Um wieder in den Rhytmus zu kommen gibt's jetzt schon den nächsten Bericht. Das Wochenende war nämlich SO witzig (also "so röööchtig" witzig, um es in den Worten von Marc Meier zu sagen), da lohnt es sich sogar drüber zu schreiben.
Nach dem Abschied am Freitag bin ich mit der Metro bis zum Central Park gefahren, hab mich dort in die Sonne gefletzt und das Buch zum Film von "Türkisch für Anfänger" zu lesen. Ich könnte ja wirklich heulen, dass ich den Film nicht gucken kann! Aber nun gut. Nach dem die letzten Sonnenstrahlen genossen wurden hatte ich beschlossen die 2,25 für nen Metro-Trip zu sparen und bin von der 59th runter zum Vapiano in die 13th Straße gelaufen. Den Plan schön galant die 5th Ave runterzuspazieren habe ich nach einer Straße schon aufgegeben. Es war einfach So dermaßen voll, dass ich die Krise bekommen habe. Die 6th war dann definitiv besser. Im Vapiano angekommen wurde weitergelesen und mit aller Kraft der Tisch verteidigt, an dem ca. 3 Stunden später Lea und Theresa noch Platz finden sollten. 20 Leute habe ich mit dem Satz "Sorry I'm waiting for some Friends" abgewiesen. Da ich aber sehr überzeugend rüberkam, dass ich auch wirklich Freunde habe, die bald kommen würden, wurde diese Mission auch mit Bravour erfüllt und nach endlich 3 Stunden kamen Lea und Theresa dann auch vorbei J. Nachdem Theresa dann den unglaublichen Geschmack von Cola-Essig-Öl probieren durfte, die Thymian-Pflanze auf Drogen (nämlich auf Cola-Essig-Öl) gesetzt wurde und Theresa schamlos mit dem Barkeeper geflirtet hat, machten wir uns auf den Weg zum Busterminal. Auf dem Weg zur Straße, um lässig ein Taxi anzuhalten (na ja, so cool zu pfeiffen wie der Typ letzte Woche hat jetzt eher nicht geklappt^^) kamen wir mal wieder auf das Thema der verscheidenen Bezeichnungen für bestimmte Dinge. Da wir ja aus dem Rheinland und den Königreichen Sachsen und Lette kommen, gibts da häufiger mal Unterschiede. So überlegten wir uns wie man den männliche Wesen bezeichnet. Wir kamen von Typen, Kerle, Männer dann auch irgendwie auf Spacko und Arschloch (natürlich nur, wenn die Herren der Schöpfung dann wirklich was ganz böses gemacht haben, sonst würde uns sowas natürlich niemals in den Sinn kommen :-P), na ja auf jeden Fall drehte sich ein Herr der Männer-Gruppe (die wirklich komplett wie Amerikaner aussahen) vor uns genau bei diesen Wörtern dann um. Theresa noch so: “Passt ja, genau jetzt dreht er sich um!”. Na ja – zu früh gelacht. Nachdem wir die Kerle überholt hatten und dann an der Ampel warten mussten, kam auf einmal hinter uns die Frage. “Ey seid ihr aus Deutschland?” (hätten mal antworten müssen, dass wir aus Angola kommen und nur aus Spaß die ganze Zeit deutsch redden). Als wir uns dann umdrehten grinste uns die größte Zahnlücke der Welt an. Die Kerle kamen auch aus Deutschland und hatten unsere komplette Unterhaltung verstanden. Und wir wundern uns noch, dass der eine sich umdreht und uns nur angrinst :-D Jetzt muss man schon in Amerika aufpassen, was man auf DEUTSCH sagt, damit man sich nicht komplett blamiert^^
Am Samstagmorgen ging das das große Dessert machen im Fairview Place los. Ich hatte sturmfrei am Wochenende und so konnten wir meine Küche in Beschlag nehmen. Theresa’s Gastfamilie hatte mich und Lea für Sonntag zu Ostern eingeladen und wir wollten als Dankeschön eine Kleinigkeit mitbringen. Da haben wir dann leckeren Nachtisch gemacht. Damit wir noch was feines zum Anziehen haben wollten wir noch eben kurz in die Mall. Aus “eben kurz” sind dann auch mal schöne 3 Stunden geworden und unsere Geldbörsen (ich weiß einfach nicht wie man das Wort mit P richtig schreibt :-D ) wurden schnell leichter. Wir haben aber auch alle was schönes gefunden. Abends gings dann ins Kino und wir haben “American Reunion” geguckt. Mega witzig muss ich sagen. Allein die erste Szene hat mich Tränen lachen lassen!
Sonntag gings dann nach der üblichen Samstagabendübernachtung bei Lea gegen Mittag zu Theresa. Dort war dann ein Teil der Familie versammelt mit ihren Kindern und das Osterlamm wurde gerade auf den Grill gepackt. Probiert haben wirs nachher sogar (jaaa ich probiere so langsam nämlich alles :-P), aber na ja. Irgendwie kam mir dann doch immer in den Sinn, was denn da gerade gegessen wird und dann schmeckte es iwie nicht wirklich. Später waren dann alle Kinder ganz aufgeregt, da die Eiersuche anstand. Wir 3 hatten vorher die Eier im Garten versteckt (und glaube ich auch mehr Spaß gehabt, als die Kinder im Endeffekt beim Suchen ;-) ) und uns unglaublich gute Verstecke ausgedacht. Theresa’s Hostkind Katelyn war die Siegerin, weil sie das Goldene Ei gefunden hatte (ich bin mir eigentlich sicher, das Theresa sie vorher darauf trainiert hatte, damit sie gut da steht nachher ;-) ) Abends habe ich mich dann schön ins Wohnzimmer gesetzt, die Ruhe genossen und ein bisschen Türkisch für Anfänger geguckt J
Heute morgen gings dann in die Uni. Eeeeendlich wurden wir wieder mit einem “Good Morngin Great Ones” begrüßt. Unser lieber Dr. Spellman war wieder da und wir mussten nicht mehr diese komische Alte ertragen! Auch unseren Test haben wir nun wieder bekommen. Jahaaaa und was hat Kindchen gezogen? Ein A mit 94 % J Vielleicht sollte ich mir doch noch überlegen Kunst zu studieren.
Alles Liebe,
Nina















