Gesamtzahl der Seitenaufrufe

Montag, 21. Mai 2012

CL-Finale mit Diet Coke und Salzstangen – irgendwas stimmt da nicht!
















Die „Damen-Woche“ wie ich sie mal betiteln möchte, ging dann doch recht schnell um. Richtig viel mehr arbeiten musste ich im Endeffekt aber auch nicht. Abends musste ich zweimal bisschen länger als normal, aber das ist ja jetzt auch kein Weltuntergang. Dienstag kam Ari erstmal mit einem riesen Grinsen im Gesicht von der Schule nach Hause. Sie hatte ne Mail von ihrer Freundin bekommen, die sie gefragt hatte, ob sie nicht Lust hätte mit zu einem Konzert von „One Direction“ (die neuen Backstreet Boys oder für die ältere Generation vielleicht die Flippers) zu kommen. Um ehrlich zu sein bin ich ja schon ziemlich neidisch, weil die schon recht schnuckelig sind. Um meinen Neid zum Ausdruck zu bringen, hat sie den ganzen Tag nichts mehr zu Essen bekommen und musste die Woche über zu Fuß zur Schule laufen – natürlich NICHT! Ich bin ja kein Monster ;-) Das Konzert ist dann diesen Freitag und ich bekomme ganz viele Fotos sagte sie mir. Da war ich dann nicht mehr soooo neidisch ;-)
Vorm Gym sind wir jetzt zum warmmachen statt aufs Rad mal draußen ne Runde laufen gegangen. Im Gegensatz zu heute (den ganzen Tag monsunartige Regenfälle) war es nämlich die ganze letzte Woche über wunderschön sonnig mit angenehmen Temperaturen. So wurde dann im Haus auch der Riesen-Ventilator angeschmissen, den wir zusätzlich zur Klimaanlage auch noch haben. Da wird dann durchs ganze Haus frischer Wind gewindet, der das Einschlafen dann doch etwas angenehmer macht. Ohne das Ding hätte ich glaube ich vor Hitze nicht einschlafen können. Die Woche plätscherte dann so weiter und ging auch wie oben schon gesagt, ziemlich schnell um.
Freitag musste Theresa abends arbeiten und Lea und ich haben ihr dann (nach einem leckeren Abendessen bei Panera Bread (wo es auch mal Brot gibt, was fast so schmeckt wie deutsches!) und einem Klau von 10000 Servierten (natürlich Lea, nicht ich!), da man ja nie genug Servierten haben kann) Gesellschaft geleistet. So wurde die DVD von dem grandiosen Hugh Grant und Drew Barrymore Film „Music and Lyrics“ (Mitten ins Herz - Ein Song für dich) eingeschmissen und die Filmmusik mit unglaublicher Textsicherheit mitgeschmettert („and than Pop * klatsch * goes my heaaaart“).
Samstag war dann das Champions League Finale, was ich mir hier alleine angeguckt habe. Champions League Finale mit Diet Coke, Salzstangen, alleine auf dem Bett und nicht mit Bier, Chips und Freunden in der Hütte. Da haben mir dann schon alle meine Fußball-Guck-Freunde gefehlt, ohne die Fußball gucken einfach keinen richtigen Spaß macht. Aber na ja, zum EM-Finale wäre ich ja wieder Zuhause. Jetzt müssen es die Deutschen nur bis dahin schaffen (und wenn sie dies nicht schaffen, werde ich jedem Einzelnen von den werten Herren in den Arsch treten! :-P). Abends bin ich dann zu Lea und wir haben zusammen ihre Kinder ins Bett gesteckt. Kaputt von der vielen Arbeit in der Woche (haha) wollten wir auch eigentlich recht früh schlafen, was aber aufgrund einer unglaublichen Hitze in ihrem Zimmer (Lea hat nämlich nicht so einen coolen Riesen-Ventilator und wohnt in der obersten Etage) nicht so ganz geklappt hat. So haben wir dann Fußballspiele von 2010 bis 1974 geguckt und uns wieder schön viele lustige Sachen ausgedacht.
Sonntag gings dann zu unserer letzten Universität die wir besuchen wollten. Gegen Mittag machten wir uns auf den Weg nach New Haven, um die Yale Universität zu besichtigen. Allein die Autofahrten hin und zurück waren schon abenteuerlich, da wir 3 krasse Unfälle gesehen haben und angesichts dieser Tatsache froh waren, unfallfrei in New Haven angekommen zu sein (was das jetzt für Unfälle waren, darf ich nicht sagen – Mama hat nämlich gesagt, das interessiert eh keinen und ich soll nicht so viel um den heißen Brei herum reden. Dabei rede ich doch so gerne. Aber ich höre natürlich auf meine Mama und belass es nun dabei ;-) ). Der Weg führte uns über die riesige George Washington Bridge (jahaaa, Lea ist also nun in Manhattan Auto gefahren, obwohl das ja eigenltich nicht sooo erlaubt ist ;-) ) und auf dem Rückweg durch das Hudson Valley, das ist da, wo diese unglaublich wunderschönen realen ZDF Sonntagsfilme gedreht werden. Die Gegend war aber wirklich richtig schön idyllisch. Da können Geschichten auch nur ein Happy End haben.
In Yale hatten wir dann auch wieder total Glück, genau an DEM Tag da gewesen zu sein. Die hatten so eine Vorveranstaltung zur Graduation und im Innenhof des Alten Campus saßen bestimmt 3000 Leute. Es wurden Reden geschwungen und die besten Sportler des Jahrgangs geehrt. Die hier in den Staaten berühmte Journalistin Barbara Walters hat auch ein paar Worte an die Absolventen gerichtet, womit wir nun noch einen „Promi“ gesehen haben. Hier ist die wohl echt total bekannt, weil die super viele Präsidenten und Politiker interviewt hat und 40 Jahre lang die News präsentiert hat. Und sie hat Paris Hilton aus dem Knast per Telefon interviewt :-D (ganz wichtige Info!). Sie ist wahrscheinlich der Peter Kloeppel der USA. Nachdem wir uns die wichtigsten und schönsten Gebäude angeguckt haben und natürlich auch hier ein T-Shirt gekauft haben, ging es gegen Abend zurück nach Montclair und das Wochenende war auch schon wieder vorbei.
Nächstes Wochenende kommt mich dann Johannes aus Washington besuchen.

Alles Liebe,
Nina

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen