| der missglückte Versuch ein schönes Foto zu machen - Lachkrämpfe sind doof! :-D |
| einmal bitte "schön" gucken :-) |
| eine Karte hat übrigens schlappe 375 $ gekostet :-D |
| Theresa's Einpark-Hilfe |
![]() |
| lecker Sushi :-) |
| mein Freund, der Kameramann |
![]() |
| bei der Nationalhymmne |
| die coole Nummer 23 |
![]() |
| das war die Nummer 17 - der Held von allen |
Die Woche fing ja schon super an dacht ich mir, jedoch wurde sie gegen Ende hin immer besser und besser. Fangen wir mal von vorne an.
Montagsmorgens saß ich wie immer brav in der Uni und habe vorher die Wäsche gewaschen, Betten bezogen, halt meine Montags-Pflichten erledigt. Außerdem habe ich noch Dinner für Abends vorbereitet, weil mein Kochtag schon auf den Montag gelegt wurde. War alles ein bisschen stressig, weil ich warten musste, bis unsere Putzfrau (die nette Dame die mein Zimmer immer grandios ausschauen lässt J) in der Küche fertig war, was ein bisschen länger gedauert hat als sonst. So musste ich mich dann beim Schnibbeln für die Paella ein bisschen beeilen, dabei habe ich dann noch geskyped und natürlich habe ich mir dabei sofort mal in den Finger geschnitten. Aber macht euch keine Sorgen, es war zwar unglaublich schmerzhaft, aber ich konnte mich schnell nach oben schleppen und ein Pflaster, auf die wirklich riesige Wunder kleben :-D
Nun gut, Ari von der Schule abgeholt, war auch noch alles gut. Als ich dann aber mit Elana wiederkam, war das Drama groß. Ari hatte einen Zettel verloren, wo Bilder drauf waren, die sie für ein Projekt unbedingt brauchte und konnte den einfach nicht finden. Im Internet hatte sie auch nichts ähnlich aussehendes gefunden, sodass sie komplett fertig vorm Schreibtisch saß und niemanden außer ihrem Papa sehen und sprechen wollte. Ich habe dann versucht gut auf sie zuzureden, dass ich ihr ja auch helfen könnte beim suchen, aber sie wollte partou nicht auf mich hören. Nun gut, ich dann meinen Dickkopf durchgesetzt, ihren Laptop genommen und einfach mal beim deutschen Google ne etwas präzisere Suche eingegeben und siehe da: Technik-Wunderkind Nina (ja ich lobe mich gerne selber) findet natürlich die passenden Bilder, die das Hostkind braucht. Da war die Welt auch wieder in Ordnung und alles ging in gewohnten Bahnen weiter. Aber man soll den Tag ja nicht vor dem Abend loben. Abends wartete nämlich schon das nächste Ereignis auf mich. Wie immer wurden die Kinder in die Dusche gesteckt, doch iwann rief Ari mich dann, ob ich mal nach oben kommen könnte. Die Dusche ging nämlich nicht mehr aus und ich sollte die doch mal wieder heile machen. Ja, den Witz fand ich auch gut, da ich ja so ein unglaubliches handwerkliches Talent habe (hätte Papa mir mal neben seinen Haaren auch das vererbt), hat es natürlich nicht geklappt, wobei ich gut gespielt habe, als hätte ich Ahnung, indem ich mir aus Scotts Werkzeugkasten nen Schraubenschlüssel (wenn das Teil so heißt) geholt habe und dann nen bisschen dort gedreht habe. Gebracht hat es natürlich nichts und so musste Scott früher nach Hause kommen. Doch auch er hat es nicht wieder aus bekommen (das Wasser lief da übrigens schon knapp 1 ½ Stunden und meine Kinder sagten ihrem Papa noch: „Ach du ne, da läuft nicht sooo viel raus!“ – ist klar, ein 10 Liter Eimer wäre in einer Minute spätestens vollgewesen :-D) und so musste ein Mensch von einer Firma zum Reparieren kommen. Der Montag hatte mir eigentlich schon an Aufregung gereicht :-D Von da an wurde es auch ruhiger.
Der Dienstag war dann der Tag auf den Lea und Theresa die ganze Zeit gewartet haben. Nina geht mit zum Zumba :-D Ich habe mich ja die ganze Zeit dagegen gesträubt, aber dann habe ich mich doch breitschlagen lassen und bin mitgegangen. Da mein koordinatives Talent eher so gar nicht vorhanden ist kam ich mir auch ein bisschen doof vor, aber es war okay. Muss es jetzt auch nicht immer machen, aber ab und an werde ich jetzt vllt mal mitgehen.
Dienstagabend war dann Lea’s großer Tag gekommen. Ihre Schwester und deren Freund kamen endlich aus Deutschland zu Besuch und Theresa und ich warteten mit Lea dann beim YMCA auf den Bus aus New York. Jedoch hat der Check-Out am Flughafen von Sara und Karsten etwas länger gedauert, sodass wir fast 2 Stunden aufm Parkplatz im Auto saßen und gewartet haben. Mit dem Dreh von lustigen Videos und dem üblichen „Lustige-Geschichten-von-Zuhause“-Erzählens ging aber auch diese Zeit ziemlich schnell um. Als die beiden dann endlich ankamen sind wir noch fix auf den Eagle Rock gefahren, um die Aussicht auf New York zu genießen und dann gings auch schon ab ins Bettchen.
Donnerstag und Freitag wollte ich eigentlich fleißig ins Gym gehen, jedoch hat mir Ari da einen Strich durch die Rechnung gemacht. Theresa und ich waren sogar Donnerstag schon am Gym und wollten gerade, nachdem wir unglaublich gut Rückwärts eingeparkt haben (als Übung für Sonntag) unser Parkgeld in das Parkometer stecken, da ruft Scott mich an, ob ich Ari mal schnell aus der Schule abholen könnte. Ich dann Ari abgeholt, natürlich in Gym-Klamotten und wurde dafür erstmal extremst doof angeguckt von den Leuten in der Schule, sie aufs Sofa gelegt und Tee gekocht. Freitag ist sie dann auch noch Zuhause geblieben und wir haben uns zusammen nen Film angeguckt und bisschen gequatscht. Da meine Arbeit an dem Tag ja so unglaublich anstrengend war (hach ja, auf dem Sofa sitzen TV schauen, Lesen und Skypen), hat Jessica mir schon früher frei gegeben und so bin ich mit Lea, Sara und Karten zum TGI Fridays gefahren zum Essen. Ab dem Zeitpunkt habe ich mich dann gefühlt wie Zuhause. Meine Sympathien für einen gewissen Fußballspieler wurde zum Running-Gag und ich durfte mir einen Spruch nach dem anderen anhören. Das ganze hörte auch für das komplette Wochenende nicht mehr auf und zu wirklich ALLEM was ich gesagt, gemacht oder auch nur gedacht habe (zumindest kam es mir so vor :-D) kam dann ein Spruch. Man, was haben wir da die Sprüche von denen von Zuhause gefehlt. Ich habe die ganze Zeit darauf gewartet, dass iwann ein Freddy, ein Dennis, ein Puma oder ein Dominik einen Spruch einwirft – war aber leider nicht so. Aber ich kann’s ja nicht oft genug sagen, es dauert ja nicht mehr lang J
Samstag gings dann nach einem wunderbaren Frühstück mit leckeren deutschen Aufbackbrötchen zum Lacrosse-Spiel. Die haben gegen die St. Lawerence School gespielt. So weit schön und gut, als dann aber die Fans angetanzt sind haben wir erstmal große augen gemacht :-D Die kamen da in Hemd (natürlich mit Stehkragen), Uni-Westen, Uni-Kappen, Lederschuhen und Stoffhose an. Einfach so richtige Klischee-Snobs :-D Die haben da auch erstmal schön rumgebrüllt, sodass die Uni-Polizei ein bisschen für Ruhe sorgen musste. War aber mal ganz lustig anzusehen, wie sehr die sich einfach nur gefühlt haben.
Danach ging es dann mit der ganzen Bande (Lea, Theresa, Sara und Karsten) ab nach New York. Zuerst haben wir uns den Highline-Park angeguckt, sind dann weiter nach SoHo in den coolen Converse-Laden und haben zum Schluss bei Vapiano gegessen und noch ein wenig rumgealbert. Auf dem Heimweg haben wir noch schnell am Times Square angehalten, damit Karsten auch Fotos mit Licht machen konnte, was ihm wirklich unglaublich wichtig war :-D
Das wars aber noch nicht von meinem grandiosen Wochenende. Am Sonntag wartete nämlich noch ein Eishockey-Spiel auf mich und Theresa. Sie hatte die Karten von einer Frau bekommen, mit der sie immer auf die Kinder bei ihrer Schule wartet. Doch das waren nicht normale Allerweltskarten, ne ne, wir hatten Karten für die erste Reihe, mit VIP-Parkplatz und kompletter Verpflegung vor, während und nach dem Spiel. Aber nun mal von vorne. Das Wetter ist seit ein paar Tagen richtig schön Frühlingshaft. Deswegen haben wir uns ein Käffchen geholt und sind erstmal in den Brookdale Park gefahren und haben dort die ersten Sonnenstrahlen genossen. Als dann Zeit war, gings los zum Eishockey-Stadion nach Newark, wo das NHL-Team der New Jersey Devils ihre Spielstätte hat. Wir waren erstmal wieder ganz zeitig da und fast die Ersten, sodass der Herr, der uns einweisen musste zu unserem Parkplatz (ganz ganz vorne) noch schön Zeit hatte uns auch in die Parklücke einzuwinken und unsere Sorge, dass das mit dem Rückwärtseinparken nichts wird, fast umsonst war. Danach gings auch sofort rein und als wir einen Mitarbeiter unsere Karten zeigten und fragten, wo wir denn hinmüssten sagten die nur: „Geht einfach zu Fire Lounge, da seid ihr richtig.“ Ja, Fire Lounge hört sich ja schonmal schön und gut an dachten wir uns. Als wir dann drin waren, kriegten wir unseren Mund erstmal nicht zu. Was da alles aufgebaut war, war einfach unglaublich. Man wusste gar nicht, wo man zuerst hingucken sollte. Wir konnten uns zwischen Pizza, Pommes, Burger, Hot Dog, Sushi, Nudeln, Salat, Fleisch, Fisch und einem riesigen Tisch voll von Nachtisch wie Brownies, Cookies, Cupcakes und Früchten entscheiden. Es war einfach der Hammer und es kam schon ein kleines VIP-Feeling auf. So saßen wir da in dieser Lounge erstmal die 2 Stunden vor dem Spiel und haben es uns gut gehen lassen. Kurz vor Anpfiff (heißt das so beim Eishockey?) gingen wir dann runter zu unseren Sitzplätzen. 1. Reihe, direkt am Eisfeld. Es war einfach riiiichtig geil! Das Spiel verlief für die Devils auch richtig gut und so haben sie 4:1 gewonnen. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, was das für einen Lärm gab, als die Tore gefallen sind. Beim ersten Tor war ich natürlich, wie soll es auch anders sein, für kleine Mädchen, sodass ich den Radau nicht hautnah miterlebt habe, aber es gab ja noch 3 weiter Tore. Wie die steil gegangen sind, richtig geil. Die haben auch irgendwie immer so einen Spruch gerufen. Ganz verstanden haben wir den nicht, deswegen haben wir einfach „Schalalalalalaaaa“ gesungen – hat auch fast gepasst :-P Mich hats auch eigentlich noch mehr gefreut, dass sie gewonnen haben, weil hinter uns eine saß, die für die Gegner, die Philadelphia Flyers, war und einfach NUR geschrien hat und das in einem Organ, wofür ich noch nicht mal irgendwas Vergleichbares kenne. Am liebsten hätte ich meine Cola zwischendurch mal ausversehen nach hinten auf die drauf gekippt. War ja eh umsonst, hätten uns ja auch was Neues holen können ;-) Aber wir dachten uns dann, dass die Flyers ja eh schon verloren haben, da wollten wir ihr nicht noch mehr Ärger machen ;-)
Wie ihr seht, war diese Woche so ereignisreich, wie fast keine Zweite und jetzt, wo so langsam der Frühling kommt und bald meine Mama mit meinem Bruder da ist, ist alles wirklich schön!
Alles Liebe,
Nina








Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen