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Montag, 27. Februar 2012

Entspanntes Leben


Und aus dem Frosch wird ein Prinz :-) oder so^^



die tollen Herzchen-Strohhalme - aus denen schmeckts besonders gut :-)



And the Oscar goes to ... ? :-)


Was habe ich letzte Woche viel gearbeitet – hahaha! Schön wurde jeden Tag ausgeschlafen, ins Gym gegangen und mit Lea und Theresa was unternommen J. Meine Gastfamilie kam erst am Mittwoch aus dem Urlaub wieder und Donnerstag und Freitag hat meine Gastmama die Mädels zur Schule gebracht und abgeholt. Ich musste nur Nachmittags kurz was mit ihnen machen und Wäsche waschen und dann war die Woche auch schon wieder um. Am Samstag haben wir dann schön Lacrosse geguckt. Man man man, was haben die sich da die Schläger an die Köpfe gehauen (und nicht nur an die Köpfe). Der Sport ist schon ziemlich brutal. Zu unserem Bedauern hat die Montclair State auch noch Haushoch verloren. Nach einer 4:2 Führung zur Halbzeit, stands am Ende 4:10 für die anderen. Die zweite Hälfte konnte man wirklich komplett vergessen! Abends haben wir uns bei Lea ins Zimmer gesetzt, ihren Prinzen auferstehen lassen (na ja, er ist irgendwie mehr ein Quasimodo geworden) und ganz viel Quatsch geredet – es war einfach ein wunderbar lustiger Abend!
Sonntag haben wir dann nur im Bett gelegen, amüsante Filme geguckt und geschlafen :-D. Abends war dann die Oscar-Nacht. Endlich musste ich mal nicht mitten in der Nacht aufstehen, um live zuzugucken. Die wirklich interessanten Kategorien wurden natürlich auch erst am Ende vergeben, aber ich durfte dieses Mal länger als 23:30 wegbleiben, damit ich alles zu ende gucken konnte. Für Meryl Streep habe ich mich richtig gefreut, dass sie gewonnen hatte, als besten Hauptdarsteller hätte ich zwar den Herrn Clooney gewählt – aber der hatte auch ohne Oscar genug Spaß. Genauso wie wir, wir saßen schön mit alkoholfreiem Cocktail auf Lea’s riesiger Couch und haben uns über die schönen und weniger schönen Kleider unterhalten.
Das wars auch schon wieder von meiner Woche. Wirklich viel habe ich ja nicht gemacht, deswegen hab ich auch nicht viel zu erzählen. Heute hat’s draußen schon richtig schön nach Frühling gerochen. Sonnenschein, 15 °C und kein Wind – richtig herrlich! Hoffentlich bleibt es so die Woche über!

Alles Liebe,
Nina

Montag, 20. Februar 2012

Neue Liebe

schönes New York Taxi fahren :-)








der Sonne entgegen fliegen



mein neuer Freund :-P




das Intercontinental Hotel mit der genialen Spiegelung


ganz dezenter amerikanischer Patriotismus

Harvard-University







hier wohnt dann irgendwo der Tom Brady mit der Giselle

unsere lieben Touri-Führerinnen :-)






Condominium - in diesem Hotel sind sie geschützt :-D
Ich sollte wirklich Werbe-Texterin werden^^


Die vergangene Woche stand ganz im Zeichen der Liebe. Am Dienstag war nämlich, wie ihr Zuhause ja auch alle wisst, Valentinstag (von uns auch liebevoll Valendienstag genannt, weil es ja auf einen Dienstag gefallen ist dieses Jahr). Schon Wochen vorher gab es alles in Herzform zu kaufen und es lag eine unglaubliche liebevoller Atmosphäre in der Luft (haha). Meine Gastfamilie hatte mich auch gefragt, ob ich mit ihnen Essen gehen möchte. Diesmal habe ich aber dankend abgelehnt, da es zum Inder (weil so heißen die Menschen aus Indien – aber darauf komme ich später nochmal^^) gehen sollte . Das Essen in dem Laden ist einfach nur meeega scharf und da ich in keiner Weise irgendwas scharfes Essen kann, wollte ich nicht die Belustigung des Abends werden, wenn ich beim Essen mit hochrotem Kopf da rumsitze :-P. So haben Lea, Theresa und ich uns abends bei Theresa getroffen und haben uns unsere „Geschenke“ gegeben. Ich hatte nur so kleine Spaßgeschenke für die beiden (Lea bekam einen Frosch und wenn man da Wasser draufkippt wird ein Prinz daraus à damit sie ihren amerikanischen Traumprinzen hat, Theresa bekam Strohalme, die oben nochmal eine Herzform haben à damit alles was sie trinkt nach Liebe schmeckt – ich weiß, ich war unglaublich kreativ :-D).
Donnerstag fing in Deutschland ja der Karneval an. Dies lies bei Lea ein wenig depressive Stimmung aufkommen, da sie als Rheinländerin nun mal 5 Jahreszeiten hat und diese hier in Amerika wirklich zu kurz kommt, sogar gar nicht existent ist. So habe ich meine Nikolausmütze mitgebracht und wir haben uns dann zu Weiberfastnacht doch noch ein wenig verkleidet, im Auto kölsche Karnevalsmusik gehört und dann so gefeiert (ich kann jetzt nämlich auch Kölsch schnacken – zumindest ein bisschen :-D).
Freitag war meine Woche dann auch wieder früher zuende, weil Jessica früh zuhause war. So sind wir 3 gegen 20:00 Uhr nach New York gefahren, um unseren Samstagtrip zu starten. Zunächst sind wir ins Vapiano gegangen und haben dort ein wenig die Zeit totgeschlagen (Lea und Theresa haben ohne Scheiß 2 geschlagene Stunden lang den Barkeeper angestarrt (sie haben wirklich nicht mehr weggeguckt), was mir ein wenig zu krass war, weswegen ich dann immer beschämt auf mein Handy geguckt habe und am liebsten zu dem Typen hingegangen wäre und mich für die beiden entschuldigt hätte :-D) und sind dann zu 1 Uhr mit dem Taxi zu unserem Busstand gefahren, um unseren Bus nach Boston zu nehmen. Leider haben Lea und Ich uns einen nicht soooo coolen Platz ausgesucht und so hatten wir so gut wie gar keine Beinfreiheit. Nach der 4 stündigen Fahrt hatte ich das Gefühl mir sämtliche Sehnen und Bänder im Knie gerissen und gedehnt zu haben. Nach dem Frühstück um halb 6 bei Macces haben wir uns auf die Suche nach einem schönen Platz gemacht um den Sonnenaufgang zu sehen. Wir saßen einfach an einer grandiosen Stelle und kamen genau passend an. Der Sonnenaufgang war soooo wunderschön und hat uns die dumme Busfahrt sofort vergessen lassen. Im Morgengrauen sind wir dann den Harbourwalk gelaufen, schön am Wasser entlang. Zurück sind wir dann durch die Stadt gelaufen und die ganzen Bauwerke, wie City Hall oder das Intercontinental Hotel sahen einfach nur genial aus. Gegen Mittag haben wir uns mit 2 Freundinnen getroffen, die Lea und ich auf dem Weekend-Kurs in Albany kennengelernt haben und die beiden haben uns dann noch ein wenig rumgeführt. Es ging zur berühmten Harvard-University, die vor den Toren Bostons liegt. Der Campus ist richtig schön, nur die Studenten kamen mir alle ein wenig versnobt vor. Die Kerle nur in Anzug und Krawatte und die Mädels in Kostümchen und Blazer. Meiner Meinung nach ein wenig overdressed zum studieren, aber es ist nun mal Harvard, vllt ist das da vorgeschrieben. Im Shop haben wir uns alle dann noch ein Harvard-Shirt gekauft. Zurück in Boston sind wir noch ein bisschen durch die Stadt gelaufen, unteranderem durch den superschönen Park, mit den schönen Häusern am Rand (wo dann auch der Tom Brady und Giselle Bündchen irgendwo wohnen sollen) und auf einer Straße, die als die 5th Avenue von Boston beschrieben wird. Auch hier gab es nur die ganzen Bonzen-Läden, wie in New York, nur irgendwie sah das alles süßer und gemütlicher aus. Auch allgemein muss ich sagen, dass Boston einfach super schön und idyllisch ist. Es ist nicht so hektisch wie in New York und viel europäischer (es gab auch Schilder, wo dann „TAXISTAND“ oder „AUTO“ statt der englischen Begriffe stand). Hab mich schon ein wenig verliebt in die Stadt. Aber nach dem wunderschönen Start in den Tag, mit diesem Sonnenaufgang, konnte es auch nur ein toller Tag werden. Auf der Rückfahrt konnte ich dann auch wieder nicht Schlafen, was aber wahrscheinlich auch an unserem Mitfahrer lag, der sich mit uns in unseren 4er gesetzt hat. Warum er sich dahin gesetzt hat, fragen wir uns bis heute, weil wer setzt sich schon freiwillig als 4. Person in einen 4er, wenn sich die andern 3 Leute kennen und es noch andere freie Plätze gibt. Wenn ich mich umsetzen wollte zum schlafen, hatte ich immer Schiss meinen Gegenüber irgendwie zu treten (was auch manchmal passiert ist – selbst Schuld!). Endlich in New York zurück nach der nervigen Busfahrt, auf der ich noch weniger geschlafen habe, als auf der Hinfahrt, haben wir unseren Bus nach Hause um 2 Minuten verpasst und durften dann nochmal fast ne Stunde warten. Zuhause angekommen bin ich nur noch ins totmüde ins Bett gefallen. Gott sei Dank habe ich die Woche über fast komplett frei. Da kann ich dann den verlorenen Schlaf genug nachholen.
Sonntag haben wir uns abends erst zum chillen bei mir getroffen (weil meine Gastfamilie noch bis Mittwoch im Ski-Urlaub ist) und sind dann auf die grandiose Idee gekommen, zu gucken, wie denn die Bewohner der einzelnen Länder heißen. Ich habe ja schon seit Ewigkeiten Probleme mit dem Land Portugal. Irgendwie heißt es bei mir immer Portugiesien, da ja auch die Menschen Portugiesen heißen. So sind wir die Länderliste mal durchgegangen. Jedoch kamen dann auch nicht immer die richtigen Sachen raus. Die Menschen die auf Barbados wohnen, heißen einfach nicht "Barbadosen" oder "Barbadosianer". Wir haben uns schließlich auf "die Einwohner von Barbados" geeinigt. Oder wisst ihr z. B. auf Anhieb, wie die Menschen aus dem Jemen oder dem Oman heißen? Uns ist es jetzt nicht eingefallen, deswegen heißen solche Menschen jetzt einfach "Araber" (wie auch eigentlich fast alle, deren Namen uns dann nicht mehr eingefallen sind^^ Oder "Asiaten", das war auch eine häufige Bezeichnung). Ähnlich die Leute von Mauritius oder den Seychellen, welche bei uns unter der Bezeichnung „Insulaner“ laufen. Wir hatten schon ziemlich viel Spaß gestern abend.
Die Woche über werde ich jetzt einfach nur genießen und so gut wie nichts tun (ja okay, ich mache sonst auch nichts, ich weiß ;-) ). Hoffe, dass ihr alle gut Karneval gefeiert habt und euren freien Rosenmontag auch genossen habt!

Alles Liebe,
Nina

Montag, 13. Februar 2012

Tollpatschigkeit in Person

Ari's und mein Werk :-D Sieht definitiv aus wie wir^^ 
der coole Bank-Automat






In Dresden, da kennen die noch keine Bananen - deswegen muss ein Vorrat her ;-)


kam leider kein Prinz raus ;-)






wunderschöne Kleidchen ;-)








Was haben wir wieder gelacht diese Woche. Es war so amüsant wie schon lange nicht mehr und meine Tollpatschigkeit, die ich eigentlich schon vergessen hatte kam grandios zum Vorschein – zur Belustigung aller anderen^^
Die Woche begann damit, dass unser Uni-Kurs erstmal ausgefallen ist. Natürlich wurde uns das erst gesagt, als wir alle schon versammelt im Klassenzimmer saßen. So konnten wir alle schön nach Hause fahren und der Tag war doch nicht komplett verloren. Abends habe ich dann hier „The Voice“ geguckt. Die, die da singen sind echt verdammt gut. Manche, die die noch nicht mal ne Runde weitergekommen sind, würden bei sowas wie DSDS in Deutschland definitiv gewinnen. Aber nun gut, darüber lässt sich streiten ;-) Dienstag haben wir dann unseren Boston-Ausflug geplant. Das wird auch ein Trip. Samstagsmorgens um 01:00 Uhr mit dem Bus nach Boston, dann werden wir da von einer Freundin, die wir bei unserem Weekend-Kurs in Albany kennengelernt haben, dort ein bisschen rumgeführt und abends um 18:30 Uhr oder so geht’s wieder nach Hause. Gut, dass ich nächste Woche bis Mittwoch frei habe und dann schön den Schlaf nachholen kann. Der Rest der Woche ging dann auch ganz schnell vorüber und schnell war Freitag, wo ich dann mal wieder einen schönen Abendspaziergang zu Lea gemacht habe und wir nur gechillt haben. Am nächsten Morgen mussten wir alle erstmal zur Bank, doch diesmal gab es neben dem normalen Bank-Automaten, auch einen fahrbaren. Da stand auf dem Parkplatz so ein großer Bulli, wo hinten ein Bank-Automat drin war. So kann man Diebstahl auch einfach machen. Tür auf, Geld rausnehmen, weggehen ;-) Haben wir aber natürlich nicht gemacht. Danach machten wir uns dann auf den Weg in die Mall, damit ich mir meine Uhr im Fossil-Laden kaufen kann. Zu unserem Bedauern war der hübsche Verkäufer diesmal nicht da :-D Na ja, war uns dann auch egal, da wir eh die genialste Laune hatten und so ging es dann in den Target. Nicht um irgendwas zu kaufen, sondern um wunderschöne Fotos zu machen. Was hatten wir einen Spaß mit den Valentinstags-Artikeln (ich bin ja der festen Überzeugung, dass diesen Tag irgendein Werbe-Heini erfunden hat), den tollen Spielzeugen und hübschen Kleidchen! Unser Abendprogramm bestand aus einem Kinobesuch. Der Film „The Vow“ war auch echt schön, nur dachte ich, dass meine Tränendrüsen mehr beansprucht werden müssten^^. Vorher habe ich mich erstmal wieder komplett blamiert. Zunächst glänzte ich mit grandiosen Englisch-Kenntnissen („Are you also standing an?“, „Can we sit on the bank there?“ - wenn man den ganzen Tag wirklich NUR deutsch redet, kommt da am Ende des Tages dann nur noch Denglisch raus, wenn man versucht Englisch zu reden :-D ) und danach hab ich noch meine Kamera liegen lassen. Kommt da so ein Typ zu uns an und fragt uns, ob wir ne Kamera haben. Ich erzähl dem da einen von wegen, dass wir zwar eine haben, aber leider die Speicherkarte nicht mithaben (das ist uns nämlich aufgefallen, als wir mit der Kamera rumgespielt haben). Nach meinem Vortrag über die Kamera ohne Speicherkarte, hielt der Kerl mir dann auf einmal meine Kamera vor die Nase. „Ist das hier zufällig eure? Wir haben uns die Bilder angeguckt und euch dann wiedererkannt.“ Blöd war nur, dass auf der Kamera im internen Speicher nur so richtige Assi-Fotos von uns waren, die wir vorher noch zuhause aus Spaß gemacht hatten, um unsere tollen Outfits (wir wollten mal so richtig amerikanisch ins Kino gehen - Jogger, Assi-Palme auf dem Kopf usw.) zu dokumentieren (zu dem Zeitpunkt wussten wir halt noch nicht, dass die Speicherkarte nicht da ist). Ich will nicht wissen, was der von uns gedacht hat :-D. Vorallendingen hätte ich auch mal vorher darüber nachdenken können, warum der uns nach ner Kamera fragt :-D was hätte der denn davon gehabt, hätten wir nen Foto von dem gemacht? Das wäre ja bei uns auf der Kamera gewesen... Na ja ist ja auch egal :-D Den Sonntag haben wir duch extremes Chillen auch wunderbar rumbekommen und abends musste ich eh arbeiten. Saß dann schön mit meinen Mädels auf dem Sofa, haben die Grammys geguckt und aufm Mac so Foto-Videos von uns Dreien gemacht. War euch echt lustig.
Nun gut, da dachte ich dann auch, dass heute wieder die normale Montags-Routine kommt. Uni und Wäsche waschen, aber war dann auch nicht so. Aufs höchste motiviert gehe ich mit gepackter Tasche aus der Tür heraus zur Garage, wo mein Auto drin steht. Code eingegeben und nichts passiert. Nochmal und wieder nichts... Gut dachte ich mir, wollte dann wieder ins Haus, um Garage von innen aufzumachen, als mir dann aber auffiel, dass ich meinen Haustürschlüssen vergessen hatte. Jeder normale Haushalt hat ja auch Notfall-Schlüssel. So auch wir. Problem war nur, dass die in der Garage sind, die ja bekanntlich nicht aufging, da zugefroren :-D Bei sowas kommt dann natürlich alles auf einmal. Dann habe ich erstmal meinen Gastpapa angerufen, der mir aber auch nicht wirklich helfen konnte. So habe ich dann Lea angerufen, ob sie mir aus meiner misslichen Lage heraushelfen kann. Wir beide sind dann erstmal einkaufen gefahren und danach nochmal zu mir. Dann ging auch alles auf, weil die Garage, bzw. das Garagenaufmachmaschinending wieder aufgetaut war :-P Die Uni konnte ich dann aber vergessen für heute, weil es schon viel zu spät war. Na ja, ich war glaube ich bis heute, die einzige, die immer da war. Von daher sollte das wohl kein Problemchen sein, dass ich jetzt einmal gefehlt habe.
Hoffen wir mal, dass ich die nächste Woche von meiner Tollpatschigkeit ein wenig verschont bleibe.

Alles Liebe,
Nina

Montag, 6. Februar 2012

Super-Bowl-Wahnsinn




Der Wahnsinn schon am Eingang vom Supermarkt


wir stehen ja eher auf die Patriots^^


Los Kartoffelbrei!

ihre heimliche Liebe <3

ach und geheiratet haben wir auch noch :-P




Super-Bowl-Watching :-)

jaaaa Leali, haste gut geamacht ;-)



Puuuh, erstmal durchatmen. Man, haben die hier ein Traraa um den ganzen Super Bowl gemacht. Aber dazu später mehr. Wir wollen ja schließlich chronologisch vorgehen ;-)
Nachdem ich wieder in der Uni war am Montag (und mir wieder ein Film gezeigt wurde, den ich eigentlich nicht hätte gucken müssen, da Lehrer alles schon vorher erzählt ;-) ) sind Lea und ich mal wieder ein bisschen Sprit verplempern gefahren (hier kann mans ja noch machen bei den Spritpreisen von umgerechnet 0,83 Euro pro Liter). Diesmal dachten wir wirklich, wir hätten irgendwas ausgefressen. An JEDER Ecke stand wieder so ein kleiner Partybus (halt ein Polizeiauto, aber dank ihrer wunderschönen blinkenden Beleuchtung an jeder freien Stelle werden sie von mir liebevoll Partybusse genannt). Aber nun gut, angehalten hat uns Gott sei Dank niemand. Mittwochmorgen überraschte mich dann ein amerikanischer Nachbar mit seinem offenbar nicht vorhandenen Verständnis von Kälte. Bei -1°C holte der gute Herr doch seine Zeitung (die übrigens immer ganz lässig morgens von irgendwem aus einem fahrendem Auto vors Haus geworfen wird) barfuß ins Haus. Mir ist schon beim Anblick noch ein Stückchen kälter geworden. Allerdings kann ich mich sonst wirklich nicht über das Wetter hier beschweren. Es ist immer ganz angenehm 5°C-10°C „warm“ und dabei immer Sonnenschein. Da tut ihr armen Leute mir zuhause schon ziemlich Leid, wenn ich mir da eure Grad-Anzeigen jeden morgen angucke. Ich drück euch mal die Daumen, dass das nicht mehr allzu lange dauert J
Das Wochenende fing dann erstmal mit „arbeiten“. Was heißt, dass die Mädels wieder vorm TV saßen und ich in der Zeit meine Hausaufgaben gemacht habe (jahaaa ich habe zum ersten Mal Hausaufgaben aufbekommen :-P – ich musste aufschreiben was ich mag und was ich nicht mag :-D ). Samstag morgen gings dann los in die Mall. Im Fossil-Store haben wir dann den ersten wirklich hübschen Ammi gesehen. Das ist wirklich so eine Besonderheit, dass ich das jetzt erwähnen muss, da das ja sonst eher die Seltenheit ist (zumindest nach unserem Geschmack :-D ). Abends musste Lea dann arbeiten, sodass wir nur bei ihr zuhause gechillt haben und irgendwelche Filme geguckt haben :-P.
Sonntag war dann der Tag auf den ganz Amerika jedes Jahr drauf wartet: SUPER BOWL SUNDAY!! Da in diesem Jahr auch die New Yorker Giants im Finale waren, war hier noch mehr Ausnahme-Zustand, als schon normalerweise. Die ganze Woche sind die Herren der Schöpfung (und auch einige Damen) mit ihren Giants Trikots rumgelaufen (meistens mit Manning hinten drauf. Der ist der Quarterback der Giants und der Held von allen, weil er immer den Football wirft – also ist wohl der Wichtigste so wie ich das verstanden habe^^) und im Supermarkt konnte man keine normalen Sachen mehr kaufen. Die Kuchen waren in der Form einen Footballs, auf jeglichen Verpackungen waren irgendwelche Football-Spieler zu sehen oder es gab besondere Special-Editions im Angebot. Wir haben uns erstmal nicht verrückt machen lassen von dem ganzen Gedöns und haben uns schön bei Starbucks mit Kaffee, Joghurt und Wasser eingedeckt und sind ein bisl rumgefahren. Erstmal sind wir in so einen Laden für Partyartikel gegangen (natürlich auch dort nur irgendwelche Luftballons und sonst was für DAS Event) und haben uns ein bisschen lustig gemacht. Dort haben wir auch unsere Liebe für die New England Patriots, den anderen Finalisten entdeckt. Die Ballons für die Giants waren nämlich ausverkauft, da konnten wir nur noch nen Foto mit nem Patriots-Ballon machen. Na ja hat im Endeffekt nicht viel gebracht. Wir haben uns dann schön mit ner Pizza bei Theresa ins Zimmer gesetzt und das Spiel geguckt. Nun ja, mehr oder weniger geguckt. Hin und wieder halt mal. Bei den 3 ½ Stunden, die das Spiel jetzt gedauert hat, kann man sich ja nicht die komplette Zeit konzentrieren. Das dauert einfach viel zu lange.  Nun können wir wenigstens sagen, dass wir mal den Super Bowl Live im amerikanischen TV geguckt haben und nicht wie etliche Leute in Deutschland mitten in der Nacht aufstehen mussten. Ob ich nächstes Jahr deswegen aufstehen werde, weiß ich allerdings noch nicht.

Alles Liebe,
Nina