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Montag, 28. November 2011

Auf den Spuren der amerikanischen Geschichte

Langeweile in der Metro









leider war kein Wasser im Dingen da... sonst hätte ich die Szene aus "Forrest Gump" nachgespielt :-D

der Albert war auch da :-)

die Audienz wurde leider kurz vorher abgesagt^^






also Motorradfahren kann ich definitiv super! :-D

ich möcht auch so eine große Rose geschenkt bekommen!


Washington von oben



die hatten soooo viele soooo schöne Gebäude :-)





Eine sehr schöne kurze Arbeits- und lange Freizeitwoche liegt hinter mir J. Am Dienstag musste ich ausnahmsweise mal abends länger arbeiten. Die Mädels haben sich irgendeine Sendung über Schönheitsköniginnen angeguckt (kleine 3-jährige die auf Barbies geschminkt wurden und dann vor einer Jury winken – schrecklich :-D) und sind super fix ins Bett gegangen. Kein Murren, kein Schreien – ging wunderbar und ich konnte somit auch schön früh Schlafen gehen. Kind ist hier nämlich mega zur Schlaftante geworden und jeden Abend vom ganzen Nichtstun super müde :-D. Mittwoch war dann auch schon mein letzter Arbeitstag diese Woche, weil am Donnerstag das lange Thanksgiving-Wochenende angefangen ist. Elana hatte nach der Schule dann eine Freundin mit nach Hause gebracht und dieses Mädel hat mich einfach fertig gemacht :-D Die hat ohne Scheiß innerhalb von einer Stunde oder so 4 Birnen gegessen. Somit hatte ich dann keine mehr, was ich schon sehr bedauert habe^^. Nun gut, abends gings dann erst zu Lea. Dort haben wir mit Isi, Maria und Sabrina (einer Argentinierin) schön international gegessen (Pommes, Tsatsiki und Chicken Teriyaki (ohne Chicken) :-D) und uns ein paar Bierchen getrunken. Hach hat das gut geschmeckt J Danach gings dann noch ab in „kreeeiiiisch“ den neuen Twilight-Film (haha ich konnte ihn vor euch ganzen Freaks gucken, bei uns lief der nämlich ne Woche früher an). Habe mir dafür noch schnell 1-3 die Woche über angeguckt, damit ich wenigsten ein bisschen Plan von der Materie habe. Im Endeffekt fand ich den Film aber echt gar nicht mal schlecht (in Twilight-Freak-Sprache heißt das wahrscheinlich: „Oooohhh mein Gott der Film ist sooooooo geil!“). Ich muss sagen, dass ich definitiv Team Jacob bin. Was die alle an Edward finden, das frage ich mich wirklich. Aber nun gut, dass ist ein anderes Thema. Nach dem Film habe ich dann bei Lea gepennt, weil sie näher an der 1. Busstation wohnt. Sie wollte aber schon mega früh nach NYC um die Parade mit Isi anzugucken. Somit bin ich noch 2 Stunden länger liegen geblieben und habe 2 Busse später genommen und mich somit auf den Weg nach Washington gemacht, um Johannes zu besuchen, der dort in der Nähe auch als Au Pair arbeitet. Natürlich hatte mein Bus keine Verspätung (wie ich es eigentlich aufgrund von Thanksgiving-Verkehr angenommen hatte) und ich war viel zu früh in New York. So bin ich dann erstmal ein wenig durch die Straßen gelaufen, ohne irgendein Ziel (wobei doch, ich habe versucht einen Starbucks auf der 9th Ave zu finden, aber denkt ihr da gibt es irgendwo einen scheiß Starbucks :-D Da ist New York doch sonst voll mit dem Laden und dann wenn man ihn mal sucht, findet man keinen^^) und bin dann schließlich um 13:30 in meinen Bus nach Washington (im folgenden D.C. genannt, da mir Washington wirklich zu lang ist zum schreiben :-D) gestiegen. Die Fahrt war wirklich angenehm und wir hatten auch nur 30 min Verspätung. Mein Flugzeug-Nackenstütz-Dingen war definitiv eine gute Investition die ich damals gemacht habe bei IKEA (seht ihr, ich hab doch nicht nur sinnloses Zeug gekauft :-D). Johannes hatte mich dann vom Bahnhof abgeholt und los ging die Fahrt mit der Metro in Johannes Örtchen Fairfax. Dort angekommen haben wir erstmal schön gekocht (war ein wenig improvisiert, aber es ging wohl, der Reis war zumindest super!) und sind nach ein paar Lästerreien auch früh schlafen gegangen (wie gesagt, ich bin nichts mehr gewohnt hier).  Am nächsten Morgen ging es dann los nach D.C. Dort habe ich mir dann erstmal die Sehenswürdigkeiten angeguckt wie z. B. das Lincoln Memorial, das World War II Memorial (die haben da iwie für alles und jeden ein Memorial), das Washington Monument und natürlich das Weiße Haus. Leider hatte Barack unser Meeting kurz vorher gecancelt, so konnte ich dann doch nur von draußen Fotos machen. Vielleicht klappts ja beim nächsten Mal ;-).  Die Stadt ist echt mega schön und irgendwie auch schon idyllisch. Allein die Architektur hat mich schon wieder ins Schwärmen gebracht. Auf sowas stehe ich echt total. Zurück in Fairfax sind wir dann noch in die Mall gefahren und haben dank dem Black Friday Sale (alle Läden haben an dem Freitag nach Thanksgiving einfach mal mega reduzierte Preise) noch gute Schnäppchen bei Hollister und Abercrombie ergattert. Ich habe mir erstmal eine Ray Ban-Sonnenbrille gegönnt (auch wenn Mama sagt, dass es schon ziiiiemlich teuer war für eine Sonnenbrille :-D Aber man muss ja nicht immer auf die Mama hören und soll auch mal seinen Dickkopf durchsetzten J). Abends haben wir dann wieder gekocht. Diesmal war es sogar verdammt gut, es gab nämlich gebratenen Reis mit Shrimps, Hähnchen und Gemüse. Meeega lecker! Das könnte sogar ein neues Rezept für meine Mädels hier werden. Nach dem Essen wurden wir dann von einer Freundin von Johannes abgeholt und wir sind zum Lasertag gefahren. Das muss man sich so vorstellen wie Paintball. Es gibt 3 Teams (blau, rot und grün) und man bekommt so Westen mit Sensoren angezogen. Danach kommt man in einen dunklen Raum mit vielen Nischen und Ecken. Ziel des Spiels ist es dann, mit einem Laser die Leute aus den anderen Teams abzuschießen. Wenn man dann getroffen wurde, war man 5 Sekunden außer gefecht. Ich hatte das Gefühl ich war die ganze Zeit außer gefecht, weil ich es nicht gecheckt habe, mich zu verstecken und gleichzeitig irgendwen abzuschießen :-D War auf jeden Fall mal eine lustige Erfahrung. Am nächsten Morgen habe ich Johannes dann schon ganz früh aus dem Bett geschmissen und wir sind wieder nach D.C. gefahren. Diesmal haben wir uns die Stadt von oben angeguckt und sind auf so einen Turm gefahren. War auch echt eine schöne Aussicht. Danach ging es dann auf die Spuren der amerikanieschen Geschichte in die Nationalen Archive, wo die Originale der Bill of Rights und der Declaration of Independence (die Unabhängigkeitserklärung der USA) ausgestellt war. Ich musste erstmal mein Kaugummi wegschmeißen, bevor wir überhaupt reindurften. Warum weiß ich zwar nicht, vllt wäre die Unabhängigkeitserklärung ja beleidigt gewesen, hätte ich in ihrer Gegenwart Kaugummit gekaut – man munkelt so etwas ;-).  War aber wirklich schön, mal wieder etwas Geschichte zu erfahren. Hach, der Geschichts-LK war schon was feines! 
Zufälligerweise war meine Cousine auch am Wochenende in Washington, was wir beide iwie erst 2 Tage vorher festgestellt haben. Somit haben wir uns zum Mittagessen im Vapiano getroffen. Das wars dann aber auch schon mit der Familienzusammenführung, aber in 4 Wochen an Weihnachten sehen wir uns ja schon wieder (aaahhh und dann seh ich auch Jojo, Tete, Hanna, Kerka, Nici, Anna, Ole und Freddy wieder J J J Oh Gott wie ich mich darauf freue!). Wieder zuhause angekommen wurden dann erstmal Karten geschrieben und das Derby im TV geguckt (Johannes Familie kann deutschen Fußball gucken, ihr glaubt gar nicht wie mega neidisch ich bin ey). Joa und dann fing der Abend an :-D Es wurde ein bisschen getrunken und es war schon ein bisschen wie früher. Mit 2 Freunden von Johannes ging es dann wieder nach D.C. in einen Under Age Club. Was da abging, dass war für mich prüdes Dorf-Kind echt heftig :-D Ich möchte ja nicht sagen, dass es Sex auf der Tanzfläche war und manche Weiber da nur in BH und Höschen rumgelaufen sind, aber es war wirklich so :-D Ich habe meinen Mund zwischenzeitlich vor staunen echt nicht zubekommen, weil ich so etwas krasses noch nie gesehen habe :-D Unglaublich einfach nur! In dem Club gab es 4 Floors, wobei ich den auf dem Dach einfach am Besten fand, nur iwie fand die junge Bevölkerung der amerikanischen Hauptstadt das wohl nicht so. Der DJ tat mir schon echt leid, dass nicht wirklich viele Leute da waren, aber seine Musik war echt verdammt gut. Nun gut, um 2 gings dann auch mit einer der letzten U-Bahnen zurück und ich bin totmüde ins Bett gefallen.
Am nächsten Morgen klingelte der Wecker wieder viel zu früh, mein Koffer wurde schnell fertig gepackt (ich war echt stolz, dass ich meine Einkäufe alles in das kleine Ding bekommen hab :-D) und los gings zur Busstation. Auf dem Weg merkte die Freundin von Johannes, die auch zurück nach Hause musste (nach Connecticut, also noch weiter als ich), dass sie ihren Bus nicht um 12:45 pm sondern um 12:45 am (also um 00:45 nachts) hatte. Irgendwie mussten wir also schnellstmöglich eine Möglichkeit für sie finden, wie sie nach Hause kommt. Glücklicherweise hatten wir noch einen Platz im Zug für sie bekommen (was auch der letzt Mögliche war) und so konnte sie doch noch nach Hause. Hat zwar ein schweinegeld gekostet, aber besser so, als in D.C. festsitzen. Mein Ticket war Gott sei Dank richtig gebucht und so saß ich dann um 12:30 im Bus. Statt wie angekündigt um 16:45 war ich aber erst um 19:10 in New York und bin dann 20 Blocks zur Busstation gesprintet, damit ich meinen 19:30 Bus nach Hause bekomme. Diesmal war nämlich der gefürchtete Thanksgiving-Verkehr da und vor dem Lincoln-Tunnel hat es sich krass gestaut. Um 20:15 war ich dann endlich zuhause und bin totmüde ins Bett gefallen.
Das Wochenende war richtig schön und ich hoffe, dass sich das bald wiederholen kann. Nur noch 4 Wochen, dann ist echt schon Weihnachten. Wie krass schnell das jetzt umgegangen ist. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie sehr ich mich darauf freue J

Alles Liebe,
Nina

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