| Bei strahlendem Sonnenschein im Central Park |
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| wir sind wirklich nur wegen der beleuchteten Werbung SO rot :-) |
| der nette Polizist... |
| ... und die noch netteren Marines ;-) |
| naaaa, wo sind wir? |
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| hach, ein letztes Mal... |
| ganz ganz traurig! |
Die letzte Woche war dann nochmal richtig schön. Mit den
Kindern, mit meinen Mädels, einfach alles. Das fing schon damit an, dass Ari
und ich letzten Montag echt viel Spaß hatten, zusammen Sport zu machen und wir
die Frau, die uns da im TV versuchte zu Höchstleistungen zu motivieren, am
liebsten auf den Mond geschossen hätten (erzählt die mir die ganze Zeit da
einen von wegen, ich solle das Atmen nicht vergessen – ja ne ist klar, ich hüpf
da rum wie ne Bescheuerte, aber so aufs Atmen hab ich dabei keinen Bock mehr).
Dienstag bekam Papa dann sein tolles Geburtstagsgeschenk, nämlich ein
Skype-Date mit mir. Was Schöneres konnte er sich nämlich gar nicht vorstellen
(aber Paps, natürlich bekommst du auch noch was anderes, wenn ich wieder da bin
;-) ). Ansonsten hatten wir total tolles Wetter die ganze Woche (außer
natürlich an den Tagen, wo die Mädels komplett frei hatten^^) und so sind Elana
und ich dann immer schön zum Pool gegangen. Die Abende habe ich schön mit Lea
und Theresa verbracht, wo wir dann auf Lea’s Veranda gesessen haben und uns
wieder die schönen Glühwürmchen angeguckt haben oder Theresa versuchte neue
Trends zu setzten, in dem man 6 BH’s übereinander anzieht, natürlich ÜBER dem
T-Shirt (sieht klasse aus, ich bin mir sicher, dass sich dieser Trend durchsetzten
wird!). Samstag hatte ich dann meinen letzten Tag in New York. Oh man, die
Stadt werde ich wirklich vermissen. Wir sind schön den Broadway hochgelaufen
zum Central Park und haben dann dort fast 2 Stunden auf dem „Great Lawn“
gelegen und den Frisbee-Spielern zugeguckt. Natürlich ging es auch noch einmal
ins Vapiano, doch zu unserm Bedauern waren die Barkeeper unseres Vertrauens mal
wieder nicht da. So langsam glauben wir echt, dass die dort gefeuert wurden,
weil wir ja immer was umsonst bekommen haben und eigentlich ja auch allgemein
noch nicht mal berechtigt waren, dort Alkohol zu bekommen :-D Aber nun gut,
dieses Geheimnis werden wir wahrscheinlich nicht mehr lüften^^
Ja und dann kam das große Koffer packen am Sonntag. Bisschen
angefangen hatte ich ja schon vor ein paar Wochen, aber jetzt wirklich mal
durch alles durchzugehen hat echt lange gedauert. Es ist krass, wie viel Müll
sich in einem Jahr ansammelt und so wurden dann auch 4 Müllsäcke aus meinem
Zimmer geschafft. Im Endeffekt habe ich jetzt sogar noch ein wenig Platz in
meinen Koffern, was echt gut ist, weil ich mir keine Sorgen über Übergepäck
oder Sonstiges machen muss.
Und dann war er auch schon da. Der 25. Juni, mein letzter
Arbeitstag. Wie soll es auch anders sein, war dieser Tag wirklich entspannend
(haha, warum sollte der letzte Tag auch anders sein, als das ganze letzte
Jahr). Die Mädels hatten beide Playdates und ich musste nicht wirklich was
machen. Mit Elana und ihrer Freundin habe ich nachher dann ein Spiel gespielt,
was auch echt lustig war. Abends waren wir dann nochmal alle zusammen Essen,
weil es der letzte Abend für die Mädels vor dem Camp gewesen ist. Ich habe
ihnen dann noch meine Abschiedsgeschenke gegeben und sie haben sich wirklich
darüber gefreut (ich mein klar, wäre ja auch schon scheiße würden sie sagen:
bor ist das kacke :-D). Habe den beiden Mädels jeweils eine Collage mit Bildern
gemacht und Scott und Jessica haben eine schöne Rosen-Pflanze bekommen, damit
sie, auch wenn ihre Mädels für 4 Wochen weg sind, sich immer etwas schönes
angucken können. Bin ich nicht süß? :-P
Joa... und das wars dann auch von meinen Arbeitstagen...
Heute morgen wurde den Mädels dann Tschüss gesagt und sie sind zum Camp
aufgebrochen. Es war schon irgendwie ein komisches Gefühl, Tschüss zusagen und
zu wissen, dass man sich wahrscheinlich nicht so schnell wiedersehen wird.
Heute Abend haben wir dann das
„Au-Pair-Verabschiedungs-Ritual“ begangen und sind nochmal zum Eagle Rock
gefahren, um die Sicht auf New York zu genießen und es war zum Schluss noch
einmal so schön wie lange nicht mehr. New York wurde von der Sonne durch die
Wolken angeschienen, die dann auf den Wolkenkratzern wunderschön reflektiert
hat. Es ist wirklich zu schade, dass man diesen Anblick nie auf den Bildern so
festhalten kann, wie man es gerade sieht. Morgen wird sich dann von meinen
zweiten Gasteltern verabschiedet (also von Lea’s Gasteltern, schließlich war
ich am Wochenende eigentlich immer bei denen und sie haben mir immer ein Dach
über dem Kopf gegeben ;-) ) und abends bringen mich Lea und hoffentlich auch
Theresa zum Flughafen.
Dann ist mein Jahr vorbei...
Ich kann es nicht oft genug sagen, dass es unglaublich ist,
wie schnell, besonders die Zeit seit Januar umgegangen ist. Am Anfang hatte ich
so einen Respekt vor der Zeit und oft Angst, dass ich es nicht schaffen werde,
ein ganzes Jahr lang weg zu sein. Ich habe so unglaublich viele Erfahrungen
gemacht, tolle Dinge gesehen und Freunde gefunden, die ich um nichts in der
Welt mehr missen möchte und die mir verdammt wichtig geworden sind. Häufig
wurde ich schon gefragt, ob ich es nochmal machen würde. Ich denke, ja. Klar,
es gab einige Tiefpunkte in diesem Jahr, aber gerade in solchen Situationen
habe ich gemerkt, dass ich selbstbewusster und erwachsener geworden bin und
besser mit solchen Dingen umgehen kann. Ein Jahr alleine wegzugehen war
bestimmt nicht einfach, aber es war glaube ich eine gute Entscheidung, die mich
weitergebracht hat.
Damit beende ich nun meinen Blog und hoffe ihr hattet Spaß
beim Lesen.
Alles Liebe,
Nina
P.S.: Ach, aus New York nehme ich übrigens noch was anderes
mit, außer den tollen Eindrücken.
Nämlich einen schönen dicken blauen Fleck von der Tür meines letzten New Yorker Taxis, die ich mir bein Aussteigen schön gegen den Oberschenkel geknallt hab. Wie ihr seht, ein kleiner Tollpatsch bin ich immer noch, daran ändert auch ein Jahr Amerika nichts J
Nämlich einen schönen dicken blauen Fleck von der Tür meines letzten New Yorker Taxis, die ich mir bein Aussteigen schön gegen den Oberschenkel geknallt hab. Wie ihr seht, ein kleiner Tollpatsch bin ich immer noch, daran ändert auch ein Jahr Amerika nichts J



















