Gesamtzahl der Seitenaufrufe

Montag, 28. November 2011

Auf den Spuren der amerikanischen Geschichte

Langeweile in der Metro









leider war kein Wasser im Dingen da... sonst hätte ich die Szene aus "Forrest Gump" nachgespielt :-D

der Albert war auch da :-)

die Audienz wurde leider kurz vorher abgesagt^^






also Motorradfahren kann ich definitiv super! :-D

ich möcht auch so eine große Rose geschenkt bekommen!


Washington von oben



die hatten soooo viele soooo schöne Gebäude :-)





Eine sehr schöne kurze Arbeits- und lange Freizeitwoche liegt hinter mir J. Am Dienstag musste ich ausnahmsweise mal abends länger arbeiten. Die Mädels haben sich irgendeine Sendung über Schönheitsköniginnen angeguckt (kleine 3-jährige die auf Barbies geschminkt wurden und dann vor einer Jury winken – schrecklich :-D) und sind super fix ins Bett gegangen. Kein Murren, kein Schreien – ging wunderbar und ich konnte somit auch schön früh Schlafen gehen. Kind ist hier nämlich mega zur Schlaftante geworden und jeden Abend vom ganzen Nichtstun super müde :-D. Mittwoch war dann auch schon mein letzter Arbeitstag diese Woche, weil am Donnerstag das lange Thanksgiving-Wochenende angefangen ist. Elana hatte nach der Schule dann eine Freundin mit nach Hause gebracht und dieses Mädel hat mich einfach fertig gemacht :-D Die hat ohne Scheiß innerhalb von einer Stunde oder so 4 Birnen gegessen. Somit hatte ich dann keine mehr, was ich schon sehr bedauert habe^^. Nun gut, abends gings dann erst zu Lea. Dort haben wir mit Isi, Maria und Sabrina (einer Argentinierin) schön international gegessen (Pommes, Tsatsiki und Chicken Teriyaki (ohne Chicken) :-D) und uns ein paar Bierchen getrunken. Hach hat das gut geschmeckt J Danach gings dann noch ab in „kreeeiiiisch“ den neuen Twilight-Film (haha ich konnte ihn vor euch ganzen Freaks gucken, bei uns lief der nämlich ne Woche früher an). Habe mir dafür noch schnell 1-3 die Woche über angeguckt, damit ich wenigsten ein bisschen Plan von der Materie habe. Im Endeffekt fand ich den Film aber echt gar nicht mal schlecht (in Twilight-Freak-Sprache heißt das wahrscheinlich: „Oooohhh mein Gott der Film ist sooooooo geil!“). Ich muss sagen, dass ich definitiv Team Jacob bin. Was die alle an Edward finden, das frage ich mich wirklich. Aber nun gut, dass ist ein anderes Thema. Nach dem Film habe ich dann bei Lea gepennt, weil sie näher an der 1. Busstation wohnt. Sie wollte aber schon mega früh nach NYC um die Parade mit Isi anzugucken. Somit bin ich noch 2 Stunden länger liegen geblieben und habe 2 Busse später genommen und mich somit auf den Weg nach Washington gemacht, um Johannes zu besuchen, der dort in der Nähe auch als Au Pair arbeitet. Natürlich hatte mein Bus keine Verspätung (wie ich es eigentlich aufgrund von Thanksgiving-Verkehr angenommen hatte) und ich war viel zu früh in New York. So bin ich dann erstmal ein wenig durch die Straßen gelaufen, ohne irgendein Ziel (wobei doch, ich habe versucht einen Starbucks auf der 9th Ave zu finden, aber denkt ihr da gibt es irgendwo einen scheiß Starbucks :-D Da ist New York doch sonst voll mit dem Laden und dann wenn man ihn mal sucht, findet man keinen^^) und bin dann schließlich um 13:30 in meinen Bus nach Washington (im folgenden D.C. genannt, da mir Washington wirklich zu lang ist zum schreiben :-D) gestiegen. Die Fahrt war wirklich angenehm und wir hatten auch nur 30 min Verspätung. Mein Flugzeug-Nackenstütz-Dingen war definitiv eine gute Investition die ich damals gemacht habe bei IKEA (seht ihr, ich hab doch nicht nur sinnloses Zeug gekauft :-D). Johannes hatte mich dann vom Bahnhof abgeholt und los ging die Fahrt mit der Metro in Johannes Örtchen Fairfax. Dort angekommen haben wir erstmal schön gekocht (war ein wenig improvisiert, aber es ging wohl, der Reis war zumindest super!) und sind nach ein paar Lästerreien auch früh schlafen gegangen (wie gesagt, ich bin nichts mehr gewohnt hier).  Am nächsten Morgen ging es dann los nach D.C. Dort habe ich mir dann erstmal die Sehenswürdigkeiten angeguckt wie z. B. das Lincoln Memorial, das World War II Memorial (die haben da iwie für alles und jeden ein Memorial), das Washington Monument und natürlich das Weiße Haus. Leider hatte Barack unser Meeting kurz vorher gecancelt, so konnte ich dann doch nur von draußen Fotos machen. Vielleicht klappts ja beim nächsten Mal ;-).  Die Stadt ist echt mega schön und irgendwie auch schon idyllisch. Allein die Architektur hat mich schon wieder ins Schwärmen gebracht. Auf sowas stehe ich echt total. Zurück in Fairfax sind wir dann noch in die Mall gefahren und haben dank dem Black Friday Sale (alle Läden haben an dem Freitag nach Thanksgiving einfach mal mega reduzierte Preise) noch gute Schnäppchen bei Hollister und Abercrombie ergattert. Ich habe mir erstmal eine Ray Ban-Sonnenbrille gegönnt (auch wenn Mama sagt, dass es schon ziiiiemlich teuer war für eine Sonnenbrille :-D Aber man muss ja nicht immer auf die Mama hören und soll auch mal seinen Dickkopf durchsetzten J). Abends haben wir dann wieder gekocht. Diesmal war es sogar verdammt gut, es gab nämlich gebratenen Reis mit Shrimps, Hähnchen und Gemüse. Meeega lecker! Das könnte sogar ein neues Rezept für meine Mädels hier werden. Nach dem Essen wurden wir dann von einer Freundin von Johannes abgeholt und wir sind zum Lasertag gefahren. Das muss man sich so vorstellen wie Paintball. Es gibt 3 Teams (blau, rot und grün) und man bekommt so Westen mit Sensoren angezogen. Danach kommt man in einen dunklen Raum mit vielen Nischen und Ecken. Ziel des Spiels ist es dann, mit einem Laser die Leute aus den anderen Teams abzuschießen. Wenn man dann getroffen wurde, war man 5 Sekunden außer gefecht. Ich hatte das Gefühl ich war die ganze Zeit außer gefecht, weil ich es nicht gecheckt habe, mich zu verstecken und gleichzeitig irgendwen abzuschießen :-D War auf jeden Fall mal eine lustige Erfahrung. Am nächsten Morgen habe ich Johannes dann schon ganz früh aus dem Bett geschmissen und wir sind wieder nach D.C. gefahren. Diesmal haben wir uns die Stadt von oben angeguckt und sind auf so einen Turm gefahren. War auch echt eine schöne Aussicht. Danach ging es dann auf die Spuren der amerikanieschen Geschichte in die Nationalen Archive, wo die Originale der Bill of Rights und der Declaration of Independence (die Unabhängigkeitserklärung der USA) ausgestellt war. Ich musste erstmal mein Kaugummi wegschmeißen, bevor wir überhaupt reindurften. Warum weiß ich zwar nicht, vllt wäre die Unabhängigkeitserklärung ja beleidigt gewesen, hätte ich in ihrer Gegenwart Kaugummit gekaut – man munkelt so etwas ;-).  War aber wirklich schön, mal wieder etwas Geschichte zu erfahren. Hach, der Geschichts-LK war schon was feines! 
Zufälligerweise war meine Cousine auch am Wochenende in Washington, was wir beide iwie erst 2 Tage vorher festgestellt haben. Somit haben wir uns zum Mittagessen im Vapiano getroffen. Das wars dann aber auch schon mit der Familienzusammenführung, aber in 4 Wochen an Weihnachten sehen wir uns ja schon wieder (aaahhh und dann seh ich auch Jojo, Tete, Hanna, Kerka, Nici, Anna, Ole und Freddy wieder J J J Oh Gott wie ich mich darauf freue!). Wieder zuhause angekommen wurden dann erstmal Karten geschrieben und das Derby im TV geguckt (Johannes Familie kann deutschen Fußball gucken, ihr glaubt gar nicht wie mega neidisch ich bin ey). Joa und dann fing der Abend an :-D Es wurde ein bisschen getrunken und es war schon ein bisschen wie früher. Mit 2 Freunden von Johannes ging es dann wieder nach D.C. in einen Under Age Club. Was da abging, dass war für mich prüdes Dorf-Kind echt heftig :-D Ich möchte ja nicht sagen, dass es Sex auf der Tanzfläche war und manche Weiber da nur in BH und Höschen rumgelaufen sind, aber es war wirklich so :-D Ich habe meinen Mund zwischenzeitlich vor staunen echt nicht zubekommen, weil ich so etwas krasses noch nie gesehen habe :-D Unglaublich einfach nur! In dem Club gab es 4 Floors, wobei ich den auf dem Dach einfach am Besten fand, nur iwie fand die junge Bevölkerung der amerikanischen Hauptstadt das wohl nicht so. Der DJ tat mir schon echt leid, dass nicht wirklich viele Leute da waren, aber seine Musik war echt verdammt gut. Nun gut, um 2 gings dann auch mit einer der letzten U-Bahnen zurück und ich bin totmüde ins Bett gefallen.
Am nächsten Morgen klingelte der Wecker wieder viel zu früh, mein Koffer wurde schnell fertig gepackt (ich war echt stolz, dass ich meine Einkäufe alles in das kleine Ding bekommen hab :-D) und los gings zur Busstation. Auf dem Weg merkte die Freundin von Johannes, die auch zurück nach Hause musste (nach Connecticut, also noch weiter als ich), dass sie ihren Bus nicht um 12:45 pm sondern um 12:45 am (also um 00:45 nachts) hatte. Irgendwie mussten wir also schnellstmöglich eine Möglichkeit für sie finden, wie sie nach Hause kommt. Glücklicherweise hatten wir noch einen Platz im Zug für sie bekommen (was auch der letzt Mögliche war) und so konnte sie doch noch nach Hause. Hat zwar ein schweinegeld gekostet, aber besser so, als in D.C. festsitzen. Mein Ticket war Gott sei Dank richtig gebucht und so saß ich dann um 12:30 im Bus. Statt wie angekündigt um 16:45 war ich aber erst um 19:10 in New York und bin dann 20 Blocks zur Busstation gesprintet, damit ich meinen 19:30 Bus nach Hause bekomme. Diesmal war nämlich der gefürchtete Thanksgiving-Verkehr da und vor dem Lincoln-Tunnel hat es sich krass gestaut. Um 20:15 war ich dann endlich zuhause und bin totmüde ins Bett gefallen.
Das Wochenende war richtig schön und ich hoffe, dass sich das bald wiederholen kann. Nur noch 4 Wochen, dann ist echt schon Weihnachten. Wie krass schnell das jetzt umgegangen ist. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie sehr ich mich darauf freue J

Alles Liebe,
Nina

Montag, 21. November 2011

Lehrreiches Wochenende - oder so ähnlich^^






da waren wir auch noch warm angezogen :-D



das war dann der "Weg" runter^^



das schöne Ergebnis :-)

unsere Wandergruppe

Nina mit dem schönen N und Nina mit dem nicht so schönen N :-D

nachher wurde es mir dann mit Pulli doch zu warm^^ aber Schal blieb an!
Ungeschminkt und mit Jogger auf ner Party - war auch mal was Neues^^



Wieder eine Woche vorbei. Man man man, die Zeit vergeht echt wie im Fluge. In gerade mal 5 Wochen sind meine lieben Freunde schon da und dann ist Weihnachten und Silvester und fast die Hälfte meiner Zeit ist schon rum. Aber etwas dauert es ja noch.
Diese Woche habe ich erstmal den Flu-Shot bekommen (also die Grippe-Impfung). Hab mich zwar schon ewig davor gedrückt, weil ich Spritzen jetzt nicht so gerne mag, aber meiner Gastfamilie war es wichtig, deswegen bin ich dann doch mal losgegangen. Ging aus alles ganz schnell und der Pieks war jetzt auch nicht so schlimm. Danach bin ich endlich mal zu Bücherei gefahren und habe mir dort so einen Ausweis geholt und mir sofort mein Lieblingsbuch ausgeliehen. Auf Deutsch habe ich „Für immer vielleicht“ von Cecilia Ahern ja schon gefühlte 10 mal gelesen, aber es ist einfach das beste Buch, deswegen wird’s jetzt auch nochmal auf Englisch gelesen. Am Mittwoch habe ich mich wieder als Köchin ausprobiert. Diesmal gabs Gnocchi-Paprika-Frischkäse-Auflauf. In dieser genialen Küche wie ich sie hier hab (super groß mit so einer tollen Kochinsel in der Mitte wie ich es schon immer haben wollte), macht das Kochen echt total Spaß. Wenns dann nachher noch schmeckt (wie bisher Gott sei Dank immer – zumindest sagen sie das und gegessen wird es auch :-D), ist es noch besser.
Da wieder Mal ein Monat um war, sind hatten wir wieder ein Au Pair Meeting. Diesmal wollten wir Schlittschuh fahren. In der Halle angekommen (nachdem wir uns mal wieder schön verfahren hatten, wie soll es auch anders sein^^), waren wir, trotz dessen wir schon 20 Minuten zu spät waren, die Ersten. Ist unsere Gruppenleiterin aber auch selber Schuld, wenn die das Treffen auf 19:30 ansetzt, die Hälfte aber bis mindestens da oder noch länger arbeiten muss. Nun gut, so waren Lea und ich auch im endeffekt die einzigen, die noch aufs Eis gegangen sind. Wirklich talentiert bin ich jetzt nicht muss ich ja zugeben (das dazugehörige Video kann man bei Facebook bewundern :-D), aber zumindest habe ich mich kein einziges Mal auf die Schnauze gelegt und das war für mich schon ein großer Erfolg.
Freitag begann dann mein lehrreiches Wochenende. Zumindest sollte es das werden, ob es das nun auch war, darüber lässt sich definitiv streiten :-D. Ich hatte mich für einen Wochenendkurs angemeldet, auf dem man 3 Credit-Points durch seine Anwesenheit bekommt (zur Info, ich muss hier durch irgendwelche College-Kurse oder halt solche Wochenend-Kurse 6 Credit-Points bekommen, um die Programm-Vorgaben zu erfüllen). Der Weg dahin war schonmal ein Abenteuer, da kurz vorher unser Navi-Ausleiher abgesagt hat und wir irgendwie ein neues besorgen mussten. Hat dann aber auch Gott sei Dank geklappt und Lea und ich konnten losdüsen. Vollgepackt bis obenhin (unser Auto sah aus, als ob wir für 6 Wochen das Land verlassen wollen) machten wir uns auf den vierstündigen Weg Richtung Norden. Die Umgebung wurde immer schöner und ein bisschen fühlten wir uns in die Bergwelt von Bayern und Österreich versetzt. Auf der Fahrt wurde mir wieder einmal bewusst, dass ich ohne meine Brille im Straßenverkehr schon ein wenig verloren wäre. Wir wollten gucken, aus welchem Bundesstaat das Auto vor uns kam, also versuchte Lea näher dran zu kommen. Doch irgendwie wurde die Sicht, trotz dessen wir immer näher dran waren nicht besser :-D Erst als ich dann doch mal meine Brille rausgeholt habe, konnte ich „New Hampshire“ erkennen. Man sollte sich nicht so lange stur stellen und einfach die Hilfsmittel benutzen die man hat^^.
Schließlich in Silver Bay am George Lake angekommen bezogen wir unser wirklich schönes Zimmer und schrieben uns für die Kurse ein. Der Abend endete mit einem wirklich leckerem Essen (das ganze Wochenende gabs echt nur gutes Essen, nicht wie sonst in irgendwelchen Jugendherbergen oder sonstigen Einrichtungen) und einer üblichen Erklärung der Betreuer von wegen „kein Alkohol“, „verlasst das Gelände nicht“ und „seid pünktlich bei euren Kursen“. Am nächsten Morgen ging es dann los mit Digital Photography, wo uns erzählt wurde, wie man bessere Fotos macht. Als nächstes wurden dann Adventskränze gebastelt, wo wir die grandiose Aufgabe hatten die Tannen-Äste in passende Stücke zu schneiden. Nach dem Mittagessen gings auf eine Wander-Tour durch den Wald und die Berge. Die Wege waren zum Teil megasteil und das man sich warm angezogen hatte vorher, war auch ein wenig zu viel des Guten :-D Mit jedem Höhenmeter mehr wurde einem immer wärmer. Oben angekommen, war aber die Wärme total vergessen, weil es eine wunderwunderschöne Aussicht über die ganze Silver Bay Anlage und den George Lake war. Das Problem war nur, dass wir den gleichen Weg wieder zurückmussten (ich habe ja iwie insgeheim immer noch auf eine versteckte Seilbahn gehofft), was mit den vielen Blättern auf dem Boden und der Steile des Weges (ich glaube das heißt so jetzt nicht richtig aber egal^^) zu einer kleinen Rutschpartie wurde. Aber Gott sei Dank bin ich heile unten angekommen (Man muss mal anmerken, dass der Hinweg auch eine Stunde gedauert hat, der Rückweg hingegen aber nur 20 Minuten :-D).  Danach hatten wir erstmal Freizeit und die nächste Class ging erst nach dem Abendessen weiter. Diesmal hatten wir Creative Story Telling. Wir mussten spontan irgendwas vorspielen, so waren Lea und ich z. B. die Pferde und 2 andere Mädels unsere Reiter. In einer anderen Sache mussten wir dann zu 5 Begriffen uns eine Geschichte ausdenken und dann vorspielen. Ich war dann der betrunkene Pfarrer. War ja iwie klar, dass sowas wieder dabei rauskommt für mich^^. Am späten Abend wurden dann meine Lachmuskeln ziemlich beansprucht. Zunächst viel Lea auf, dass einer der Betreuer eine ungeheure Ähnlichkeit mit Sid von Ice Age hat. Ich konnte einfach nicht mehr, weil besagter Betreuer sich genau in dem Moment zu uns umgedreht hat und es definitiv gepasst hat. Dann wurde so eine Story erzählt und ein paar Au Pairs bekamen so Rollen und mussten dann das machen, was beschrieben wurde. Auch einfach nur herrlich anzugucken, wie manche Leute sich in ihre Rolle hineinversetzt haben, sie schier gelebt haben :-D. Zum Ende hin war noch eine Beachparty angekündigt (bei 10 Grad draußen hat man ja auch sonst nichts besseres zu tun, als sich in kurze Hose und Top zu werfen). Jedoch fing die irgendwie ohne weitere Vorankündigung an, sodass ich auch keine Lust mehr hatte mich umzuziehen. So stand ich dann da mit Jogger und Schal auf der Beachparty (weil sich manche doch noch umgezogen hatten). War auch sehr amüsant, weil sich manche Au Pairs definitiv in ihrem Element gefühlt haben und äußerst attraktiv getanzt haben. Es war sogar so attraktiv, dass wir es nicht lassen konnten es ihnen gleich zu tun und die neusten Moves auch auszuprobieren. Hach, das abspacken hat echt mal wieder Spaß gemacht J
Am nächsten Morgen war auch nicht mehr viel los. In der ersten Class haben wir uns über American Slang unterhalten und in der zweiten ging es um Optische Täuschungen (diese Bilder, wo man ne alte und ne junge Frau sehen kann). Um 12 machten wir uns dann auf den Heimweg (mit schön vielen Pausen an irgendwelchen Rastplätzen zum Kaffee trinken). Außerdem haben wir hier einen Aldi gefunden. Richtig geil, da gibt’s sogar Lebkuchen und Späkulatius J Für Lea gibt’s auch Marzipan, aber das ist jetzt nicht so was für mich^^
Diese Woche ist auch schön kurz, weil hier Thanksgiving gefeiert wird. Ich mache mich am Donnerstag auf den Weg nach Washington, um Johannes zu besuchen. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie sehr ich mich darauf freue!

Alles Liebe,
Nina

Sonntag, 13. November 2011

Herrlichstes Chillen



Die Eisbahn vorm Rockefeller Center


Grand Central Station


endlich hab ich dann auch mal den "Naked Cowboy" gesehen :-D


Footballspiel mit Lea und Pia
Schöne Star Wars Masken im Target


Die Winterbecher von Starbucks sind einfach so schön <3


Endlich kann ich mal sagen, dass es eine wirklich entspannte Woche war, ohne irgendwelche Komplikationen oder sonstigen unerwarteten Dingen.
Nachdem ich Montag unsere dämliche Katze Cinderella (liebevoll „Cindy“ genannt – vllt find ich sie aus dem Grund schon dämlich) aus meinem Zimmer vertrieben habe (das dumme Viech hatte sich doch ganz ehrlich unter meiner Bettdecke verkrochen! Auf einmal hatte ich nur dieses nervige Gebimmel von ihrer Glocke wahrgenommen und dann kam sie da drunter weggeschlichen) bin ich abends zu Jany gefahren und wir haben schön Gossip Girl geguckt. Da Janys Fernseher irgendwie darauf eingestellt ist die Untertitel mit einzublenden, ist das immer voll gut, weil man dann auch das Genuschelte verstehen kann.  Am nächsten Abend also ähm am Dienstag (oder war es am Mittwoch? Kein Plan ich komme hier manchmal mit den Tagen ein wenig durcheinander^^) war ich mit Isi, Theresa und Lea bei Target (sowas wie Real in Deutschland, da gibt’s halt alles von Joghurt, Chips und Cornflakes bis hin zu Schmuck, Toastern und Star-Wars-Masken) und haben dort ein wenig die Zeit totgeschlagen. In der Kleidungsabteilung angekommen, hatte ich wieder Spaß mir die hässlichsten Teile rauszusuchen und diese anzuprobieren. Amüsant war dann, als eine ältere Dame zu mir ankam und mir sagte, wie toll mir doch der Hut stehen würde und das auch der Mantel klasse aussehe :-D. Ich wollte der armen Dame dann nicht ihren Tag vermiesen und sagen, dass ich die Klamotten alles andere als schön finde und habe nur nett gelächelt und „Haha, yes äähm, thanks!“ gesagt :-D. Der Rückweg zu mir hat mir wieder einmal gezeigt wie komisch die Ammis doch manchmal sind. Ihr kennt doch sicherlich alle das Lied „I know you want me“ von Pitbull. Im amerikanischen Radio hört sich das dann ungefähr so an: „I know you „piiiep“ me, I know I „piiiep“ you, I know you „piiiep“ me, I know I „piiiep“ you“! Es war so herrlich! Eine reinste Piep-Show.
Für meine Gastkinder gab es diese Woche wieder Paella und die wurde von meiner Gastmama in den höchsten Tönen gelobt. Also Mama, wenn ich nach Hause komme, koche ich einfach nur noch :-D. Abends habe ich dann „Das Traumschiff“ in der ZDF-Mediathek geguckt. Die waren da nämlich diesmal in New York und es ist einfach mega cool immer sagen zu können: „Ha, da war ich schon, ha, da auch.“ Das Skypen mit Mama am Mittwoch war auch wieder einmal ein Erlebnis. Das schöne Mikrofon meiner werten Eltern hat nämlich nicht funktioniert, so dass ich die ganze Zeit erzählt habe und Mama nur zurückschreiben konnte. Ich bin froh, dass mich keiner beobachten konnte, weil ich mir schon ziemlich dämlich vorkam und ich schon ein halbes Selbstgespräch geführt habe und ca. ne Stunde durchgequasselt habe. Aber das viel mit jetzt (wie ihr euch wahrscheinlich ja denken könnt ;-) ) nicht sooo schwer.
Donnerstag und Freitag hatte ich dann so gut wie frei und musste nur morgens ein bisschen auf die Mädels aufpassen, da sie aufgrund des Veterans Day Schulfrei hatten. Donnerstags habe ich die Mädels dann nachmittags zu ihrer Mama nach New York gebracht und ich bin dann selbst noch ein wenig die 5th Ave hochgeschlendert und habe ein paar Weihnachtsgeschenke besorgen können. Freitags musste ich auch nur bis 11 arbeiten und habe danach einfach einen grandiosen Chill-Tag gemacht, nur im Bett gelegen, Filme geguckt, geschlafen und geskyped. Herrlich einfach nur. Abends kam ich mir dann aber schon ziemlich faul vor und bin dann noch ins Gym gefahren, um wenigstens etwas getan zu haben. Danach habe ich dann wieder bei Lea gepennt, weil wir am nächsten Morgen wieder zum Footballspiel wollten. Pia, ne Freundin von Lea hat auch da gepennt. Das Footballspiel war dank einer ausführlichsten Erklärung die ich letztens bekommen habe (vielen Dank nochmal J) diesmal sogar verständlicher. Jedoch war es schweinekalt und so haben wir nur 3 Quarter geguckt (unsere Mannschaft lag eh schon so weit hinten, dass sie nichts mehr reißen konnte). Geil war die Kapelle, die da immer wenn unsere Mannschaft nen Touch Down macht spielt. Die hat auf einmal „Sweet Caroline“ und „Hey Baby“ gespielt. Mir hat aber leider ein DJ Ötzi mit weißer Mütze gefehlt, der dazu singt und Stimmung macht (ihr könnts euch gar nicht vorstellen, ich vermisse sogar manchmal Schlager hier :-D). Abends ging dann auch nicht mehr viel, weil ich auf die Mädels aufpassen musste, was wieder einmal so aussah, dass sie irgendwelche Shows im Fernsehen geguckt haben und ich daneben mit meinem Lappi saß.
Heute am Sonntag habe ich erstmal gaaaanz lange mit meiner Jojo geskyped, was mir richtig gut tat.  Danach habe ich mir Pfannkuchen gemacht und bin dann zum Starbucks gelaufen, wo ich jetzt auch schon wieder seit 2 Stunden sitze und mich entspanne. Das hatte ich schon länger nicht mehr gemacht, aber mit so einem leckeren 2-Dollar-Kaffee und nem Cup of Water ist das einfach so schön hier J.
Richtig schön war auch das Wetter hier. Die Blätter der Bäume haben richtig tolle Farben bekommen und die Sonne dazu lässt alles sehr idyllisch erscheinen. Leider hört der Indian Summer nächste Woche glaube ich schon auf und das typische Novemberwetter wird die Oberhand übernehmen.  Der nächste Bericht wird wahrscheinlich erst am Dienstag nächste Woche kommen, weil ich auf einem Wochenendkurs bin. Erklärung folgt dann nächste Woche ;-).

Alles Liebe,
Nina

Montag, 7. November 2011

Da erwartet man ne entspannte Woche und dann...

Schneechaos in Montclair



aber ist ja auch iwie romantisch ;-)






Madame Taussauds 









der Elton und ich





Philadelphia :-) 
Cousinchen und Ich vom Love-Sign








Liberty-Bell

der Tag danach




Klasse ne?
Mit Johannes in New York :-) 
Jojolein, hab ich für dich gefunden :-)




hach die nachtigällerischen Volleyballstunden - was war es schön :-P







Oh mein Gott, was waren das für 2 Wochen. Ich denke ja eigentlich jeden Sonntag so, dass ich den nächsten Sonntag eh nicht wirklich viel zu erzählen habe, aber dieses Mal war wieder alles anders in meinem Abenteuer Amerika. 
Die vorletzte Woche war mal wieder ein Au Pair-Meeting, was wirklich ganz lustig  war, weil wir uns alle richtig gut verstehen. Als wir danach noch zu Red Mango gegangen sind, haben wir doch allen Ernstes unseren ersten „Star“ gesehen. Kennt jemand von euch die Jonas Brothers?! Jaaa den ältesten von diesen 3 Jungs haben wir gesehen. Der war mit seiner Frau (einer Barbiepuppenähnlichen aufgetakelten Dame) und 2 Freunden da, deswegen haben wir ihn nicht angesprochen, weil es uns zu blöde war, weil der ja auch sein Privatleben hat. Zum Essen habe es dann letzte Woche einen Brokkoli-Nudel-Auflauf gekocht. Es hat sogar alles gut geklappt und den Kindern hats geschmeckt :-D Ich war doch ziemlich stolz auf mich.  Freitag hatte meine 12-jährige dann ihren ersten School-Dance. Ich dachte jetzt, sie wäre super begeistert davon, aber im Endeffekt ist sie nur 40 Minuten geblieben, weil sie es total langweilig fand :-D Nun gut, bis dahin war die Woche wie vorher schon gesagt, ziemlich normal und langweilig, bis dann Samstag einfach mal alles anders wurde. Lea und ich wollten eigentlich nur kurz was zu Mittag essen und dann wollte ich auch schon nach New York fahren um Pia zu besuchen. Doch es fing langsam an mit einem Schneeregen, aber mein Gastpapa noch so: „Ach, dass wird auch gleich wieder aufhören.“ Ha ne eben nicht. Es wurde einfach immer schlimmer. Als wir dann auf dem Weg in die Mall waren, sind hinter uns schon einige Äste runtergefallen, weil sie den Schnee nicht mehr tragen konnten. Meinen Plan nach New York zu fahren hatte ich dann schon gecancelt, weil ich echt Schiss hatte, dass die Busse nicht mehr nach Hause fahren oder irgendwie so. In der Mall habe ich mal wieder nicht gefunden, was ich haben wollte und wir sind auch recht schnell wieder nach Hause gefahren. Nun ja, was heißt schnell. Der Weg, der eigentlich 20 Minuten dauert, hat diesmal fast 3 Stunden gedauert. Es war einfach unglaublich, wie krass schnell auf einmal der Schnee gefallen ist. Die Straßen waren kaum noch befahrbar, da super viele weitere Äste auf die Straßen gefallen sind und die Ammis auch keine Winterreifen haben und einfach noch schlimmer fahren als sonst :-D. Durch die Äste wurden auch leider diese dämlichen Oberleitungen getroffen, die dann in der halben Stadt für Stromausfälle gesorgt haben. Auch mein Haus war natürlich betroffen und somit hatten wir von Samstagabend bis Mittwochnachmittag keinen Strom. Es war einfach so rattenkalt im Haus (nur ca. 9° Celsius), dass ich fast lieber draußen war als drinnen. Von Samstag auf Sonntag habe ich dann bei Lea geschlafen, weil ich am Sonntag nach Philadelphia fahren wollte. Meine Cousine war dort übers Wochenende und ich habe einfach nur gehofft, dass die Busse, trotz des Schneechaos gefahren sind. Glücklicherweise sind sie gefahren und in Philly konnte man gar nicht mehr an Schnee denken, weil es dort richtig schönes Wetter gab und nicht so viel Schnee gefallen ist wie bei mir. Mit meiner Cousine habe ich dann das Love-Sign und die Steps aus den Rocky Balboa-Filmen angeguckt. Es war wirklich schön mal wieder wen aus der Familie zu sehen, weil das so vertraut ist.  Auf der Rückfahrt von Philly habe ich dann ne SMS von meiner Gastmama bekommen, dass die Schulen geschlossen sind und ich den ganzen Tag arbeiten müsste. So sind die Mädels und ich dann von der Kälte geweckt worden am nächsten Morgen und erstmal ins Kino gefahren. Da war es wenigstens warm und wir hatten was zu tun. Außerdem war abends noch Halloween, was meine Stadt eigentlich erst verschieben wollte (ich mein wer kommt auf die kranke Idee und will Halloween verschieben?!), wegen den ganzen Stromausfällen. Meine Mädels sind trotzdem rumgegangen und ich bin dann zu Lea gefahren, um mich aufzuwärmen, meine elektronischen Sachen aufzuladen und zu duschen. Leider wurde auch am Dienstag die Schule gecancelt und somit bin ich dann mit den Mädels nach New York gefahren. Wir sind dann zu Madame Taussauds gegangen. Um ehrlich zu sein, ich fand das jetzt nicht wirklich geil. Alle sagen immer, dass das so schön ist, aber ich war jetzt iwie nicht so begeistert. Kann aber auch sein, dass ich einfach sowieso schon kein Bock hatte darauf :-D Na ja, wenigstens musste ich keine 36 $ Eintritt bezahlen ;-) Am Mittwoch hatten die Mädels Gott sei Dank wieder Schule. War aber schon witzig nur mit Taschenlampen durchs Haus zu rennen, weil ja alles noch dunkel war.  Als ich Ari dann Mittags wieder von der Schule abgeholt habe ging genau, als wir ins Haus reingegangen sind, alles an. Total genial ich habe mich sooooo gefreut, dass könnt ihr euch gar nicht vorstellen. So ging dann auch endlich der geregelte Tagesablauf wieder los und es lief wieder alles in normalen Bahnen.
Mein Wochenende war auch einfach richtig schön. Freitag haben wir einen DVD Abend mit 3 verschieden Arten Ofenpommes und dem „Baader-Meinhof-Komplex“ gemacht. Den konnten wir hier in der amerikanischen Bibliothek ausleihen, aber synchronisiert haben sie den Film nicht, gab nur englische Untertitel. War auch ganz witzig :-P
Am Samstag habe ich dann endlich mal wieder mit meiner Jojo geskyped und wir haben unsere Spielerfrauen-Karriere weitergeführt indem wir uns auf den Seiten der Bundesligavereinen die Spieler angeguckt haben :-D Danach ging es mal wieder nach New York und ich konnte wieder ein bekanntes Gesicht begrüßen. Johannes, der im Moment in der Nähe von Washington wohnt, war übers Wochenende da und ich bin dann ein bisschen mit ihm durch den Central Park geschlendert. Irgendwann sind wir dann aber in einem Teil gelandet, in dem wir glaube ich nicht hätten sein dürfen :-D Aber da sind wir ja Gott sei dank irgendwie wieder rausgekommen. War schon ein bisschen angsteinflößend, da es auch ziemlich dunkel wurde mit mal. Leute von Zuhause zu treffen ist einfach immer sooo schön, weil man mit denen auch mal über die ganzen Tröten von Zuhause schnacken kann und nicht nur über Gastfamilien, die komischen Amerikaner und fehlenden Alkohol (wobei das natürlich auch Thema war ;-) ).
Den Sonntag wollte ich eigentlich nur chillen und beim Starbucks den Bericht schreiben, aber auf halben Weg dorthin habe ich gemerkt, dass ich meine Ohrstöpsel vergessen hatte, woraufhin ich wieder zurückgegangen bin und keinen Bock hatte nochmal loszugehen. Bin dann mit zu Elanas Fußballspiel gefahren, weil ich da noch keins von gesehen hatte. Heilige Scheiße, die amerikanischen Eltern beim Fußballspiel ihrer Kinder, ne... :-D Die gehen ja echt gar nicht mehr. Wie viele „good jobs“ und „great pass“ und „go montclair“ und „thats your ball blue“ ich gehört habe kann ich gar nicht sagen, es war einfach nur heftig, die ganze Zeit nur am rumschreien und klatschen :-D Wäre mir ja persönlich als Elternteil viel zu anstrengend :-D Die haben auch die ganze Zeit aufgepasst^^Wenn ich mich da so an unseren Sportplatz erinnere, da ist der Kaffee ja doch schon häufig wichtiger als das Spiel der Kinder (ich unterstütze die deutsche Mentalität aber zu 100 Prozent :-D). Abends haben dann Lea, Isi und Theresa mich abgeholt. Wir sind noch ein bissl spazieren gegangen und haben uns nachher noch mit Vicki bei Lea zum schnacken ins Zimmer gechillt.
So ist dann auch mein schönes Wochenende vorbeigegangen. Ich hoffe jetzt mal, dass die nächste Woche keine unvorhergesehenen Schneestürme oder sonstiges für mich bereithält. Einfach eine normale Woche :-D

Alles Liebe,
Nina