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Montag, 16. Januar 2012

Gewisse Ähnlichkeiten

Professionelles Werken am Herd







Diesmal gibt’s den Bericht erst wieder am Dienstag, da ich den Montag dank Martin L. King auch noch frei hatte. Für den gabs nämlich heute einen Gedenktag, aufgrund dessen meine Mädels und meine Gastmama frei hatten und ich auch.
Am Montag ist mein College Kurs „Art Appreciation“ angefangen. Eine künstlerische Ader hab ich ja eigentlich nicht (zumindest ist sie, wenn vorhanden, noch nicht zum Vorschein gekommen), aber gut, dass wir nur über Kunst sprechen und nicht malen müssen (sonst würden meine Menschen wieder wie dicke Kugeln mit Ärmchen aussehen). Pünktlichkeit meiner Mitschüler ist auch komplett überschätzt, sodass manche auch mal erst 20 Minuten vor Schluss kommen. Es ist schon eine sehr gemischte Ansammlung von Menschen, die dort mit mir sitzen. Da gibt es zwei 70-jährige, die noch ein bisschen ihr Gedächtnis auffrischen wollen, ein 40-jähriger italienischer Tätowierer, ein paar Tussis, ein Emo und so weiter. Mal gucken was das noch so gibt. Mit ein, zwei Leuten habe ich mich schon ganz nett unterhalten, aber mal gucken. Mein Lehrer hat definitiv gewisse Ähnlichkeiten mit einem ehemaligen Biologie-Lehrer, der seeeehr gerne mal nen Filmchen gezeigt hat. So guckten auch wir einen Film über die griechische Kunst, was wir uns aber auch eigentlich hätten sparen können, da unser Herr Lehrer uns immer schön vorher die nächsten Szenen erzählt hat. So werde ich jetzt immer den Montag- und den Mittwochmorgen verbringen, bis ich im April dann fertig bin.
Die andern Tage waren eigentlich wie immer. Schule, Wäsche waschen, Schwimmen, Hebräisch-Schule usw. Das Wochenende habe ich wie fast immer bei Lea verbracht, da ihre Familie mal wieder im Urlaub war. Freitag gabs schön DVD-Abend („Die Welle“ auf nem amerikanischen Programm, auf Deutsch, aber mit englischem Untertitel^^), Samstag haben wir erstmal schön gekocht (lecker Wraps) und danach gings ins Kino. Nun gut Sonntagabend haben wir dann wunderschön gesungen mit sonnem Karaokeprogramm von Theresa. Nebenbei wurden die Golden Globes geguckt. Herrlich einfach nur, endlich mal nicht mitten in der Nacht dafür aufstehen zu müssen, sondern es live gucken zu können. Tagsüber haben wir wirklich nur gechillt und einfach gar nichts gemacht. Also wirklich nichts :-D Aber das musste auch einfach mal sein^^

Alles Liebe,
Nina

Sonntag, 8. Januar 2012

Why do all good things come to an end?

Jojo's Flechtkunst - meine Haare sind echt schon wieder lang :-)






Jetzt sind sie auch schon wieder weg. Die Zeit mit meinen Lettern (sorry Ole, das wird mir sonst echt zu kompliziert, ich verallgemeiner jetzt ;-) ) ging einfach viel zu schnell um. Gestern musste ich ihnen dann am Flughafen „Goodbye“ sagen, was natürlich nicht ohne die ein oder andere Träne vonstatten ging. Nach einem leckeren Frühstück bei iHop (hier Papa, dein Laden mit den Senioren-Tellern – schade das du nicht mitkommst im April!) und Nicis „leckeren“ Kaugummis zum Nachtisch (kauf doch nicht immer Dinge, von denen du nicht weißt was drin ist :-D) gings dann los zum Flughafen. Problematisch wurde es schon vorher für manche, die Koffer ohne Übergepäck zu packen und im Nachhinein diese Koffer dann die langen Treppen runter in die U-Bahn-Station zu schleppen. Aber Mädels, ich kann euch vollkommen verstehen, meinen Koffer hat damals auch mein Gastpapa in mein Zimmer geschleppt^^. Den letzten Abend verbrachten wir recht gechillt im Zimmer, aßen ein paar Brownies (selbstgebacken versteht sich) und haben über Gott und die Welt geschnackt, die neusten Gerüchte einmal durchgekaut, über alte Geschichten gelacht (wie ein Tritt gegen ein Schienbein doch Glücksgefühle auslösen kann) und über den Samsung-Fernseher im brooklyner Hotelzimmer philosophiert (schade nur, dass der Fernseher eigentlich von Philipps war :-D). Ich habe dann auch wieder bei den andern im Hotel geschlafen, weil es einfacher war, als nachts noch nach Hause zu fahren. Hanna hat sich für mich neben dem Bett ein neues Bett gebaut und ich durfte dann in ihrem Bett schlafen und mit Nici um die Decke kämpfen. So lagen wir dann noch bis 2 Uhr im Bett und haben weitergeredet. Wie gesagt, der Abschied war schon tränenreich und auch, dass sie alle noch hinter der Glasscheibe standen und gewunken haben, wärend ich die Treppen zur U-Bahn wieder runtergegangen bin, hat die Sache nicht gerade leichter gemacht, aber es war einfach zu schön, dass ich überhaupt den Besuch zu Silvester bekommen habe, als das ich jetzt ewig traurig sein dürfte/sollte/wollte. Die Hälfte habe ich ja jetzt auch schon geschafft und das 2. Halbjahr geht noch schneller um, als das 1. (wird zumindest immer gesagt).
Sonst habe ich die Woche über nicht viel gemacht. Nur die Temperatur-Unterschiede machen meinem Köpfchen ein wenig zu schaffen. Waren es am Dienstag -11°C und bin ich im Sitzen beim Warten auf Elana an ihrer Schule fast eingefroren, waren es gestern schon wieder 17°C. Verstehe einer das amerikanische Wetter.
Morgen fängt dann mein Collegekurs an, für den ich mich diese Woche dann endgültig eingeschrieben hab. Art Appreciation – Einführung in die Kunst! Das kann ja was werden mit meiner künstlerischen Ader – haha!

Alles Liebe,
Nina

Dienstag, 3. Januar 2012

Endlich endlich endlich :-)


Beauuuutiful :-D









Ole's Stuhl

Freddy's neue Fliege 

Die Rühreier um halb 4 waren jetzt vllt nicht sooo gut :-D



Empire State Building

:-)

voll abgespaced und so

die Geisterfrau

Vom Empire State Building aus



Wettschulden sind Ehrenschulden!











Oles und meine Lieblingstiere ;-)



der hat nen Leben^^





„Nur noch etwas mehr als 5 Monate, dann sehen wir uns schon wieder.“ Wie oft ich diesen Satz vorher gehört habe und mir immer gedacht habe „Ja ne ist klar, das dauert einfach nur so eeewig lange.“ Doch jetzt sind diese 5 Monate um gewesen und es hatten alle Recht. Die Zeit ist wie im Flug vergangen und so konnte ich am letzten Dienstag endlich 8 meiner liebsten Menschen wieder in die Arme schließen. Auch wenn sie mich beim Warten am Flughafen etwas auf die Folter gespannt haben, weil wirklich das ganz Flugzeug schon aus der Gepäckhalle gekommen ist, nur meine Letter (bzw. 7 Letter + 1 Oelder ;-) ) nicht. Nach einem freudigen Wiedersehen gings dann durch strömenden Regen (definitiv nicht schlau von mir Chucks anzuziehen bei so einem Wetter) los zum Hotel ins Brooklyner Ghetto (nein okay, so schlimm ist es wirklich nicht). Die nachgeholte Bescherung wurde dann aber doch auf den nächsten Tag verschoben, da Müdigkeit die Runde machte. So fuhr ich (wie die komplette nächste Woche auch) früh morgens zu den andern, ließ sie ein wenig promihaft von der Rezeption aus anrufen, dass ich nun angekommen bin und die Geschenke wurden verteilt. Ich habe mich einfach sooooo sehr gefreut. Die Sissi-Trilogie ließ meine Trauer über ein Weihnachten ohne Sissi im TV verfliegen, die DVD mit den vielen Letter und Dortmunder (fremde, betrunkene Menschen sind wirklich ein Highlight) Grüßen ließ so manche Träne fließen (meistens aber wirklich vor Lachen – (grandios gesungen übrigens Ossi ;-) ) und das Stammtischshirt ließ Sehnsucht nach einem Stammtisch ein bisschen weniger werden.
Los gings dann in die City, wo ich an einem Tag so viel reingepackt habe, dass die andern schon fast alles Wichtige gesehen haben :-D (ich habe es ihnen so verkauft, dass ich, wenn ich in New York bin auch IMMER so viel laufe – na ja, also wir laufen zwar wirklich immer viel, aber SO krass viel dann glaube ich doch nicht^^). Schön ausgeklungen ist der Abend dann im Vapiano, wo die Tisch-Bestellung auf den Namen „Ink-Mann“ war. Noch nicht mal meinen Namen können die schreiben :-D aber nun gut ;-)
Der Donnerstag fühlte sich dann fast so an, als ob wir zuhause bei mir in der Hütte gesessen hätten. Nach einer kleinen Tour durch Downtown Manhattan und Chinatown (auch ein großes Abenteuer, wenn man bedenkt, dass von den 4 Bedienungen eine Englisch gesprochen hat :-D), gings zu mir nach Montclair, wo ich ihnen kurz mein Häuschen gezeigt habe (und meine „beste Freundin“ Cinderella) und den Eagle Rock mit der wunderschönen Sicht auf die Skyline. Geschlafen haben wir aber alle bei Lea, wo wir uns einen gemütlichen Abend im Keller mit diversen „leckeren“ Getränken gemacht haben (ich denke ihr versteht was ich meine ;-) ). Ich habe wirklich lange nicht mehr so gelacht wie an dem Abend. Die Geschichten die rausgepackt wurden über Lette und Umgebung waren einfach der Hammer, die Orientierungsschwierigkeiten mancher Personen brachten wiederum andere in einen Status eines Lachanfalls, den ich so noch nie gesehen habe (auf einmal lag Person X auf dem Boden hinterm Tisch vor Lachen, da Person Y einfach das Klo nicht gefunden hat) und Snickers sollte definitiv verboten werden, da es Substanzen enthält, die Personen dazu bringt wirklich nur noch Scheiße zu labern :-D.
Der nächste Tag wurde sich erstmal genüsslich ausgeruht und erst am Abend wurde wieder das Programm aufgenommen und wir sind von Brooklyn aus über die Brooklyn-Bridge Richtung Manhattan gelaufen. Es war einfach richtig schön die ganze Skyline im Dunkeln mit den schönen Lichtern zu sehen.
Schnell war auch schon der letzte Tag des Jahres gekommen – Silvester, der 31. Dezember 2011 (und nicht der 30. Dezember, um das nochmal kurz klargestellt zu haben ;-) ). Da denkt man ja eigentlich, dass New York ab 09:00 Uhr morgens voll ist und der Weg in die Stadt Stunden dauert, weil JEDER in die Stadt möchte. Falsch gedacht. Lea, Isi und ich sind extra früh morgens in den Bus gestiegen und waren glaube ich noch nie so schnell in New York wie an diesem Tag. Zuerst dachten wir, dass Silvester vllt doch schon am 30. war, aber war doch nicht so. Lea ist dann mit Isi nach Philly gefahren und ich zu den andern ins Hotel. Die Idee am Times Square Silvester zu feiern hatten wir am Vorabend schon verworfen, da wir nicht wirklich Bock hatten 9 Stunden in der Kälte zu stehen und auf Silvester zu warten, ohne Essen, Trinken oder Klo. So sind wir dann Nachmittags erstmal aufs Empire State Building hochgefahren (mit einer kleinen Ausnahme, aber wir nennen jetzt ja keine Namen). Die Aussicht war einfach der Hammer und wir haben viele Fotos gemacht. Wiedermal musste ich eine Wettschuld einlösen und mit einem T-Shirt, was nicht ganz meinem Geschmack entspricht, ein Foto machen. Wieder unten sind wir zum Hotel zurückgefahren, haben uns fertig gemacht und sind zum Vapiano gefahren. Von dort aus sind wir gemütlich hochgelaufen zum Central Park und konnten kurz einen kleinen Blick auf die Kugel überm Times Square erhaschen (so haben wir das Wichtigste also doch gesehen – wobei, Justin Bieber wäre schon ganz geil gewesen :-P). Im Central Park saßen wir dann auf solchen Bänken und gewartet, bis es 00:00 Uhr war. Das berühmte Feuerwerk war direkt über unseren Köpfen und wir haben es richtig genossen. Es war zwar wirklich komplett was anders, als die letzten Jahre, aber ich fands trotzdem schön. Egal was wir gemacht hätten, ich hätte eh alles schön gefunden mit meinen Freunden am letzten Tag im Jahr – was Schöneres gibt’s einfach gar nicht.
Die nächsten Tage gingen dann wieder um wie im Flug, auf der Suche nach Gray’s Papaya (der Hot Dog Laden, den man irgendwann man bei Galileo gesehen hat) liefen wir mal wieder zunächst in die falsche Richtung (ich weiß zwar wo es ist, aber sich zurecht zu finden, wenn man aus der U-Bahn-Station kommt, ist doch erstmal irgendwie schwierig :-D), guckten uns den Zoo aus dem Film „Madagaskar“ an (total die Verarsche – es gab keinen Löwen der ne Show gemacht hat, keine Giraffe, die dachte, dass sie krank ist, kein Nilpferd und kein Zebra... Dafür aber Pinguine und King Julien :-P) und kauften die typischen New York Mitbringsel.
Ich wünschte einfach, dass meine 8 Menschen für die nächsten 6 Monate auch noch hier bleiben könnten... Aber na ja, jetzt werde ich erstmal noch die letzten 2 Tage am Freitag und Samstag mit ihnen genießen (ich muss ja diese Woche auch wieder arbeiten und dann abends in die Stadt reinzufahren würde sich nicht wirklich lohnen, da die werten Leute ja schon immer um 21:00 Uhr spätestens müde sind :-D).

Alles Liebe,
Nina

Montag, 26. Dezember 2011

Weihnachten ohne Weihnachtsstimmung - auch irgendwie komisch

joa, war schon gemütlich :-D

auf dem schönen Dach von Lissys Hotel



am Eagle Rock - wo auch sonst

haha ich hatte in den letzten 2 Wochen häufiger Rock/Kleid an, als in den letzten 5 Jahren :-D



Erstmal wünsche ich euch noch das typische „Frohe Weihnachten“ und „einen guten Rutsch ins neue Jahr“, damit die üblichen Floskeln auch abgehakt sind.
Doch trotz dessen ich am Heiligabend gefühlte 2048 mal im Facebook ein „Merry Christmas“ gelesen habe, kam bei mir nicht wirklich Weihnachtstimmung auf. Es ist halt schon anders, so gar keine Tradition von zuhause bei sich zu haben. Kein typisches Frühstück mit den Mädels am Heiligabend, kein schönes Essen mit der Familie am Abend oder kein Würfeln, wer zuerst sein Geschenk zuerst aufmachen kann.
Nun gut, trotzdem haben wir uns nicht runterziehen lassen von der Weihnachtsdepression und haben uns eine schöne Woche gemacht.
Am Dienstag hatten wir unser Weihnachts-Au-Pair-Meeting, bei dem es für jeden Geschenke gab. Wir mussten eine Kleinigkeit kaufen und dann wurde verteilt. Habe sogar ein gutes Geschäft gemacht :-D Gekauft hatte ich nämlich eine 5$-Giftcard von unserem Frozen Yoghurt-Laden, bekommen habe ich aber eine 10$-Giftcard von Starbucks.
Die anderen Tage waren wir wieder schön beim Eagle Rock oder haben sonst irgendwo die Zeit rumgeschlagen.
Freitag bin ich nach einer wirklich herzlichen Verabschiedung von meiner Gastfamilie zu Lea gezogen, weil sie die Woche auch frei hat, damit wir nicht so allein sind die Woche über.  Sie hatte auch noch 2 Freundinnen zu Besuch, wodurch wir Lea’s Zimmer kurzerhand zu einer Liegewiese umfunktioniert haben und das durchkommen nicht mehr ganz so einfach war. Wir haben die ganze Zeit Doctor's Diary geguckt und schön Dr. Marc Meier angeschmachtet - herrlich einfach nur :-D

Ein bisschen Familie hatte ich aber dann am Heiligabend doch Gott sei Dank bei mir. Meine Cousine Alissa ist ja auch als Au Pair hier in Amerika (aber am Arsch der Welt in Ohio) und war mit ihrer Gastfamilie über Weihnachten in New York. Meine Tante Hanni ist dann mit Roland und Julian auch dorthin gekommen und sie alle haben mich eingeladen, mit ihnen die Feiertage ein wenig zu verbringen, damit ich nicht alleine bin. So waren wir dann am Samstag und Sonntag schön zusammen Essen und ich hatte ein bisschen Familie bei mir. Wir waren in echt richtig guten Restaurants essen und es hat einfach nur meeeega lecker geschmeckt.
Heute versuche ich jetzt nur den Tag möglichst schnell umgehen zu lassen, weil morgen ist ENDLICH der Tag auf den ich soooo lange gewartet habe. Wie schlimm ich es im Juli fand, als alle gesagt haben „Ach, wir sehen uns doch schon in 5 Monaten wieder.“! Das kam mir sooo lang vor und jetzt ist die Zeit rum. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie unglaublich ich mich freue!

Alles Liebe,
Nina

Dienstag, 20. Dezember 2011

Berufswunsch Haarfärberin


schöner Weihnachtsschmuck in New York







Mit kleiner Verspätung dann nun auch mal mein Wochenbericht. Die Woche ging wieder vorüber wie im Flug und alles ist beim Alten. Gott sei Dank sind meine ganzen Weihnachtskarten bei Euch angekommen, was mich richtig gefreut hat. Ich hatte erst Angst, dass sie es nicht schaffen würden bis zum 24., wegen dem ganzen Weihnachtspostverkehr (gibt’s das Wort überhaupt?!) und so. Das war auch eine Sache die ganzen Karten zu schreiben :-D Ging im Endeffekt doch nicht so schnell und einfach wie ich gedacht hatte, aber es ist ja nochmal (dank einiger Nachtschichten) früh genug abgeschickt worden.
Mir ist auch erstmal aufgefallen, dass die hier im Ammi-Land ja gar kein Sissi im TV zeigen. Wie soll ich das denn bitte aushalten :-D Mir wurde aber eine feine, kleine Seite genannt, auf der ich jetzt wunderschön meine geliebten Sissi-Filme zu Weihnachten gucken kann. Sonst wäre Weihnachten ja einfach nicht komplett und doof. Wo ich schon nicht Mama, Papa und Felix bei mir haben kann, ist jetzt wenigstens Sissi bei mir ;-).
Mein Wochenende war auch wieder sehr schön. Nachdem wir Freitagabend vergebens versucht haben New Years Eve nochmal zu gucken (die wollten uns doch allen Ernstes nicht ins Kino reinlassen, weil der Kinosaal (ja der Saal, nicht mal der Film an sich) ja nur für über 21jährige wäre. Ich komme mir hier echt manchmal vor wie 15 :-D ), sind wir bisl rumgefahren mitm Auto und schließlich bei Lea gelandet, wo ich auch mal wieder gepennt habe, weils am nächsten Morgen wieder nach New York ging. Da sind wir dann schön rumgelaufen die ganze Zeit rumgelaufen sind (bis oben hin zum Guggenheim-Museum und wieder zurück, was wirklich eine ganz schön lange Strecke ist) und ich habe meine letzten Weihnachtseinkäufe gemacht (endlich fertig!). Abends sind wir dann in ein anderes Kino gefahren, wo es dann auch geklappt hat, den Film zu gucken. Der Film ist einfach echt zu schön J.
Am nächsten Morgen (also am Sonntag) hatte Elana Geburtstag. 10 isse geworden und das musste natürlich groß gefeiert werden. Da auch noch 2 Verwandte Geburtstag hatten war die ganze Sippschaft da. Aber es war sogar echt nett. Habe mich lange mit Jessicas Papa unterhalten was super interessant war. Er hat dann son paar Geschichten von früher erzählt und so weiter und sofort. War richtig cool. So war mein Wochenende dann auch wieder vorbei. Für die nächsten Wochen müssen wir jetzt auch nicht mehr kochen, weil wir sooooo viele Reste haben :-D
Gestern habe ich dann meine neue Qualitäten als Haarfärberin entdeckt. Theresa und Lea wollten ihre Haare wieder etwas blonder machen (nicht, dass sie schon blond sind, aber nun gut, über das Thema hatte ich schon häufiger diskutiert mit ihnen :-D) und ich durfte die dann Färben. Gut wie ich bin, habe sind sogar keine Flecken oder sonstige Beschädigungen entstanden. Also, möchte jemand Modell sein, wenn ich wiederkomme (Papa, bis ich wiederkomme, hast du noch genug Zeit zum wachsen lassen J)?
Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie sehr ich mich auf nächste Woche freue. Dann sehe ich Hanni, Julian, Roland und Alissa in New York und gehe mit ihnen schön Essen zu Weihnachten und am Dienstag kommt dann mein eigentliches Weihnachtsgeschenk J Oh man Leute, ich freue mich soooo sehr auf euch, das könnt ihr euch gar nicht vorstellen.

Alles Liebe,
Nina

Montag, 12. Dezember 2011

Nina im Kleidchen




Eierlikör - oder so ;-)



könnte nen Trend werden



das fertige Werk :-P

Christmas-Party










dezent voll beim Rockefeller Center

DER Baum




Und wieder ist eine Woche rum – die Zeit rennt einfach nur so. Ich hatte ja immer so das Gefühl, dass ich schon nach Hause fliegen könnte. Nicht weil ich unglaubliches Heimweh hatte (ok schon bisschen ;-) ) und ich fühlte mich auch echt wohl hier, aber mir haben alle meine Menschen einfach sooo doll gefehlt. Jetzt fehlen mir die ganzen Leute zwar auch noch, aber ich bin so an dem Punkt angelangt, wo ich sagen kann: Och, son bisschen kann ich wohl noch hier bleiben. Und das ist einfach nur richtig schön das Gefühl!
Meine Woche war mit den Mädels wie immer. Morgens Schule, Nachmittags Lernen und Hausaufgaben, Abends Taxi spielen. Donnerstag hatte Elana dann ein Konzert von ihrem Chor aus der Schule. War auch ganz süß die Kinder „Let it snow“ (ich hoffe das der Wetter-Gott die Kinder nicht erhört!! Von dem weißen Zeug habe ich seit dem Chaos da im Oktober definitiv genug :-D) singen zu hören. Amüsant war auch meine Gastmama die nicht wirklich Lust darauf hatte, weil sie sich schon seit 7 Jahren die selben Lieder und die selben Sprüche der Musiklehrerin anhören darf, die sich einfach nichts Neues einfallen lässt.
Freitagabend waren Lea und ich dann bei Theresa zum Christbaum-Schmücken eingeladen, weil sie wusste, dass ich das ja bei meiner Gastfamilie (da jüdischem Glauben) nicht habe. So sind wir dann gegen Abend zu Theresa hingefahren und haben schön Tee und Eierlikör ohne Alkohol (also vom Geschmack her schmeckte es definitiv wie normaler – nur die Wirkung fehlte^^) getrunken haben und gewartet haben, das das Schmücken losgeht. Ihre Gasteltern waren glaube ich auch ganz dankbar, dass wir da waren zum helfen, weil manchmal schon etwas größere Leute gebraucht wurden und die Amerikaner ja fast alle 2 Köpfe kleiner sind als ich. So wurde der Baum dann geschmückt und als ich dann dachte es wäre vorbei kamen noch mehr Christbaumkugeln zum Vorschein. So „erstrahlte“ der Baum schließlich in einem bunten Lichtermeer mit abertausenden roten und grünen Christbaumkugeln in allen möglichen Formen (nicht nur so langweilige Kugeln, ne ne, da gabs dann schon auch noch 10 andere Formen :-D) und als Sahnehäubchen oben drauf gabs noch nen leuchtenden Stern auf der Spitze. Meine Farben sind das jetzt zwar nicht so gewesen für nen Weihnachtsbaum, aber es war schon ganz schön einen beleuchteten Weihnachtsbaum zu sehen J. Am Ende saßen wir noch mit Theresas supernetter Gastmama zusammen und haben bisschen mit ihr geschnackt. Gepennt habe ich dann bei Lea, weil am nächsten Morgen/Mittag gings ja weiter, diesmal ins Kino. Seitdem ich hier bin freue ich mich schon auf den Film „New Years Eve“, wo gefühlte 100 Hollywood-Stars mitspielen und der in New York zu Silvester spielt. Am Wochenende kam er dann endlich raus und wir mussten sofort reingehen und es hat sich einfach nur gelohnt! Der Film ist sooooo schön! Hach, was fürs Herz, was für die Lachmuskeln, für die Tränendrüsen – einfach perfekt und empfehlenswert! Als der Film dann zuende war hatte ich ne SMS von Ariella auf dem Handy „Your package came!!“ ENDLICH ist das Paket von meiner Mama angekommen. Nach 3 Wochen warten auf Mr. Postman kam es natürlich dann an, wenn ich nicht zuhause war. War ja auch eigentlich klar :-D. Lea hat mich dann schnell nach Hause gebracht und ich habe in Ruhe mein Paket geöffnet J So manche Schätzken habe ich bekommen und ich habe mich einfach nur unglaublich gefreut! Ihr könnt euch gar nicht vorstellen was für Glückgefühle deutsche Taschentücher, Puddingpulver von Dr. Oetker oder Späkulatius von Bäcker Hecker auslösen können :-D. Anstatt aber alles sofort aufzuessen habe ich mich wieder auf den Weg zu Lea gemacht (zu Fuß muss ich sagen und für die 6,5 km habe ich noch nicht mal ne Stunde gebraucht :-P ich muss aber sagen, dass ich zwischendurch schon gelaufen bin, weil ich irgendwie immer die Paranoia hatte, das wer hinter mir ist), weil ihre Gastmama mich zu der Christmas-Party am Abend eingeladen hatte. Da wir uns in „festliche Kleidung“ schmeißen sollten, haben wir uns mal einmal nett zurecht gemacht. Ich habe sogar Kleidchen angezogen. Jahaa, das passiert auch nicht häufig, aber ich dachte mir, komm machste den Spaß mal mit :-P Die Christmas-Party war an sich auch echt lustig. 40 Erwachsene mit ungefähr 200 Kindern (zumindest dem Geräuschpegel und dem Aussehen des Spielzimmers nach zu schließen) waren zu Gast und Lea und ich haben dann bisl „rennt hinter den Kindern her“ gespielt. Unser Gym haben wir uns durch 50 Treppengänge rauf und runter definitiv gespart :-D. Leas Papa hat uns auch sehr erstaunt angeguckt, als wir dann in Rock und Kleidchen die Treppe runterkamen. Er hat glaube ich nicht gedacht, dass wir auch so aussehen können, weil wir sonst immer wie die letzten Gammler mit Jogger, dickem Pulli und Schal rumrennen. Wir sind sogar recht früh schlafen gegangen (war auch wieder deprimierend, weil alle getrunken haben nur wir nicht – wobei eine Flasche Wodka für 40 Menschen – die Ammis haben schon irgendwie andere Trinkgewohnheiten als die Deutschen^^), weil es am nächsten Morgen nach New York ging.  Ich dachte ja echt es wäre heftiger mit dem ganzen Weihnachts-pipapo, aber es hielt sich noch einigermaßen in Grenzen. Aber es gab schon einige schöne Stellen. So war am Union-Square ein kleiner Weihnachtsmarkt aufgebaut (halt nicht mit 238 Glühweinbuden, sondern mit Schmuck, Taschen und Bildern die man kaufen konnte. Ich habe mir erstmal schön ein Körnerkissen gekauft. Habe doch häufiger Nacken hier^^). Es gab sogar einen „German Delight“-Stand. Da gabs dann Kinder-Punsch. Sogar den echten, guten vom Nürnberger Christkindl Markt – hach kamen da wieder Heimatgefühle hoch J. Abends gings dann schön kaputt vom vielen Laufen nach Hause und ich bin totmüde wiedermal ins Bett gefallen. Es war ein richtig schönes Wochenende und so langsam komme ich in Weihnachtsstimmung. Mit dem deutschen Lebkuchen den ich hier jetzt habe und meinem „Ohne dich ist Weihnachten doof-Adventskalender“ (ohne euch ists aber auch richtig doof!) wird’s noch besser J

Alles Liebe,
Nina

Sonntag, 4. Dezember 2011

Dicke Squirrel, bunte Häuser und "Last Christmas"


wieder so ein schöner Starbucks-Becher :-)


mit Lea... 

...Maria und Meta beim Brunchen :-)


So langsam fängt man an zu realisieren, dass es auf Weihnachten zu geht. Die Squirrel sind doppelt so dick wie im August und sehen aus wie mutierte Ratten mit dickem Schwanz, manche Häuser glitzern und funkeln mit Lichtern in den Farben des Regenbogens in der Abenddämmerung und aus dem Radio tönt nur noch das altbewährte „Last Christmas“ oder „All I want for Christmas“. Nur irgendwie passt das Wetter noch nicht so ganz in das ganze Weihnachts-pipapo rein. 10°C-15°C, Sonnenschein und eine leichte Brise. Finde ich jetzt allerdings nicht so schlimm, da es einfach perfekt für meine Spaziergänge ist. Wie so eine alte Trulla laufe ich hier immer durch die Gegend und werde schon manchmal ziemlich blöd angeguckt, weil man hier eigentlich nur Spazieren geht, wenn man einen Hund hat. Aber mir gefällts und da ich nicht wirklich ins Fittnesstudio konnte diese Woche (da mein Auto nicht anspringt – Batterie ist wohl kaputt oder so. Genau weiß das glaube ich keiner :-D Und jetzt sagt nicht: Hö hätteste ja doch gehen können. Das Fitti ist 9 km entfernt von mir oder so, da ist hinlaufen jetzt nicht soooo geil) waren diese Spaziergänge doch echt schön. Wirklich was passiert ist diese Woche auch nicht. Nur ist mir wieder mal klar geworden, wie wenig ich eigentlich machen muss. Über zu viel Arbeiten darf und werde ich mich nie beschweren dürfen. Aber nun gut, gibt ja definitiv Schlimmeres. So war ich dann am Wochenende Freitagabends bei Lea, die 2 Freundinnen aus Chicago zu Besuch hatte. Samstags bin ich dann 3 Stunden Spazieren gegangen, hab mit meinen früheren Chefs vom Kellnern geskyped (war einfach richtig schön die wieder zu sehen – Oh Gott wie sehr ich doch das gute Essen von denen vermisse!!!), im Red Mango mit Freddy geskyped (die Leute gucken einen schon ziemlich dämlich an, wenn man da sitzt und mit seinem iPod redet und am Ende auch noch dämlich dem iPod zuwinkt^^) und Abends auf die Mädels aufgepasst. Sonntags bin ich wieder zu Lea gelaufen, um dann mit ihr und den Mädels brunchen zu gehen. Ihr glaubt gar nicht wie voll ich bin. Ich brauche glaube ich die nächsten 3 Wochen nichts mehr Essen. Aber es schmeckt verdammt gut. Über Waffeln, Nudeln bis hin zu Erdbeeren gabs alles was das Herz begehrt. Danach haben wir den beiden noch schnell die „Sehenswürdigkeiten“ von Montclair und Umgebung gezeigt und dann mussten die beiden auch schon zum Flughafen.
Oh man, Freunde es sind echt nur noch 23 Tage, dann kann ich euch wieder in die Arme schließen J Ein besseres Weihnachtsgeschenk als euren Besuch kann es gar nicht geben!

Alles Liebe,
Nina