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Sonntag, 18. September 2011

Was man bei Starbucks nicht alles erlebt

Meine Güte ist die Woche hier schnell umgegangen. Das frühe Aufstehen am Morgen fällt mir zwar immer noch ziemlich schwer, aber dafür versuche ich immer wieder abends früh ins Bett zu gehen, was natürlich auch nicht klappt :-P Na ja, irgendwie muss ich das alles noch ein wenig besser einpendeln.
Morgens gehe ich bei Wind und Wetter (sei es strömender Regen, glühende Hitze, Schneesturm oder Orkan – okay, also Schnee und Orkan hab ich jetzt selbst noch nicht miterlebt, kommt aber bestimmt noch ;-) ) mit Boomer unserem Hund hier spazieren. Da werden meine Abwehrkräfte bestimmt gut gestärkt und ich spare das Geld für Actimel oder wie die ganzen Dinger auch alle heißen. Jedoch sind diese „Bürgersteige“ (wenn man sie so nennen kann) nicht wirklich gut für meine schwachen Bänder. Irgendwann reiße ich mir die hier bestimmt noch bei meinem Glück, was komische Verletzungen angeht (Bänderriss durch kaputte Bürgersteige gabs bestimmt auch noch nicht sooo häufig :-P). Dieser liebe Boomer ist auch erstmal abgehauen, weil irgendwo ein Tor aufstand. Da sind wir erstmal schön durch das ganze Gestrüpp hinter dem Haus gerannt, um ihn zu suchen, aber Gott sei Dank kam er dann selber iwann nach Hause gelaufen. Wenn dann meine morgendlichen Aufgaben erledigt sind hol ich die Mädels immer von der Schule ab. Der Crossing-Guard, der den Kindern immer über die grüne Ampel hilft, kann erstmal Deutsch sprechen. Ist ein sehr liebenswerter alter Herr, der mir auch ganz stolz davon erzählt hat, wie er früher in einer Rock’n’Roll-Band gespielt hat und als Vorband von den Beatles aufgetreten ist. Er hat mir sogar einen Internet-Artikel ausgedruckt, um mir zu zeigen, wie er die Gitarre gespielt hat.
Im Gym habe ich erstmal gemerkt, wie krass wenig Arm-Muskeln ich hab. Meine Güte habe ich mich abgequält bei den Übungen die ich gemacht hab. Aber na ja, wird schon bestimmt nach ner Zeit besser – hoffe ich mal :-D
Im Starbucks hab ich diese Woche immer lustige Geschichten erlebt, als ich mit Jany und Lea da war (2 Au Pair-Freundinnen). Als wir uns am Mittwochmorgen getroffen haben, wollte sich ein putziger alter Opa neben uns hinsetzten. Er war ein wenig tollpatschig und hat erstmal das Bild von der Wand geschmissen. Ich konnte es gerade noch festhalten, sonst wären die Kaffeetassen futsch gewesen. Es war ihm total unangenehm, aber mein Gott ist ja nichts passiert und eigentlich ist sowas ja auch immer mein Part irgendwas runterzuschmeißen oder umzukippen. Als wir dann zum zweiten mal da waren kam so ein kleines Mädchen zu uns an den Tisch und versuchte uns irgendwas zu erzählen. Na ja leider haben wir sie nicht so ganz verstanden aber sie war sehr niedlich. Sie ist dann sogar noch auf meinen Schoß geklettert und hat immer weitergeredet. War sehr putzig.
Mit den Mädels war auch alles gut diese Woche. Ich hab Elanas Fußballspiel zugeguckt (man ich vermisse das einfach am Sportplatz zu sitzen und Fußball zu gucken und mit den ganzen Leuten nur Quatsch zu labern). Irgendwie sind die Mütter hier anders als die deutschen Mütter. Zumindest habe ich noch nie eine deutsche Mutter mit Stöckelschuhen und Kostümchen auf dem Platz gesehen – ist aber auch definitiv besser so! Sah schon ziemlich lächerlich aus, wie sie da rumgestakst ist :-P
Das Wetter hier wird langsam auch immer mehr herbstig. Es wird kalt und ohne Jacke kann man leider nicht mehr raugehen. Dieser Wetter-Wechsel kam ganz schön plötzlich. Am Dienstag warens noch 28°C und am Donnerstag schon nur noch 13°C. Man hab ich gefroren :-D Aber ich habe mir ja schon schöne Pullis gekauft und bin somit gut gegen die Kälte gewappnet
J.  Außerdem hatten die Mädels diese Woche am Donnerstag keine Hausaufgaben, da sie „Spend time with your familiy-day“ hatten :-D. Ist auch mal was anderes ;-)
Ich fühle mich richtig wohl hier und hoffe, dass auch die nächsten Wochen so schön werden!

Alles Liebe,
Nina

1 Kommentar:

  1. Du scheinst jaa noch genug Zeit zu haben, magst du meine Hausarbeit schreiben ( 15 Seiten auf wissenschaftlicher Basis, Gesundheitsprävention und Ernährung sind das Oberthema, darfst du dann noch eingrenzen)

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