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Montag, 26. September 2011

Eikia - können die nicht einfach IKEA sagen?!









Der von High School Musical war auch da























also an Halloween werd ich mich glaub ich nicht gewöhnen...





typisch Ammi - DVD + Pizza feat. typisch Deutsch - Tee

Nachdem ich meinen letzten Blog damit beendet habe, dass ich den Herbst begrüßen konnte, kann ich nun sagen, dass Mr. Fall sich wieder verabschiedet hat und Mrs. Summer wieder back in town ist.  Meine schönen neuen Pullis müssen wohl noch ein wenig im Schrank bleiben, aber nun gut, dann hab ich halt nun ein wenig Vorfreude auf die schönen Sachen.
Am Montag bin ich dann mit Lea und Jany nochmal in die Mall gefahren (damit meine liebe Alina mal einmal nicht fahren musste – an dieser Stelle danke nochmal fürs 100 malige Taxi spielen – auch an die andern die mich immer fahren !! Ich mach euch halt dann immer den DJ am Radio und beschalle euch mit grandioser KTU, 102.7 oder 92.3 Musik :-P). Die restliche Woche war dann wie immer, morgens früh aufstehen (ich stell mir immer 3 Wecker, damit ich auch auf keinen Fall verschlafe), den Mädels die Cereals hinstellen und danach zur Schule bringen. Nur der Donnerstag war nicht schön dieses mal. Ich bekam morgens einen Anruf von meiner Mama,  dass meine Oma gestorben ist. Davor hatte ich die ganze Zeit Angst, dass jemand aus meiner Familie stirbt. Den Tag über lag ich nur im Bett und habe geweint und sogar nach Flügen nach Hause geguckt, um zur Beerdigung da zu sein. Aber nachdem ich mit meinen Eltern und Dennis und Freddy gesprochen habe, haben sie mich doch überzeugt, dass ich besser hier bleibe. Als ich dann den Mädels und meinen Gasteltern davon erzählt habe, habe ich einfach gemerkt, wie wohl ich mich hier fühle. Sie haben mich in den Arm genommen, mir frei gegeben und gefragt, ob sie irgendwas für mich tun können. Es tat gut in den Arm genommen zu werden, weil das etwas ist, was mir wirklich manchmal fehlt. Aber genug davon.
Am Wochenende habe ich dann versucht mich so gut wie möglich abzulenken und nicht nur traurig zuhause zu sitzen. Das hat auch Dank den tollen Mädels hier, aber auch meinen Freunden zuhause, mit denen ich geskyped (übrigens einfach die beste Erfindung) und geschrieben habe.
Freitagabend sind wir zum Thailänder gefahren. Das fing schonmal gut an, da wir den ganzen Laden durch unser Lachen unterhalten haben. Als wir dann bestellen wollten durften wir nicht das bestellen was wir wollten. Ja, ihr habt richtig gehört. In Te heiland (hach ich liebe Hangover), da teilt man nämlich. Deswegen durften wir nicht das gleiche bestellen, damit jeder auch von jedem probieren kann. So durften wir zur Vorspeise nicht 2 mal Frühlingsrollen bestellen sondern die Frau sagte ernergisch: „Nein, ihr bestellt einmal Frühlingsrollen und einmal Curry Puff.“ Richtig widersprechen wollten wir ihr auch nicht, weil sie mir irgendwie schon Angst gemacht hat. Bei der Vorspeise haben sich dann Jany und Pia (eine Freundin von Lea) aber schon getraut zu wiedersprechen und so durften sie dann netterweise das selbe bestellen, auch wenn die Frau Thailänderin bestimmt 5 min versucht hat sie zu überzeugen was unterschiedliches zu bestellen. Ich habe mir Pad Thai bestellt – genauso wie sie es bei O.C. California immer gemacht haben – und ich muss sagen, es schmeckt echt verdammt gut – haben schon geschmack da im Westen!
Am Samstag war ich auf meinem 1. Football-Spiel. Na ja ich weiß auf jeden Fall, dass die Montclair-Jungs gewonnen haben. Und Touchdowns haben sie ein paar gemacht. Aber die Regeln habe ich trotzdem nicht so ganz gecheckt. Es sah aus als ob 50 Kerle ineinander reinrennen. Natürlich kann ich mich auch täuschen und ich habe den genialen Sinn dieses Spiels noch nicht verstanden, aber na ja. Vielleicht finden wir ja bald wen hübsches, der uns das mal erklärt. Hach aber Witz komm raus – hier gibt’s ja keine hübschen Menschen! Ohne Scheiß, ich habe echt fast noch keinen hübschen Ammi gesehen. Da laufen da auf dem Spielfeld beim Football schon 100 Leute rum, aber denkt ihr einer sah richtig gut aus? Ich habe ja die Theorie aufgestellt, dass die Amerikaner, wenn sie dann mal ein hübsches Kind haben, es sofort ins Fernsehen schicken und die Welt denkt, dass Amerika aus hübschen Menschen besteht – ist aber nicht so!
Bestes Beispiel sind die Cheerleader. In jedem Teenie-Film á la High School Musical sind die Cheerleader die Hübschesten und so weiter – und im realen Leben?! Da kann glaub ich jeder Cheerleader werden. Nun gut, weiter im Programm. Nach dem Football-Spiel bin ich noch zu Jany gefahren (sportlich mit dem Radl natürlich – aber okay, die Berge hab ich geschoben, dass war mir dann doch zu krass). Abends war dann Arbeiten angesagt – wobei, Arbeit kann man das nicht wirklich nennen. Meine Gasteltern sind mit Freunden Essen gegangen und ich habe auf die Mädels aufgepasst. Ich habe ihnen nen schönen Erdbeer-Banane-Smoothie gemacht (oh die Dinger sind einfach so so so geil!!!) und danach gabs Pizza. Zu guter Letzt haben wir uns noch eine DVD angeguckt und sind nach einem synchronen Zähneputzen alle schön ins Bett gegangen. War auch gut so, früh ins Bett zu gehen, da ich fit sein musste für den Sonntag, weil da ging es nämlich nach IKEA J. Der Weg dahin verlief auch ganz gut, nur dass wir uns natürlich einmal (trotz Navi) verfahren haben. Aber das gehört inzwischen schon einfach dazu. „Recalculating“ ist auch schon fast unser Lieblingswort geworden. Hach, aber da kamen schon so ein paar Heimatgefühle auf. Es war nur immer so verwirrend, weil es komplett wie in Deutschland war, aber dann die Menschen auf einmal nicht Deutsch, sondern Englisch gesprochen haben. Die Ammis müssen aber auch wirklich alles verenglischen. Da denkt man, die sagen wenigstens IKEA normal, neeein hier heißt es Eikia und wenn du normal IKEA sagst gucken sie dich an wie ein Auto und verstehen nicht was du meinst. Sogar Köttbullar heißt nicht Köttbullar, sondern „Swedish Meatballs“. Also ein bisschen anpassen können die sich ja meiner Meinung nach schon ein wenig! Nun gut, nach einem grandiosen Einkauf von unglaublich tollen nützlichen Sachen (einer Decke, einem Notizbuch, einem Zahnputzbecher,  einem Nackenstützdingen fürs Flugzeug und einem Kissen) ging es dann noch in den IKEA-Food-Store. Hach, schön wie zuhause noch ein Eis gegessen (natürlich NON-Fat-Frozen-Yoghurt) und ab gings wieder nach Hause. Dort angekommen habe ich dann noch mit Lea eine Häuser-Guck-Tour gemacht (ist zwar grad mal Ende September , aber manche Ammis fangen jetzt schon an für Halloween zu schmücken – schrecklich!). Abends war dann nochmal ein schöner DVD-Abend mit Zac Efron und einer schönen Pizza.
Wie ihr seht wurde ich unglaublich gut abgelenkt am Wochenende und konnte einen freien Kopf bekommen.
Nächsten Sonntag werde ich wahrscheinlich heulen, wenn ich meinen Bericht schreibe, weil ihr alle betrunken auf dem Oktoberfest sitzt und ich hier meinen Tee schlürfe. Aber nun gut, ich will definitiv Fotos sehen! Das sollte als Ersatz erstmal reichen.

Alles Liebe,
Nina

Sonntag, 18. September 2011

Was man bei Starbucks nicht alles erlebt

Meine Güte ist die Woche hier schnell umgegangen. Das frühe Aufstehen am Morgen fällt mir zwar immer noch ziemlich schwer, aber dafür versuche ich immer wieder abends früh ins Bett zu gehen, was natürlich auch nicht klappt :-P Na ja, irgendwie muss ich das alles noch ein wenig besser einpendeln.
Morgens gehe ich bei Wind und Wetter (sei es strömender Regen, glühende Hitze, Schneesturm oder Orkan – okay, also Schnee und Orkan hab ich jetzt selbst noch nicht miterlebt, kommt aber bestimmt noch ;-) ) mit Boomer unserem Hund hier spazieren. Da werden meine Abwehrkräfte bestimmt gut gestärkt und ich spare das Geld für Actimel oder wie die ganzen Dinger auch alle heißen. Jedoch sind diese „Bürgersteige“ (wenn man sie so nennen kann) nicht wirklich gut für meine schwachen Bänder. Irgendwann reiße ich mir die hier bestimmt noch bei meinem Glück, was komische Verletzungen angeht (Bänderriss durch kaputte Bürgersteige gabs bestimmt auch noch nicht sooo häufig :-P). Dieser liebe Boomer ist auch erstmal abgehauen, weil irgendwo ein Tor aufstand. Da sind wir erstmal schön durch das ganze Gestrüpp hinter dem Haus gerannt, um ihn zu suchen, aber Gott sei Dank kam er dann selber iwann nach Hause gelaufen. Wenn dann meine morgendlichen Aufgaben erledigt sind hol ich die Mädels immer von der Schule ab. Der Crossing-Guard, der den Kindern immer über die grüne Ampel hilft, kann erstmal Deutsch sprechen. Ist ein sehr liebenswerter alter Herr, der mir auch ganz stolz davon erzählt hat, wie er früher in einer Rock’n’Roll-Band gespielt hat und als Vorband von den Beatles aufgetreten ist. Er hat mir sogar einen Internet-Artikel ausgedruckt, um mir zu zeigen, wie er die Gitarre gespielt hat.
Im Gym habe ich erstmal gemerkt, wie krass wenig Arm-Muskeln ich hab. Meine Güte habe ich mich abgequält bei den Übungen die ich gemacht hab. Aber na ja, wird schon bestimmt nach ner Zeit besser – hoffe ich mal :-D
Im Starbucks hab ich diese Woche immer lustige Geschichten erlebt, als ich mit Jany und Lea da war (2 Au Pair-Freundinnen). Als wir uns am Mittwochmorgen getroffen haben, wollte sich ein putziger alter Opa neben uns hinsetzten. Er war ein wenig tollpatschig und hat erstmal das Bild von der Wand geschmissen. Ich konnte es gerade noch festhalten, sonst wären die Kaffeetassen futsch gewesen. Es war ihm total unangenehm, aber mein Gott ist ja nichts passiert und eigentlich ist sowas ja auch immer mein Part irgendwas runterzuschmeißen oder umzukippen. Als wir dann zum zweiten mal da waren kam so ein kleines Mädchen zu uns an den Tisch und versuchte uns irgendwas zu erzählen. Na ja leider haben wir sie nicht so ganz verstanden aber sie war sehr niedlich. Sie ist dann sogar noch auf meinen Schoß geklettert und hat immer weitergeredet. War sehr putzig.
Mit den Mädels war auch alles gut diese Woche. Ich hab Elanas Fußballspiel zugeguckt (man ich vermisse das einfach am Sportplatz zu sitzen und Fußball zu gucken und mit den ganzen Leuten nur Quatsch zu labern). Irgendwie sind die Mütter hier anders als die deutschen Mütter. Zumindest habe ich noch nie eine deutsche Mutter mit Stöckelschuhen und Kostümchen auf dem Platz gesehen – ist aber auch definitiv besser so! Sah schon ziemlich lächerlich aus, wie sie da rumgestakst ist :-P
Das Wetter hier wird langsam auch immer mehr herbstig. Es wird kalt und ohne Jacke kann man leider nicht mehr raugehen. Dieser Wetter-Wechsel kam ganz schön plötzlich. Am Dienstag warens noch 28°C und am Donnerstag schon nur noch 13°C. Man hab ich gefroren :-D Aber ich habe mir ja schon schöne Pullis gekauft und bin somit gut gegen die Kälte gewappnet
J.  Außerdem hatten die Mädels diese Woche am Donnerstag keine Hausaufgaben, da sie „Spend time with your familiy-day“ hatten :-D. Ist auch mal was anderes ;-)
Ich fühle mich richtig wohl hier und hoffe, dass auch die nächsten Wochen so schön werden!

Alles Liebe,
Nina

Sonntag, 11. September 2011

Und da hat der Alltag mich






Einer der vielen schönen Parks


ein Reh im Vorgarten

Die wunderschönen Häuser :-)




Die Bürgersteige (wenn man sie so nennen kann) sind jetzt nicht ganz so gut








letzte Spuren von "Irene"


Pizza essen mit Alina :-)



Sooo nun melde ich mich auch mal wieder.
Ich denke, dass ich einfach jeden Sonntag etwas schreibe, häufiger würde ich es eh nicht schaffen und es würde auch auf Dauer langweilig werden. Meine Woche war eigentlich ganz in Ordnung. Am letzten Wochenende war ich ganz häufig und lange Spazieren. War einfach total schön und ich bin oben die Upper Mountain langelaufen. Habe auch schöne Fotos gemacht, wie ihr sehen könnt. Die Häuser sind einfach der Hammer.  Sin im Endeffekt über 11 km gewesen. Na ja Zwischenstopp habe ich immer bei den beiden Starbucks gemacht und gelesen. Das ist sowieso zu einer meiner Lieblings-Aktivitäten geworden: Bei Starbucks hinchillen, lesen und Leute beobachten. Die leichte Saxophon-Musik beruhigt einen irgendwie total :-P. Ein netter Mann hat mir seine Cracker aus seinem Lunchpaket geschenkt, weil er die nicht mehr Essen wollte. Am Montag war hier dann Labour Day und alle hatten frei, so auch ich. Alina und ich sind zu einem schönen Italiener gegangen und haben uns mal ne Pizza gegönnt. So kurz vor dem Schulstart wollten wir auf einen schönes Schuljahr symbolisch anstoßen (natürlich nur mit Wasser, weil  Alkohol ist natürlich strikt verboten ;-) ).  Am Mittwoch ging dann endlich die Schule los. Morgens um 06:35 aufstehen ist schon was anderes. Mein Gott ist mir das schwergefallen. Aber Ari und Elana sind morgens auch noch nicht so elanvoll und reden nicht viel, sodass die Konversationen am Morgen ziemlich dürftig ausfallen – das macht sogar mir nichts aus, da ich morgens einfach kein Bock habe zu reden :-D (dafür kommt die Redseligkeit im Laufe des Morgens immer mehr, keine Sorge ;-) )
Die Woche über ist hier die Linie 74 langefahren. Leider stand Lette nicht auf dem Fahrplan, sonst wäre ich definitiv sofort eingestiegen. Beim Feuerwehrfest wäre ich schon ziemlich gerne dabei gewesen... Aber na ja, nächstes Jahr wieder J Am Freitag waren die Mädels und ich dann zum letzten Mal beim Pool. Meine Güte war das schweinekalt. Und dann sollte ich auch noch als erste ins Wasser springen. Mutig wie ich als Au Pair bin, mach ich das natürlich auch. Aber denkt ihr, als ich dann drin war, sind die Mädels auch reingekommen? Neeee, natürlich nicht. Ich frier mir da den Arsch ab und die kommen nicht rein :-D So ein Scheiß ey^^. Das Wochenende habe ich auch einfach schön gechillt. Ich war mit Alina (wo auch sonst) bei Starbucks und wir haben Filme geguckt. Samstagmorgen waren wir shoppen und ich habe mir schön meinen neuen Laptop gekauft. Jetzt habe ich ein MacBook Pro und ich bin richtig glücklich damit. Endlich klappen die Skype-Gespräche wieder und der PC stürzt nicht immer ab. Also, wenn jemand bald Lust auf ein Skype-Date hat, meldet euch einfach nur J

Alles Liebe,
Nina

Freitag, 2. September 2011

Fröhlich, glücklich und zufrieden






Kerka, extra für dich :-)


Stefan hat bestimmt wieder einen Braulina-Witz erzählt vorher ;-)


Ach Irene, was danke ich dir für 3 weitere tolle Tage in Florida J
Mein verlängerter Urlaub war einfach klasse, so habe ich noch einen wunderschönen Sonnenuntergang gesehen und war an einem tollen Strand mit riesigen Wellen. Außerdem bekam ich noch wunderschönes Frühstück ans Bett von Bene und Basti (war echt super lieb von euch J) woran ich mit definitiv gewöhnen könnte (glaube allerdings nicht, dass ich meine Mädels hier davon begeistern kann, dass für mich zu machen).
Die 3 Tage vergingen wie im Flug und meine Rückreise am Dienstag war schneller da als gedacht. Zunächst hatte ich schon ziemlich Heimweh und das ein oder andere Tränchen ist beim Abschied nehmen schon gekullert. Die Sicherheitskontrolle war dann auch schon wieder ein Abenteuer, da mein Handgepäck erstmal nicht durchgekommen ist. Der Beamte sagte irgendwas von einem „Black Jack“ und ich dachte nur: „Ach du scheiße was haste denn jetzt verbrochen.“ Gott sei Dank war es aber nur deswegen, da ich eine zu große Deo-Flasche mit dabei hatte, die ich nicht mitnehmen durfte. Wäre ja auch zu einfach gewesen EINMAL einen normalen Flug zu haben.
Na ja, als ich dann zurück hier in Montclair war (nach einem angenehmen Direktflug nach La Guardia, guter Verbindung nach New York und schließlich mit dem altbewehrten Bus nach Montclair), wurde ich so herzlich von Jessica und den Mädels aufgenommen, dass ich mich zum ersten Mal fast wie zuhause gefühlt habe. Abends waren wir dann Sushi essen, da Scott Geburtstag hatte (meine Leistung mit Stäbchen zu essen war schon beachtlich :-D, sogar die Frühlingsrollen sind auf meinen Stäbchen geblieben. War auf jeden Fall besser, als vor 2 Wochen, als ich mit Schiffers in Chinatown war – da war ich noch ein wenig, na ja sagen wir mal tollpatischig ;-) ).
Am Mittwoch hatte ich schon wieder frei und konnte erst einmal ausschlafen (ich muss ja sagen, dass ich in Florida nicht sooo viel Schlaf hatte, da Cathi und ich uns einfach zu häufig bei einer Diet Coke auf der Terasse verquatscht haben und wir am nächsten morgen immer unglaublich früh aufgestanden sind), da meine Gastfamilie zu den US Open gefahren ist. Den Tag über habe ich dann ganz fleißig für meinen Führerschein gelernt und gefühlte 100 mal einen Beispiel-Test gemacht, sodass ich die Fragen nachher fast auswendig konnte (wobei ich mich bei den Geldstrafen jedes mal vertan habe, aber was interessiert es mich, was es kostet, wenn man betrunken Auto fährt? 1. Mach ich das eh nicht, 2. Darf ich hier mit meinen jungen 19 Jahren nicht trinken und 3. ). Nachmittags haben wir uns dann selber als Tennisspieler betätigt und ein wenig gespielt (dafür, dass ich ca. 4 Jahre gar nicht mehr gespielt habe, klappte es sogar erstaunlich gut – meine Rückhand war exzellent glaub ich :-P).
Donnerstag war dann der Tag vor dem ich am meisten Schiss hatte. Meine Führerscheinprüfung. Natürlich konnte ich wieder nicht schlafen und war seit halb 4 ungefähr jede Stunde wach. Um 7 Uhr machte ich dann zu meiner Sicherheit nochmal einen Test im Internet und hatte dabei nur 1 Fehler. Da dachte ich mir dann auch, jetzt darf es eig nicht mehr schief gehen! So sollte es dann auch sein. Nach ellenlangem Warten und einem Haufen Papierkram saß ich vor meinem Bildschirm und schwupps waren 40 Fragen richtig beantwortet und der Test bestanden – Man, war ich glücklich
J Und ich glaube meine Hostmum war noch erleichterter ;-) Zur Belohnung sind wir dann noch in eine riiiesige Mall gefahren und waren ein wenig shoppen. Die Mädels brauchten noch neue Klamotten und ich hab auch ein paar Schnäppchen gemacht. Da ich noch ein wenig Zeit hatte saß ich erstmal schön gemütlich mit nem Kaffee bei Starbucks und hab ein Buch gelesen. Das ist im Moment eh eine meiner Lieblingsbeschäftigungen, so auch heute, da ich eine Stunde auf ein Rezept warten musste bei der Apotheke, sodass ich mich wieder schön bei Starbucks hingesetzt habe. Und mit Alina war ich heut abend auch wieder da. Da ist es einfach zu gemütlich J
Hach, die letzten beiden Tage waren einfach echt perfekt und ich hab mich so wohl gefühlt wie noch nie!
Was mir noch aufgefallen ist hier, allen denen ich erzähle, dass ich aus Deutschland kommen haben als Antwort darauf: „Bor Deutschland, ja da ist es schön! Die haben so tolles Bier“. Ich mein, Recht haben sie, das beste Bier haben wir schon, aber als ob wir nur Bier trinken würden. Ich trink ja eh lieber ein Sektchen ;-). Auf das freu ich mich schon, wenn ich nach Hause komme.

Alles Liebe,
Nina

P.S.: Dennis, nochmal alles alles Liebe und Gute zum Geburtstag! Hoffe du hast gut gefeiert, dein Geschenk bekommste von Cathi in den nächsten Tagen überreicht oder du holst es dir da ab ;-)