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| Extra für Papa :-) |
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| hach ja... :-D |
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| das passiert, wenn der Toaster nichts ausgeht und man das Toast vergisst - Gott sei Dank nicht mir passiert :-D (und es war echt SO schwarz! Unglaublich!) |
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| Haare färben :-P |
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| vorher |
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| nachher :-) |
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| Subway fahren :-) |
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| der war auch eher Model an dem Tag, der liebe Herr Polizist |
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| Wall-Street |
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| Die älteste Grünanlage New Yorks |
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| auf der Staten Island Ferry |
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| Aaaa Freunde, da hinter mir seid ihr bald - Brooklyn |
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| Brooklyn Bridge |
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| schon gemütlich auf so Steinen ;-) |
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| Macces in China-Town |
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| Converse-Store in SoHo |
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| unglaublich gutes Essen :-) |
Was war ich letzte Woche entspannt, als ich den Blog geschrieben habe. Heute bin ich einfach nur müde und kaputt. Ich werde alt!
Aber nun mal von Anfang an. Meine Woche setzte sich zusammen aus Shoppen, mit dem Auto durch die Gegend fahren, mit Elana zur Schule „laufen“, Haare färben und New York.
Der Mittwoch stand hier in Montclair unter dem Motto „Walk to School-Day“. Alle Schüler sollten den Bus nehmen, mit dem Rad oder zu Fuß zur Schule kommen. Ganz schlau wie Elana und ich sind (beide natürlich keinen Bock die mindestens 45 min zur Schule zu laufen), sind wir trotzdem mit dem Auto gefharen und haben es einfach 2 Straßen vor der Schule abgestellt und sind dann gelaufen. Wie unglaublich stolz die Amerikaner darauf sind EINMAL nicht die Umwelt zu verpesten und mal zu Laufen oder mit dem Rad zu fahren. Das ist wirklich lächerlich, in Deutschland fahren 95% der Schüler mit Bus oder Fahrrad zur Schule und hier machen die so ein Spektakel daraus. Die Kinder wurden mit Obst und Gemüse an der Schule empfangen und bekamen Sticker und Banner – vollkommen übertrieben. Das Schlimme ist ja, dass machen die jetzt einmal im Monat. Ich hoffe nicht, dass Elana irgendwann mal wirklich laufen will :-D Der Weg ist mir echt zu weit. Mitm Radl wärs ja ganz cool, aber ich glaub Rad fahren ist hier nicht so im Trend. Nach dem langen „Walk to School“ waren Jany, Lea und ich am in einem Ski-Geschäft, in dem es einen Ausverkauf gab. Winterjacken mussten her (was bei einer heutigen Temperatur von 28 °C wirklich unsinnig erscheint, aber hier wechselt das Wetter ja eh wie es Lust hat). Schnell wurden wir alle fündig und wir haben richtige Schnäppchen bekommen. Meine Winterjacke hat z. B. statt 350 $ „nur noch“ 125 $ gekostet. Die ist einfach sooo schön warm, da wünschte ich mir manchmal, dass der Winter schon da wäre, aber ich glaube der kommt schon noch früh genug. Danach waren wir noch ein einem Halloween-Shop und haben uns ein wenig über die unglaublich „tollen“ Kostüme amüsiert. Ich glaube dieses Fest ist nicht so ganz meins. Aber vielleicht ändert sich meine Meinung ja noch. Zumindest hängt jetzt auch vor meinem Haus ein süßes Gespenst (das ist wirklich süß und lacht) und meine Mädels haben ihre Halloween-Kostüme schon gekauft. Ich gehe einfach als Deutsche oder so. Oder als Werder-Bremen-Fan. Das hatten die hier bestimmt auch noch nicht J. Zur Stärkung waren wir dann im iHoop einen richtig guten Salat essen. Papa, dass wäre auch was für dich dort! Da gibt es nämlich Senioren-Rabatte schon ab 55+ J Na wie wärs?
Irgendwie waren bei mir auch total die Tollpatsch-Tage in dieser Woche. Ich war total verplant, will Sachen aus dem Auto holen, vergesse natürlich den Schlüssel. Will zum Tisch gehen, renne den Wagen mit dem Geschirr um. Frage wie es bei den Mädels in der Firma läuft, meine eigentlich die Familie. Es liegt bestimmt am Wetter. Das kann sich ja wie eben schon gesagt einfach nicht entscheiden.
Nun gut. Am Donnerstag fing dann unsere Haar-Färbungs-Aktion an. Jany wollte sich ihre Haare rötlich tönen und ich muss sagen, dass Lea und ich das vorzüglich hinbekommen haben. Nicht zu viel und nicht zu wenig rot, genau passend. In meinem früheren Leben war ich bestimmt Frisörin! Außerdem waren Lea und ich vorher Einkaufen, damit wir uns einen richtig schönen Koch-Abend machen konnten. So gabs Hühnersuppe, Salat mit Hähnchen und zum Schluss ein Non-Fat-Vanilla-Frozen-Yoghurt-Eis. Richtig gut!
Freitag war dann echt ein super Tag. Ich war schön im Gym, mit den Mädels liefs gut und ich habe mein erstes Paket aus Deutschland bekommen. Anna, ich habe mich sooooo gefreut J Den „Heiße-Liebe-Tee“ habe ich einfach unglaublich vermisst und auch Leibnitz-Butterkekse sind der Hammer! Vielen vielen Dank nochmal J
Am Samstag war ich dann total aktiv. Bin morgens früh wach geworden, schnell ins Gym gefahren und war dann auch schon passend um halb 12 fertig, als Lea mit abgeholt hat und wir dann mit Jany Haarfarbe gekauft haben. Danach gings wie gewohnt was zu trinken holen im Starbucks und dann ab zum Football-Spiel. Dieses Mal wars aber ein bisschen anders als letztes Mal. Die ganzen Zuschauer (auch fast doppelt so viele wie beim 1. Mal) gingen bei jeder Spiel-Aktion total steil, klatschten, kreischten, hämmerten mit den Füßen auf den Boden – unglaublich :-D Aber war irgendwie auch cool. Hat mich ein bisschen an das Relegations-Spiel von der 1. von vor 2 Jahren oder wann das auch war erinnert. Leider konnten wir dieses Mal nur eine Halbzeit gucken, weil ich ein bisschen Arbeiten musste am Nachmittag. Letzte Woche war ja hier so ein riesiger Feiertag für die Juden und diese Woche war da nochmal was. Was das jetzt genau war hab ich nicht verstanden, auf jeden Fall war da wieder eine Messe im Tempel, wo ich die Mädels nachher hingebracht habe. Hier waren auch wieder ein paar Verwandte von meiner Gastfamilie. Ein Onkel von Jessica war von der Armee aus 2 Jahre in Deutschland und hat mir ein paar Geschichten davon erzählt. Noch interessanter fand ich allerdings, dass der werte Herr auf der Upper East Side wohnt, ein Haus in den Hamptons hat und den Winter immer in Florida in seinem Haus verbringt! Richtig krass einfach nur! Ich suche ja immer noch nach wem, der alt ist, reich ist, mich nett findet und mich ein Jahr lang haushalten möchte hier :-D Vielleicht habe ich ihn ja nun gefunden – aber ich gluabe leider, dass das so ein Verwandter ist, der nur einmal im Jahr mal kommt. Muss ich wohl weitersuchen^^
Die jüdische Messe war auch mal interessant anzusehen. Jeder kann kommen und gehen wann und wie er will (da steht echt die Hälfte mitten in der Messe auf, geht raus, kommt irgendwann wieder oder auch nicht – das sollteste dir mal hier in Deutschland in einer katholischen Messe erlauben – mein Gott würde das wieder ein Getuschel im Dorf geben :-D). Viel verstanden habe ich auch nicht, weil das meiste auf Hebräisch war, aber ich habe schon einige Worte wiedererkannt, weil meine Mädels hier zuhause immer Hebräisch lernen müssen. Sie singen mir dann jeden Tag 10 Minuten einen vor. Da lernt man schon mit! Nach der Messe gab es dann wieder ein gutes Essen zu dem ich auch noch gehen durfte. Es gab lecker Bagels, Schoko-Erdbeeren und Erdbeer-Blaubeer-Salat. Total lecker. Ich habe mich dann aber auch schon etwas früher wieder verabschiedet und bin dann von Lea abgeholt worden. Lea hat nämlich Sturmfrei gehabt und so haben wir beide mit Jany einen Sleepover veranstaltet. Zunächst haben wir uns aber diesmal an Leas, Theresas (ein neues Au Pair, die auch hier in Montclair wohnt) und meine Haare begeben. Ich bin jetzt nämlich wieder Brownie J Habe ich irgendwie schon vermisst dunkle Haare zu haben! Jany haben es sogar echt gut hinbekommen und es ist nicht fleckig oder so geworden (wir hatten erst ein wenig Angst, dass es zu wenig ist, da ich ja nicht gerade wenig und dünne Haare habe). Nach dem Färben sind wir mal wieder ein bisschen durch Montclair und Umgebung gedüst, haben schön Häuser geguckt und eine sehr mysteriöse Unfallstelle gesehen, an der auch mal 8 Polizeiautos standen mit ihrer Partybeleuchtung (ich kann die Dinger ja nicht ernst nehmen, wenn sie da mit ihrem Blinkenden Leuchtdingern rumfahren). Man konnte nicht richtig sehen was da los ist, sah aber iwie so aus wie viele Blumentöpfe, die auf der Straße verteilt waren – war aber glaube ich nicht so. Leider weiß ich heute auch noch nicht, was da los war. Das ist der Scheiß, wenn man nicht mehr im Dorf wohnt. Man kriegt nichts mit. Zuhause hätteste spätestens bei Frau Breuer oder bei Junker erfahren was los gewesen ist. Hier interessiert das irgendwie keinen, was der Nachbar macht –schon schade. Von unserer Reise waren wir dann auch mal um 2 Uhr oder so zuhause und geschlafen haben wir endlich um 02:30 Uhr. Eigentlich nicht weiter schlimm, hätten ja ausschlafen können, aaaber wir wollten ja nach New York, somit ging unser Wecker um 08:00 Uhr. Schön geweckt wurden wir von Axel Fischer und Amsterdam (hach Svea, da hab ich am frühen Morgen schon an dich gedacht ;-) ).
In New York angekommen machten wir uns mit der Metro auf den Weg Richtung Downtown Manhattan. Eigentlich wollten wir direkt zur Freiheitsstatue hinfahren, aber die Schlange war uns definitiv zu lang und dafür so viel Geld auszugeben hatten wir dann auch keine Lust. So haben wir dann einfach die Staten Island Ferry genommen, die umsonst ist und neben der Freiheitstatue herfährt. Danach waren wir am Pier 17, von wo man einen tollen Blick auf die Brooklyn Bridge hatte, die echt richtig cool aussieht (leider machen die da im Mom glaube ich ein paar Arbeiten dran, deswegen ist ein Teil verdeckt). Zu Fuß sind wir dann einmal durch Chinatown und Littly Italy gelaufen und haben uns im H&M in SoHo alle noch ein paar neue Schals gekauft – der Winter kommt, wir rechnen fest damit (auch wenn es definitiv suspekt ist bei 28 °C in New York Schals zu kaufen). Gegessen haben wir schön im Vapiano, was einfach nur meeega lecker war. Dort saßen wir aber auch und waren einfach nur fertig. Unsere Beine taten weh vom vielen Laufen, unsere Augen waren müde vom frühen Aufstehen und der nächste Bus nach Hause ging schon in ner halben Stunde. Wir also schnell zur Subway-Station am Union-Square gelaufen und die nächste Metro genommen. Kamen auch eigentlich Recht passend an, nur leider viel uns dann doch auf, dass wir nur noch 3 Min hatten, um zum Gleis zu kommen. Wir also über die Straße gehetzt (die dämlichen Autofahrer sind gefahren, obwohl wir grün (ok hier weiß) hatten!), durch den Port Authority Bus Terminal gesprintet, 2 Rolltreppen hochgerannt und dann zum Endspurt auf der langen Geraden angesetzt. Angekommen am Gate 411 setzte der Bus gerade zurück, der Busfahrer sah uns auch und fuhr trotzdem. Wir dachten echt, der verarscht uns. Aber Gott sei Dank hat er dann doch noch angehalten und wir kamen nach Hause. Zurück bei Lea wurden nur noch schnell die Sachen in die Taschen gestopft (ich hatte einfach viel zu viel mit, aber ich wusste ja nicht, ob der Wetterbericht mit den fast 30 °C jetzt stimmt) und es ging ab nach Hause. Hier angekommen lächelte mich das süße Gespenst am Haus an, meine Familie bewunderte meine neue Haarfarbe (natürlich sagten sie, dass es gut aussieht – müssen sie ja auch, wäre ja schon schön blöd wenn sie sagen würden: bor sieht das scheiße aus :-D) und ich bin nur noch unter die Dusche und chille jetzt hier auf dem Bett im Schlafanzug und meine Äuglein fallen schon fast zu. Werde auch jetzt um 20:00 Uhr nicht mehr viel machen und glaube ich in ein paar Minuten schlafen gehen. Ich bin echt nichts mehr gewohnt. Wie gesagt – ich werde alt!
Alles Liebe,
Nina
P.S.: Ach und an meine liebe 1. + Trainer Hillebrenner: Herzlichen Glückwunsch zum Sieg ;-) Habe schön an euch gedacht, als ich durch New York gelaufen bin - hat anscheinend was gebracht :-P
Voll geil Nina! :)
AntwortenLöschenUnd die Massenpanik ist zum Glück nicht ausgebrochen trotz Flip-Flop-Tretens und Stolperns :D