl und Sex and the City sehen und Lea wurde dann mitgeschleppt durch halb Manhattan. 12,5 km haben wir an dem Tag zurückgelegt. Neben den GG und SATC-Schauplätzen sind wir noch zu einer Promenade in Brooklyn gegangen, von der aus wir einen echt tollen Blick auf Manhattan hatten. Pausiert haben wir von unserem anstrengenden Spaziergang dann, wie soll es auch anders sein, im Vapiano. Wieder zurück bei Lea habe ich dann die Mama von Leas Gastmama kennengelernt. Das war ganz witzig, weil als ich sagte, mein Name wäre Nina kam von ihr nur: „Ha wie lustig, N I N A? So heiß ich auch, also fast, weil bei mir spricht man es Neina aus.“ Guuuut, dass ich auch in Amerika Nina und nicht auf einmal Neina heiße. Sonst wäre ich vollkommen verrückt geworden dieses Jahr :-D
Sonntag war dann noch einmal großes Shopping angesagt. Viele Wochenenden habe ich ja nicht mehr (nur noch 3, um genau zu sein) und da musste noch ein bisschen eingekauft werden. Ich habe mich ja sonst immer über die Damen lustig gemacht, die mit 281832 Taschen am Arm rumgelaufen sind. Nun ja, viel anders sah ich auch nicht aus. Aber die Outlet Mall hatte echt zu gute Preise, da dachte ich mir, dass man sich so zum Schluss ja nochmal etwas gönnen darf ;-) Eigentlich wollte ich mir bei irgendnem Designer-Laden ja eine grandiose Abend-Robe kaufen und dann auf der Letter-Einkaufsmeile herstolzieren. Na ja, aber ich dachte mir dann so, dass das sowieso niemand anerkennen würde und ich eher ausgelacht würde – also hab ichs gelassen und leider keinen teuren Fummel gekauft ;-) Ist wahrscheinlich besser so :-P
So und da war die Woche auch schon wieder schnell um. Nur noch 3 wöchentliche Blogs, die ich schreiben werde, bevor ich am 27. Juni in den Flieger steige und am 28. Juni dann in Düsseldorf lande!! Weeeiiil ich werde nämlich schon einen Tag früher wieder nach Hause fliegen, als eigentlich geplant. Das ist einfach super genial und ich freue mich total, jetzt doch meinen Wunschabflugtermin zu bekommen J

Alles Liebe,
Nina

Dienstag, 29. Mai 2012

Verlängertes Wochenende


ganz viel Spaß :-D




Beerdigung einer Wassermelone


bestes Frühstück

DANKE MAMA !!! <3


Sooo Freunde, da ich dieses Mal ein (nun letztes) langes Wochenende hatte, kommt der Bericht einen Tag später.
Die Woche war mal wieder nicht sonderlich ereignisreich, außer, dass es von Montag bis Donnerstag glaube ich ununterbrochen wie aus Eimern gegossen hat. Montag hab ich mir dann auch zur Feier des Regentages eine neue schnieke „North Face“-Regenjacke gekauft (Ich kleiner Sparfuchs habe damit mal wieder die Hälfte gespart, weil das gute Stück in Deutschland 120 € kostet und ich umgerechnet gerade mal 60 € bezahlt habe – seid stolz auf mich ;-) ), die dann auch sofort zum Einsatz kam. Die Tage plätscherten dann auch so dahin und Donnerstag konnte ich mal wieder ausschlafen. Elana hatte so ein Schulkonzert, weswegen Jessica sich frei genommen hatte und die Mädels selbst zu Schule brachte. Gegen 10 Uhr sind wir dann zusammen mit der Oma zur Schule gefahren und haben uns das Geträller angehört. War auch ganz süß – Grundschul-Chor halt, aber mit schönen Liedern.
Übers Wochenende bin ich dann mal wieder bei Lea eingezogen (ich weiß gar nicht, wie wir das machen sollen, wenn wir am Wochenende nicht mindestens einmal zusammen in einem Zimmer schlafen können :-D). Abends hatten wir zunächst noch nen Au Pair-Meeting, zu dem wir leider nicht pünktlich hingehen konnten. Wir mussten nämlich noch kochen (ich weiß, grandiose Ausrede, unserer Leiterin haben wir auch nur gesagt, dass wir später kommen, nicht warum^^). Nun gut, als wir uns dann auf den Weg machen wollten, wollte ich mal wieder mega gut vorbereitet sein und hatte schon vorher den Weg nachgeguckt. War auch alles schön und gut. Jedoch als wir so dem Weg folgten, war das alles ein bisschen seltsam. Das in dieser, sagen wir mal, nicht gerade vertrauenswürdigen Umgebung ein Yoga-Studio (wir sollten nämlich Hot Yoga machen) sein sollte, konnten wir uns nicht wirklich vorstellen. Nach geschlagenen 35 Minuten ist uns dann aufgefallen, dass mein Weg zwar auf die richtige Straße (bzw. den richtigen Straßennamen ;-) ) führte, diese Straße aber leider im falschen Ort lag. Beim nächsten Mal suche ich dann doch lieber nicht den Weg^^ Wieder bei Lea angekommen haben wir erstmal noch ein paar amüsante Fotos mit meinem Laptop gemacht, sind dann aber im Endeffekt doch eigentlich recht früh schlafen gegangen, nachdem wir unserm Thresken „Adieu“ gesagt haben, da sie sich für eine Woche nach San Francisco verabschiedet hat und uns seitdem mit netten SMS wie „Oh unser Hostel ist so klasse, San Francisco ist total toll.“ Quält ;-) Aber es sei ihr gegönnt, schließlich hatte sie in ihren 8 Monaten hier fast noch gar keinen Urlaub. Nun gut, schlafen wollten wir zwar, klappte aber nicht, da Lea’s Zimmer, trotz Ventialtor, eher einer Sauna glich. So haben wir uns dann gegenseitig irgendwann in den Schlaf bemitleidet, wie warm es doch wäre :-D
Am Samstag (nein, wir sind dann doch nicht an Überhitzung gestorben) gabs dann ein schönes Wiedersehen mit alten Bekannten. Johannes kam mich übers Wochenende besuchen und so fuhren Lea und ich Samstagmorgen nach New York rein. Sind dann den Nachmittag über am Hudson River spazieren gegangen (wuhuuu, Sonnenbrand lässt grüßen) und sind, wie soll es auch anders sein, am Ende wieder im Vapiano eingekehrt. Wieder im zurück im schönen Montclair in meinem Wochenendhaus hatten wir dann die geniale Idee, dass es doch ganz lustig wäre, abends einen zu trinken (kaum ist Johannes da, wird wieder getrunken :-D). Nur mussten wir ja irgendwie an den Alkohol kommen, da es hier ja ein wenig bescheuert mit der Altersbegrenzung ist. Aber, wir hatten noch eine geniale Idee (man, was waren wir intelligent dieses Wochenende!). Im Moment wohnt mal wieder son Typ bei Lea’s Familie und den haben wir dann einfach gefragt, ob er uns was besorgen würde. Der Kerl war schier begeistert von unserer Idee und so wurde fix was gekauft. Je später der Abend desto lustiger wurden auch unsere Trink-Spiel-Ideen bzw. die Antworten die wir auf die jeweiligen Fragen des Trinkspiels hatten. Die Zeit nach dem Au Pair Jahr kann kommen würde ich mal sagen :-D
Sonntag wurde dann erstmal ausgeschlafen und super lecker mit Brötchen, Croissant und Rührei gefrühstückt. Danach wurde Johannes ein bisschen von Montclair gezeigt und sind bei der Hitze (weil am Wochenende wars dann doch wieder schön warm) wie die kleinen Kinder mit Klamotten durch den Rasenspränkler gelaufen. Abends gings dann mal wieder ins Kino („What to expect, when you expecting“ – allein schon wegen Chace Crawford lohnt es sich darein zugehen!).
Montag gings für Johannes dann wieder zurück nach Washington und er ist ziemlich früh nach New York reingefahren, um sich noch ein bisschen was anzugucken. Lea und ich sind diesmal Zuhause geblieben und so konnte ich mal wieder mit Mama und Papa skypen. Beim Skypen merke ich immer erst, wie sehr ich die alle doch vermisse und gerne mal wieder bei nem Kaffee die neusten Sachen persönlich bequatschen würde... Aaaaaber liebe Leute, ich kanns ja nicht oft genug sagen, am 29. Juni bin ich ja wieder im Lande und dann wird alles nachgeholt J.
Wirklich was gemacht haben Lea und ich auch nicht. Sonnen wollten wir uns, aber nach 1 ½ Stunden auf dem Deck bei mir waren wir einfach nur fertig. Die Hitze war unglaublich! Irgendwann haben wir uns dann bei mir aufs Bett gelegt und ne Runde geschlafen.
So ist diese Woche auch wieder nur eine kurze Woche, was richtig richtig genial ist. Gut gestartet ist sie allemal, da heute ein Päckchen von meiner Mama im Briefkasten war. Sie hat mir doch tatsächlich das neue Deutschland EM-Trikot geschickt J Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie unglaublich ich mich darüber gefreut habe. Jetzt kann die EM ja nur gut werden, vorallen Dingen wäre ich passend zum Finale wieder da! VIELEN VIELEN DANK MAMA!!! Das Geschenk ist wirklich das Beste, was noch kommen konnte in den letzten Wochen!

Alles Liebe,
Nina