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| schönes New York Taxi fahren :-) |
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| der Sonne entgegen fliegen |
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| mein neuer Freund :-P |
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| das Intercontinental Hotel mit der genialen Spiegelung |
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| ganz dezenter amerikanischer Patriotismus |
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| Harvard-University |
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| hier wohnt dann irgendwo der Tom Brady mit der Giselle |
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| unsere lieben Touri-Führerinnen :-) |
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Condominium - in diesem Hotel sind sie geschützt :-D
Ich sollte wirklich Werbe-Texterin werden^^ |
Die vergangene Woche stand ganz im Zeichen der Liebe. Am Dienstag war nämlich, wie ihr Zuhause ja auch alle wisst, Valentinstag (von uns auch liebevoll Valendienstag genannt, weil es ja auf einen Dienstag gefallen ist dieses Jahr). Schon Wochen vorher gab es alles in Herzform zu kaufen und es lag eine unglaubliche liebevoller Atmosphäre in der Luft (haha). Meine Gastfamilie hatte mich auch gefragt, ob ich mit ihnen Essen gehen möchte. Diesmal habe ich aber dankend abgelehnt, da es zum Inder (weil so heißen die Menschen aus Indien – aber darauf komme ich später nochmal^^) gehen sollte . Das Essen in dem Laden ist einfach nur meeega scharf und da ich in keiner Weise irgendwas scharfes Essen kann, wollte ich nicht die Belustigung des Abends werden, wenn ich beim Essen mit hochrotem Kopf da rumsitze :-P. So haben Lea, Theresa und ich uns abends bei Theresa getroffen und haben uns unsere „Geschenke“ gegeben. Ich hatte nur so kleine Spaßgeschenke für die beiden (Lea bekam einen Frosch und wenn man da Wasser draufkippt wird ein Prinz daraus à damit sie ihren amerikanischen Traumprinzen hat, Theresa bekam Strohalme, die oben nochmal eine Herzform haben à damit alles was sie trinkt nach Liebe schmeckt – ich weiß, ich war unglaublich kreativ :-D).
Donnerstag fing in Deutschland ja der Karneval an. Dies lies bei Lea ein wenig depressive Stimmung aufkommen, da sie als Rheinländerin nun mal 5 Jahreszeiten hat und diese hier in Amerika wirklich zu kurz kommt, sogar gar nicht existent ist. So habe ich meine Nikolausmütze mitgebracht und wir haben uns dann zu Weiberfastnacht doch noch ein wenig verkleidet, im Auto kölsche Karnevalsmusik gehört und dann so gefeiert (ich kann jetzt nämlich auch Kölsch schnacken – zumindest ein bisschen :-D).
Freitag war meine Woche dann auch wieder früher zuende, weil Jessica früh zuhause war. So sind wir 3 gegen 20:00 Uhr nach New York gefahren, um unseren Samstagtrip zu starten. Zunächst sind wir ins Vapiano gegangen und haben dort ein wenig die Zeit totgeschlagen (Lea und Theresa haben ohne Scheiß 2 geschlagene Stunden lang den Barkeeper angestarrt (sie haben wirklich nicht mehr weggeguckt), was mir ein wenig zu krass war, weswegen ich dann immer beschämt auf mein Handy geguckt habe und am liebsten zu dem Typen hingegangen wäre und mich für die beiden entschuldigt hätte :-D) und sind dann zu 1 Uhr mit dem Taxi zu unserem Busstand gefahren, um unseren Bus nach Boston zu nehmen. Leider haben Lea und Ich uns einen nicht soooo coolen Platz ausgesucht und so hatten wir so gut wie gar keine Beinfreiheit. Nach der 4 stündigen Fahrt hatte ich das Gefühl mir sämtliche Sehnen und Bänder im Knie gerissen und gedehnt zu haben. Nach dem Frühstück um halb 6 bei Macces haben wir uns auf die Suche nach einem schönen Platz gemacht um den Sonnenaufgang zu sehen. Wir saßen einfach an einer grandiosen Stelle und kamen genau passend an. Der Sonnenaufgang war soooo wunderschön und hat uns die dumme Busfahrt sofort vergessen lassen. Im Morgengrauen sind wir dann den Harbourwalk gelaufen, schön am Wasser entlang. Zurück sind wir dann durch die Stadt gelaufen und die ganzen Bauwerke, wie City Hall oder das Intercontinental Hotel sahen einfach nur genial aus. Gegen Mittag haben wir uns mit 2 Freundinnen getroffen, die Lea und ich auf dem Weekend-Kurs in Albany kennengelernt haben und die beiden haben uns dann noch ein wenig rumgeführt. Es ging zur berühmten Harvard-University, die vor den Toren Bostons liegt. Der Campus ist richtig schön, nur die Studenten kamen mir alle ein wenig versnobt vor. Die Kerle nur in Anzug und Krawatte und die Mädels in Kostümchen und Blazer. Meiner Meinung nach ein wenig overdressed zum studieren, aber es ist nun mal Harvard, vllt ist das da vorgeschrieben. Im Shop haben wir uns alle dann noch ein Harvard-Shirt gekauft. Zurück in Boston sind wir noch ein bisschen durch die Stadt gelaufen, unteranderem durch den superschönen Park, mit den schönen Häusern am Rand (wo dann auch der Tom Brady und Giselle Bündchen irgendwo wohnen sollen) und auf einer Straße, die als die 5th Avenue von Boston beschrieben wird. Auch hier gab es nur die ganzen Bonzen-Läden, wie in New York, nur irgendwie sah das alles süßer und gemütlicher aus. Auch allgemein muss ich sagen, dass Boston einfach super schön und idyllisch ist. Es ist nicht so hektisch wie in New York und viel europäischer (es gab auch Schilder, wo dann „TAXISTAND“ oder „AUTO“ statt der englischen Begriffe stand). Hab mich schon ein wenig verliebt in die Stadt. Aber nach dem wunderschönen Start in den Tag, mit diesem Sonnenaufgang, konnte es auch nur ein toller Tag werden. Auf der Rückfahrt konnte ich dann auch wieder nicht Schlafen, was aber wahrscheinlich auch an unserem Mitfahrer lag, der sich mit uns in unseren 4er gesetzt hat. Warum er sich dahin gesetzt hat, fragen wir uns bis heute, weil wer setzt sich schon freiwillig als 4. Person in einen 4er, wenn sich die andern 3 Leute kennen und es noch andere freie Plätze gibt. Wenn ich mich umsetzen wollte zum schlafen, hatte ich immer Schiss meinen Gegenüber irgendwie zu treten (was auch manchmal passiert ist – selbst Schuld!). Endlich in New York zurück nach der nervigen Busfahrt, auf der ich noch weniger geschlafen habe, als auf der Hinfahrt, haben wir unseren Bus nach Hause um 2 Minuten verpasst und durften dann nochmal fast ne Stunde warten. Zuhause angekommen bin ich nur noch ins totmüde ins Bett gefallen. Gott sei Dank habe ich die Woche über fast komplett frei. Da kann ich dann den verlorenen Schlaf genug nachholen.
Sonntag haben wir uns abends erst zum chillen bei mir getroffen (weil meine Gastfamilie noch bis Mittwoch im Ski-Urlaub ist) und sind dann auf die grandiose Idee gekommen, zu gucken, wie denn die Bewohner der einzelnen Länder heißen. Ich habe ja schon seit Ewigkeiten Probleme mit dem Land Portugal. Irgendwie heißt es bei mir immer Portugiesien, da ja auch die Menschen Portugiesen heißen. So sind wir die Länderliste mal durchgegangen. Jedoch kamen dann auch nicht immer die richtigen Sachen raus. Die Menschen die auf Barbados wohnen, heißen einfach nicht "Barbadosen" oder "Barbadosianer". Wir haben uns schließlich auf "die Einwohner von Barbados" geeinigt. Oder wisst ihr z. B. auf Anhieb, wie die Menschen aus dem Jemen oder dem Oman heißen? Uns ist es jetzt nicht eingefallen, deswegen heißen solche Menschen jetzt einfach "Araber" (wie auch eigentlich fast alle, deren Namen uns dann nicht mehr eingefallen sind^^ Oder "Asiaten", das war auch eine häufige Bezeichnung). Ähnlich die Leute von Mauritius oder den Seychellen, welche bei uns unter der Bezeichnung „Insulaner“ laufen. Wir hatten schon ziemlich viel Spaß gestern abend.
Die Woche über werde ich jetzt einfach nur genießen und so gut wie nichts tun (ja okay, ich mache sonst auch nichts, ich weiß ;-) ). Hoffe, dass ihr alle gut Karneval gefeiert habt und euren freien Rosenmontag auch genossen habt!
Alles Liebe,
Nina
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