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Montag, 30. Januar 2012

Schöne Neuigkeiten

Geburtstags-Dinner


Lea hatte Hunger^^




Brunch im Office

Hach die wunderschönen Schuhe :-D






ein Traum diese Kleider :-D



Hach, nach der letzten Woche ist alles wirklich top! Ich mein, dass war es vorher auch schon, aber jetzt halt noch mehr.
Die Woche über habe ich nicht wirklich was gemacht, da Theresa und Lea auch keine Zeit für mich hatten. Sie waren auf „geheimer Mission“ unterwegs und haben mir das auch bei jeder Gelegenheit unter die Nase gerieben, so dass ich auch ÜBERHAUPT nicht neugierig geworden bin. Ist ja eh nicht so meine Art, super neugierig zu sein (haha). Nun gut, so habe ich mich dann um Leas Geschenk gekümmert und bin richtig kreativ geworden (habe so ein Scrapbook mit Theresa gemacht, also Fotos eingeklebt, Kommentare dazu geschrieben und so weiter).  Am Donnerstag hatten wir dann wieder ein Au Pair Meeting, was aber wieder einmal auf eine „Null-Bock-Stimmung“ meinerseits getroffen ist. So sind wir auch nur kurz hingefahren, haben unterschrieben und sind wieder gefahren. Lea hatte ja eh noch was mit Theresa zu tun^^
Freitag kam in meinem E-Mail-Postfach eine wunderschöne Nachricht an. Ich hatte mich ja Anfang Dezember für ein Praktikum bei RTL beworben und Freitag kam die endgültige Zusage. Oh ich habe mich soooo sehr gefreut. Jetzt habe ich so etwas, was ich machen kann, wenn ich nach Hause komme und bin nicht ganz perspektivlos^^. Wohnungsfrage ist sogar auch schon geklärt, ich kann in so einer Wohnung von RTL wohnen, die die für Mitarbeiter zur Verfügung stellen. Alles perfekt!
Auch Leas Geburtstag war an dem Tag. So sind wir morgens schön einkaufen gefahren und haben ein bisschen was für unser Dinner vorbereitet (Kartoffelspalten ,Schnitzel und Brokkoli – richtig gut J). Zuhause habe ich dann einen Kuchen gebacken. Na ja, ob man das Stück was ich da gezaubert habe jetzt im Endeffekt als Kuchen bezeichnen kann, möchte ich bezweifeln. Einfach nur deprimierend, das Kuchenähnliche Dingen hat einfach nur schrecklich geschmeckt! Es sah aus wie trocken Brot und schmeckte auch so. Ich war in meiner Letter-Landfrauen-Ehre definitiv gekränkt. Im Nachhinein schiebe ich es jetzt einfach auf die amerikanischen Zutaten :-D Die sind einfach anders als die deutschen – und ich habe ja nach einem deutschen Rezept gebacken (man muss sich nur alles schön reden :-D)
Samstag und Sonntag sind auch schön vergangen. Samstag musste ich abends arbeiten und habe mit meinen Mädels die grandiose Back-Show „The next great baker“ geguckt (total klasse^^). Sonntag waren wir dann noch einmal Geburtstagsbrunchen im Office (wieder gnadenlos überfuttert :-D) und sind danach wieder Richtung IKEA gefahren um ein bisschen in den Betten zu liegen :-D. Außerdem ist neben dem IKEA so eine Outlet Mall und wir drei haben uns erstmal die schönsten Kleider und Schuhe angezogen - hach was waren wir schön! Abends sind wir dann noch spontan ins Kino gefahren - den neuen Film von Katherine Heigl. War an sich ganz ok, aber irgendwie haben wir den Sinn in dem Film nicht so verstanden^^ Nun gut, so war der Tag auch wieder sehr schnell um.
Die Woche war echt super schön, aber ich glaube nächste Woche wird’s nicht viel zu erzählen geben :-D Dann gibt’s halt mal nen kürzeren Bericht ;-)

Alles Liebe,
Nina

Montag, 23. Januar 2012

Geburtstagsüberraschung

Magaret Colin aus Gossip Girl :-)




die tollste Geburtstagsüberraschung :-)
ein toller Abschluss des Tages von meiner Gastfamilie :-)


Und wieder geht eine schöne Woche vorbei. Nachdem ich die letzten Wochen wirklich faul gewesen bin mit meinen Gym-Besuchen war ich letzte Woche endlich wieder häufiger. Den inneren Schweinehund zu überwinden kostet manchmal ganz schöne Überzeugungskraft. Im Gym ankommen wars dann auch erstmal wieder sehr amüsant.
Nach einer schönen Dreiviertelstunde auf diesem Crosstrainer-Dingen, komme ich ein wenig kaputt runter und steht mir so ein älterer Herr gegenüber. Ich lächle nett, wie es so meine Art ist (bei den meisten Leuten ;-) ) und der Herr dachte wohl ich kenne ihn. Er kommt zu mir und labert mich erstmal zu. Irgendwann kam dann: „Ja und deinen Papa habe ich auch im anderen Raum schon gesehen.“ Ich nur so: „Ach wirklich? Kann eigentlich nicht sein, da mein Papa in Deutschland sein sollte!“ (oder Papa, warst du zufällig im YMCA in Montclair und hast mir nichts davon erzählt ;-) ). Dem armen Mann war das so peinlich, dass er den ganzen Abend, wenn er mich gesehen hat, verschämt weggeguckt hat.
Die Vormittage waren dann vollgepackt mit Skype-Dates in die Heimat, damit man den Anschluss auch nicht verliert und über die neusten Gerüchte immer noch Bescheid weiß (man hat ja schließlich einen Ruf zu verlieren :-D). Abends sind Lea und ich dann glaube ich 2 oder 3 mal einfach mit dem Auto rumgefahren und haben dabei schön Musik gehört (ganz oben auf unserer Hitliste steht übrigens der Pur-Partyhitmix – immer wieder schön :-P) und geschnackt. Im Moment ist es wirklich genial hier rumzufahren, weil du wirklich von fast jedem Fleck aus, die Skyline von Manhattan durch die Bäume sehen kannst. Immer wieder ein sehr schöner Anblick muss ich sagen J
Das Wochenende war auch wieder richtig schön. Nach einer kulinarischen Reise durch Mexiko und Thailand sind wir am Sonntag dann schließlich in Schweden gelandet (IKEA gibt einem halt schon ein bisschen das Gefühl von Heimat J). Am Samstag wars aber richtig cool. In der Nach hatte es geschneit und so haben Lea und ich einen laaaangen Schneespaziergang gemacht (leider ohne Theresa, die krank im Bett lag. Durch eine grandiose Medizin von der Apotheke Brinkmann-Drews war sie aber für die Fahr zum IKEA am Sonntag wieder fit J). Gestoppt wurde am Bagel-Laden und schließlich, wie sollte es auch anders sein, im Starbucks. Und ENDLICH, ENDLICH habe ich meinen ersten Star gesehen. Okay, Star nur für die, die Gossip Girl intensiv verfolgen. Dort saß nämlich an einem Tisch, die Schauspielerin, die Eleanor Waldorf spielt. Richtig cool. Sie hat sogar mich angesprochen, wie gut ich ja für das Wetter draußen angezogen wäre und so weiter. So sind wir dann ins Gespräch gekommen und irgendwann habe ich dann halt gefragt, ob sie die von Gossip Girl ist. Schnell wurde ein Foto gemacht, die üblichen Sachen erzählt, was man dann halt erzählt, wenn der amerikanische Gesprächspartner herausfindet, dass man ein Au Pair aus Deutschland ist (die ältere Generation findet das nämlich immer SUPER interessant und möchte immer alles wissen).

Heute war dann mein Geburtstag. 20 Jahre bin ich jetzt schon alt. Kein Teenie mehr, sondern ein Twen. Leider trotzdem ein Jahr zu jung, um in den Staaten hier vernünftig feiern zu gehen, aber was solls, da freue ich mich halt umso mehr darauf, wenn ich nach Hause komme.
Es ist aber schon ziemlich komisch, zum Ersten mal an diesem Tag von zuhause weg zu sein. Da kam schon ein bisschen Wehmut auf, die aber durch ein paar Skype-Dates, viele SMS und Mails und natürlich die Facebook-Glückwünsche recht schnell verflogen ist.
Die schönste Überraschung kam dann aber am Nachmittag, als ich die Mädels grade von der Schule abgeholt hatte. In meinem Briefkasten steckte ein wunderschöner großer Blumenstrauß! Ein riesengroßes Dankeschön an dieser Stelle an Familie Philipper! Oh man ich habe mich sooooo sehr gefreut und die Überraschung ist euch echt gelungen J Meine Mädels waren ganz neidisch, dass ich so einen großen Strauß bekommen habe und das Grinsen ist nicht mehr aus meinem Gesicht rausgekommen.
Gerade war ich dann noch mit meiner Gastfamilie beim Italiener Essen. Sie hatten mich eingeladen und wir hatten einen richtig schönen Abend. Als wir dann nach Hause gekommen sind durfte ich erstmal nicht in die Küche und habe mich schon gefragt was sie da veranstalten. Nach 5 Minuten durfte ich dann reinkommen in die dunkle Küche und da stand dann der Kuchen, den ihr oben sehen könnt, mit Kerzen auf dem Tisch! Noch eine schöne Überraschung! Habe mich richtig darüber gefreut und der Tag hat so einen tollen Abschluss gehabt.
Nächstes Jahr freue ich mich aber schon darauf wieder mit all meinen Freunden und meiner Familie zusammen zu feiern J Mit denen ist’s halt doch am schönsten J

Alles Liebe,
Nina

Montag, 16. Januar 2012

Gewisse Ähnlichkeiten

Professionelles Werken am Herd







Diesmal gibt’s den Bericht erst wieder am Dienstag, da ich den Montag dank Martin L. King auch noch frei hatte. Für den gabs nämlich heute einen Gedenktag, aufgrund dessen meine Mädels und meine Gastmama frei hatten und ich auch.
Am Montag ist mein College Kurs „Art Appreciation“ angefangen. Eine künstlerische Ader hab ich ja eigentlich nicht (zumindest ist sie, wenn vorhanden, noch nicht zum Vorschein gekommen), aber gut, dass wir nur über Kunst sprechen und nicht malen müssen (sonst würden meine Menschen wieder wie dicke Kugeln mit Ärmchen aussehen). Pünktlichkeit meiner Mitschüler ist auch komplett überschätzt, sodass manche auch mal erst 20 Minuten vor Schluss kommen. Es ist schon eine sehr gemischte Ansammlung von Menschen, die dort mit mir sitzen. Da gibt es zwei 70-jährige, die noch ein bisschen ihr Gedächtnis auffrischen wollen, ein 40-jähriger italienischer Tätowierer, ein paar Tussis, ein Emo und so weiter. Mal gucken was das noch so gibt. Mit ein, zwei Leuten habe ich mich schon ganz nett unterhalten, aber mal gucken. Mein Lehrer hat definitiv gewisse Ähnlichkeiten mit einem ehemaligen Biologie-Lehrer, der seeeehr gerne mal nen Filmchen gezeigt hat. So guckten auch wir einen Film über die griechische Kunst, was wir uns aber auch eigentlich hätten sparen können, da unser Herr Lehrer uns immer schön vorher die nächsten Szenen erzählt hat. So werde ich jetzt immer den Montag- und den Mittwochmorgen verbringen, bis ich im April dann fertig bin.
Die andern Tage waren eigentlich wie immer. Schule, Wäsche waschen, Schwimmen, Hebräisch-Schule usw. Das Wochenende habe ich wie fast immer bei Lea verbracht, da ihre Familie mal wieder im Urlaub war. Freitag gabs schön DVD-Abend („Die Welle“ auf nem amerikanischen Programm, auf Deutsch, aber mit englischem Untertitel^^), Samstag haben wir erstmal schön gekocht (lecker Wraps) und danach gings ins Kino. Nun gut Sonntagabend haben wir dann wunderschön gesungen mit sonnem Karaokeprogramm von Theresa. Nebenbei wurden die Golden Globes geguckt. Herrlich einfach nur, endlich mal nicht mitten in der Nacht dafür aufstehen zu müssen, sondern es live gucken zu können. Tagsüber haben wir wirklich nur gechillt und einfach gar nichts gemacht. Also wirklich nichts :-D Aber das musste auch einfach mal sein^^

Alles Liebe,
Nina

Sonntag, 8. Januar 2012

Why do all good things come to an end?

Jojo's Flechtkunst - meine Haare sind echt schon wieder lang :-)






Jetzt sind sie auch schon wieder weg. Die Zeit mit meinen Lettern (sorry Ole, das wird mir sonst echt zu kompliziert, ich verallgemeiner jetzt ;-) ) ging einfach viel zu schnell um. Gestern musste ich ihnen dann am Flughafen „Goodbye“ sagen, was natürlich nicht ohne die ein oder andere Träne vonstatten ging. Nach einem leckeren Frühstück bei iHop (hier Papa, dein Laden mit den Senioren-Tellern – schade das du nicht mitkommst im April!) und Nicis „leckeren“ Kaugummis zum Nachtisch (kauf doch nicht immer Dinge, von denen du nicht weißt was drin ist :-D) gings dann los zum Flughafen. Problematisch wurde es schon vorher für manche, die Koffer ohne Übergepäck zu packen und im Nachhinein diese Koffer dann die langen Treppen runter in die U-Bahn-Station zu schleppen. Aber Mädels, ich kann euch vollkommen verstehen, meinen Koffer hat damals auch mein Gastpapa in mein Zimmer geschleppt^^. Den letzten Abend verbrachten wir recht gechillt im Zimmer, aßen ein paar Brownies (selbstgebacken versteht sich) und haben über Gott und die Welt geschnackt, die neusten Gerüchte einmal durchgekaut, über alte Geschichten gelacht (wie ein Tritt gegen ein Schienbein doch Glücksgefühle auslösen kann) und über den Samsung-Fernseher im brooklyner Hotelzimmer philosophiert (schade nur, dass der Fernseher eigentlich von Philipps war :-D). Ich habe dann auch wieder bei den andern im Hotel geschlafen, weil es einfacher war, als nachts noch nach Hause zu fahren. Hanna hat sich für mich neben dem Bett ein neues Bett gebaut und ich durfte dann in ihrem Bett schlafen und mit Nici um die Decke kämpfen. So lagen wir dann noch bis 2 Uhr im Bett und haben weitergeredet. Wie gesagt, der Abschied war schon tränenreich und auch, dass sie alle noch hinter der Glasscheibe standen und gewunken haben, wärend ich die Treppen zur U-Bahn wieder runtergegangen bin, hat die Sache nicht gerade leichter gemacht, aber es war einfach zu schön, dass ich überhaupt den Besuch zu Silvester bekommen habe, als das ich jetzt ewig traurig sein dürfte/sollte/wollte. Die Hälfte habe ich ja jetzt auch schon geschafft und das 2. Halbjahr geht noch schneller um, als das 1. (wird zumindest immer gesagt).
Sonst habe ich die Woche über nicht viel gemacht. Nur die Temperatur-Unterschiede machen meinem Köpfchen ein wenig zu schaffen. Waren es am Dienstag -11°C und bin ich im Sitzen beim Warten auf Elana an ihrer Schule fast eingefroren, waren es gestern schon wieder 17°C. Verstehe einer das amerikanische Wetter.
Morgen fängt dann mein Collegekurs an, für den ich mich diese Woche dann endgültig eingeschrieben hab. Art Appreciation – Einführung in die Kunst! Das kann ja was werden mit meiner künstlerischen Ader – haha!

Alles Liebe,
Nina

Dienstag, 3. Januar 2012

Endlich endlich endlich :-)


Beauuuutiful :-D









Ole's Stuhl

Freddy's neue Fliege 

Die Rühreier um halb 4 waren jetzt vllt nicht sooo gut :-D



Empire State Building

:-)

voll abgespaced und so

die Geisterfrau

Vom Empire State Building aus



Wettschulden sind Ehrenschulden!











Oles und meine Lieblingstiere ;-)



der hat nen Leben^^





„Nur noch etwas mehr als 5 Monate, dann sehen wir uns schon wieder.“ Wie oft ich diesen Satz vorher gehört habe und mir immer gedacht habe „Ja ne ist klar, das dauert einfach nur so eeewig lange.“ Doch jetzt sind diese 5 Monate um gewesen und es hatten alle Recht. Die Zeit ist wie im Flug vergangen und so konnte ich am letzten Dienstag endlich 8 meiner liebsten Menschen wieder in die Arme schließen. Auch wenn sie mich beim Warten am Flughafen etwas auf die Folter gespannt haben, weil wirklich das ganz Flugzeug schon aus der Gepäckhalle gekommen ist, nur meine Letter (bzw. 7 Letter + 1 Oelder ;-) ) nicht. Nach einem freudigen Wiedersehen gings dann durch strömenden Regen (definitiv nicht schlau von mir Chucks anzuziehen bei so einem Wetter) los zum Hotel ins Brooklyner Ghetto (nein okay, so schlimm ist es wirklich nicht). Die nachgeholte Bescherung wurde dann aber doch auf den nächsten Tag verschoben, da Müdigkeit die Runde machte. So fuhr ich (wie die komplette nächste Woche auch) früh morgens zu den andern, ließ sie ein wenig promihaft von der Rezeption aus anrufen, dass ich nun angekommen bin und die Geschenke wurden verteilt. Ich habe mich einfach sooooo sehr gefreut. Die Sissi-Trilogie ließ meine Trauer über ein Weihnachten ohne Sissi im TV verfliegen, die DVD mit den vielen Letter und Dortmunder (fremde, betrunkene Menschen sind wirklich ein Highlight) Grüßen ließ so manche Träne fließen (meistens aber wirklich vor Lachen – (grandios gesungen übrigens Ossi ;-) ) und das Stammtischshirt ließ Sehnsucht nach einem Stammtisch ein bisschen weniger werden.
Los gings dann in die City, wo ich an einem Tag so viel reingepackt habe, dass die andern schon fast alles Wichtige gesehen haben :-D (ich habe es ihnen so verkauft, dass ich, wenn ich in New York bin auch IMMER so viel laufe – na ja, also wir laufen zwar wirklich immer viel, aber SO krass viel dann glaube ich doch nicht^^). Schön ausgeklungen ist der Abend dann im Vapiano, wo die Tisch-Bestellung auf den Namen „Ink-Mann“ war. Noch nicht mal meinen Namen können die schreiben :-D aber nun gut ;-)
Der Donnerstag fühlte sich dann fast so an, als ob wir zuhause bei mir in der Hütte gesessen hätten. Nach einer kleinen Tour durch Downtown Manhattan und Chinatown (auch ein großes Abenteuer, wenn man bedenkt, dass von den 4 Bedienungen eine Englisch gesprochen hat :-D), gings zu mir nach Montclair, wo ich ihnen kurz mein Häuschen gezeigt habe (und meine „beste Freundin“ Cinderella) und den Eagle Rock mit der wunderschönen Sicht auf die Skyline. Geschlafen haben wir aber alle bei Lea, wo wir uns einen gemütlichen Abend im Keller mit diversen „leckeren“ Getränken gemacht haben (ich denke ihr versteht was ich meine ;-) ). Ich habe wirklich lange nicht mehr so gelacht wie an dem Abend. Die Geschichten die rausgepackt wurden über Lette und Umgebung waren einfach der Hammer, die Orientierungsschwierigkeiten mancher Personen brachten wiederum andere in einen Status eines Lachanfalls, den ich so noch nie gesehen habe (auf einmal lag Person X auf dem Boden hinterm Tisch vor Lachen, da Person Y einfach das Klo nicht gefunden hat) und Snickers sollte definitiv verboten werden, da es Substanzen enthält, die Personen dazu bringt wirklich nur noch Scheiße zu labern :-D.
Der nächste Tag wurde sich erstmal genüsslich ausgeruht und erst am Abend wurde wieder das Programm aufgenommen und wir sind von Brooklyn aus über die Brooklyn-Bridge Richtung Manhattan gelaufen. Es war einfach richtig schön die ganze Skyline im Dunkeln mit den schönen Lichtern zu sehen.
Schnell war auch schon der letzte Tag des Jahres gekommen – Silvester, der 31. Dezember 2011 (und nicht der 30. Dezember, um das nochmal kurz klargestellt zu haben ;-) ). Da denkt man ja eigentlich, dass New York ab 09:00 Uhr morgens voll ist und der Weg in die Stadt Stunden dauert, weil JEDER in die Stadt möchte. Falsch gedacht. Lea, Isi und ich sind extra früh morgens in den Bus gestiegen und waren glaube ich noch nie so schnell in New York wie an diesem Tag. Zuerst dachten wir, dass Silvester vllt doch schon am 30. war, aber war doch nicht so. Lea ist dann mit Isi nach Philly gefahren und ich zu den andern ins Hotel. Die Idee am Times Square Silvester zu feiern hatten wir am Vorabend schon verworfen, da wir nicht wirklich Bock hatten 9 Stunden in der Kälte zu stehen und auf Silvester zu warten, ohne Essen, Trinken oder Klo. So sind wir dann Nachmittags erstmal aufs Empire State Building hochgefahren (mit einer kleinen Ausnahme, aber wir nennen jetzt ja keine Namen). Die Aussicht war einfach der Hammer und wir haben viele Fotos gemacht. Wiedermal musste ich eine Wettschuld einlösen und mit einem T-Shirt, was nicht ganz meinem Geschmack entspricht, ein Foto machen. Wieder unten sind wir zum Hotel zurückgefahren, haben uns fertig gemacht und sind zum Vapiano gefahren. Von dort aus sind wir gemütlich hochgelaufen zum Central Park und konnten kurz einen kleinen Blick auf die Kugel überm Times Square erhaschen (so haben wir das Wichtigste also doch gesehen – wobei, Justin Bieber wäre schon ganz geil gewesen :-P). Im Central Park saßen wir dann auf solchen Bänken und gewartet, bis es 00:00 Uhr war. Das berühmte Feuerwerk war direkt über unseren Köpfen und wir haben es richtig genossen. Es war zwar wirklich komplett was anders, als die letzten Jahre, aber ich fands trotzdem schön. Egal was wir gemacht hätten, ich hätte eh alles schön gefunden mit meinen Freunden am letzten Tag im Jahr – was Schöneres gibt’s einfach gar nicht.
Die nächsten Tage gingen dann wieder um wie im Flug, auf der Suche nach Gray’s Papaya (der Hot Dog Laden, den man irgendwann man bei Galileo gesehen hat) liefen wir mal wieder zunächst in die falsche Richtung (ich weiß zwar wo es ist, aber sich zurecht zu finden, wenn man aus der U-Bahn-Station kommt, ist doch erstmal irgendwie schwierig :-D), guckten uns den Zoo aus dem Film „Madagaskar“ an (total die Verarsche – es gab keinen Löwen der ne Show gemacht hat, keine Giraffe, die dachte, dass sie krank ist, kein Nilpferd und kein Zebra... Dafür aber Pinguine und King Julien :-P) und kauften die typischen New York Mitbringsel.
Ich wünschte einfach, dass meine 8 Menschen für die nächsten 6 Monate auch noch hier bleiben könnten... Aber na ja, jetzt werde ich erstmal noch die letzten 2 Tage am Freitag und Samstag mit ihnen genießen (ich muss ja diese Woche auch wieder arbeiten und dann abends in die Stadt reinzufahren würde sich nicht wirklich lohnen, da die werten Leute ja schon immer um 21:00 Uhr spätestens müde sind :-D).

Alles Liebe,
Nina