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Sonntag, 2. Oktober 2011

Wehmütiges Denken ans Oktoberfest

Autoparty nach dem Au Pair-Treffen 




auf dem Weg zum Konzert :-)











Ein "wenig" nass in New York :-P





Amanatidis in den USA










Wie ich es letzte Woche vorausgesagt habe: Ich sitze hier und gucke mir die ersten Fotos vom Oktoberfest an und ein paar Tränchen kullern wirklich. Heute ist echt so ein Tag, wo ich super gerne zuhause wäre und mit allen feiern und Spaß haben würde. Aber na ja, man kann nicht alles haben. Dafür habe ich mir heute einen schön chilligen Nachmittag im Starbucks gemacht, wo ich immer noch sitze und Musik höre, mir Holger Badstuber auf dem Oktoberfest angucke und in mein Tagebuch schreibe.
Die Woche über war eigentlich wie immer. Dienstag hatten wir mal wieder ein unsinniges Au Pair-Meeting. Das haben wir monatlich und dort treffen sich alle Cultural Care Au Pairs aus Montclair. Man trägt sich in die Liste ein, dass man da war, die LCC (unsere Betreuerin hier vor Ort, die wir ansprechen können, wenn wir irgendwelche Probleme haben) fragt, ob alles läuft (natürlich sagt jeder, dass es gut läuft) und dann kann man eig auch schon wieder gehen. Alina, Jany, Lea und ich wir sind danach noch ein Eis essen gefahren bei ColdStone. Da werden die Zutaten noch frisch in das Eis gemischt, was in der Zubereitung zwar nicht gerade appetitlich aussieht, aber im Endeffekt echt verdammt gut schmeckt. Unser wöchentliches Starbucks-Date haben wir diesmal zu mir nach Hause gelegt. Wir haben auf der Couch gesessen, Tee getrunken und nen Smoothie gegessen. Na ja und wie jedes mal kam wieder „Oh neee ich hab kein Bock die gleich von der Schule abzuholen!“ :-D Aber eigentlich ist es nie wirklich schlimm, weil meine Mädels immer freiwillig ihre Hausaufgaben machen danach und ich sie kurze Zeit später zu irgendwelchen Aktivitäten, sei es Soccer, Swimming, Hebrew-School oder Tennis bringe.
Am Donnerstag und Freitag hatte ich so gut wie frei und konnte wieder ausschlafen (das heißt bei mir hier 09:00 Uhr spätestens sitzt klein Nina hellwach im Bett und kann nicht weiterschlafen – irgendwas läuft da definitiv falsch), da die Mädels und Jessica Donnerstag aufgrund von dem jüdischen neuen Jahr (Rosch ha Schana oder so) und Jessica sogar noch am Freitag frei hatte. So kamen am Donnerstag auch die ganzen Verwandten von Jessica zu uns und es gab ein riesiges Essen. Aber es war echt mal ganz cool das mitzuerleben. Vor dem Essen wurde so ein traditioneller Spruch auf hebräisch gesagt und die Challah-Roll (sowas wie ein süßes Brötchen in Deutschland) wurde geschnitten und geteilt. Ein bisschen wie beim Abendmahl im Christentum. Das Essen war auch echt super lecker. Es gab Hähnchen, Reis, Blumenkohl, so Zeug aus Kartoffeln, was irgendwie ein bisschen wie Kartoffelpuffer geschmeckt hat und natürlich Salat. Total geil war aber der Nachtisch. Es gab verschiedene Sorten Eis und den geilsten Kuchen! Das war so ein Beerenkuchen, der noch ein bisschen warm war – einfach nur göttlich!
Der Freitag war auch einfach nur gut. Alina hatte mich zum Black Eyed Peas Konzert im Central Park eingeladen – jaaa eingeladen! Sie hatte die Karten von einem Freund, der leider nicht hingehen konnte, da er schon wieder in Deutschland ist, bekommen und er selbst hatte die auch gewonnen. Also hat sie mich und ihre Gasteltern mitgenommen. Und ich muss sagen es war echt verdammt geil das Konzert! Wir standen zwar ziemlich weit hinten, aber das tut ja nichts zur Sache, dass die Musik der Hammer war. Es war eine richtig tolle Stimmung. Das einzigst nicht sooo gute war, dass es 3 Lieder vor Schluss angefangen hat zu Regnen und wir dann auch noch übelst weit laufen mussten um ihre Gasteltern zu treffen, sodass ich bis auf die Knochen durchgenässt war. Ich war glaube ich noch nie so nass in meinem Leben, aber es war schon lustig! Der ganze Abend war richtig richtig gut.
Endlich wieder Fußball hatte ich dann am Samstag. Lea und ich waren bei einem Spiel von der College-Mannschaft und es war echt mal wieder richtig toll ein Spiel zu gucken (war zwar nicht so schön wie am Sportplatz sonst immer, aber wenigstens etwas). Ich habe sogar das meiste mitbekommen, was ja sonst zuhause eher nicht sooo der Fall ist :-D Wobei es für ein einfaches College-Game echt total übertrieben war. Die Spieler wurden alle namentlich aufgerufen und mussten dann auf den Platz laufen und jede Aktion wurde vom „Stadionsprecher“ (für die 30 Anwesenden Leute, wenns hochkommt) kommentiert.
Die Aktionen danach waren dann einfach mal komplett spontan. Erst sind wir zu einer Mall hier in der Nähe gefahren und wir haben uns beide super schöne Westen von Hollister gekauft, die netterweise runtergesetzt waren und wir sie fast für die Hälfte bekommen haben. Danach sind wir noch in eine andere Mall gefahren, wo es auch Outlets gab. Ich muss uns ja wirklich loben, weil wir den Weg OHNE Navi gefunden haben und ob ihr es glaubt oder nicht, wir haben und NICHT (!!!) verfahren :-D. Diesen ganzen neumodischen Quatsch mit Navi und so – der ist ja wirklich komplett Überschätzt – man muss einfach nur Karten lesen können ;-) Nun gut, auf jeden Fall habe ich jetzt auch endlich Winterschuhe gefunden. Gegessen haben wir dann im IKEA, der direkt neben der Outlet-Mall war.
Abend habe ich dann bei Lea gepennt, weil wir uns noch nen Film angeguckt haben und es so am einfachsten war. Nachts hatten wir einfach ein soooo krasses Gewitter! Ich hab noch nie so einen lauten Bums gehört – zunächst dachte ich echt, dass das Haus einstürzt – mein lieber Herr Gesangsverein war das laut! Aber es war Gott sei Dank nach nicht allzu langer Zeit vorbei und ich konnte weiterschlafen.
Jetzt sitze ich hier schon seit 2 oder 3 Stunden im Starbucks mit meinem Kaffee und entspanne schön. Das tut einfach immer so gut und man kann die Gedanken schön fliegen lassen.
Ich hoffe ihr hattet ein tolles Oktoberfest und habt auch ohne mich gut gefeiert und wenigstens 3 oder 4 Maß für mich mitgetrunken.

Alles Liebe,
Nina

Montag, 26. September 2011

Eikia - können die nicht einfach IKEA sagen?!









Der von High School Musical war auch da























also an Halloween werd ich mich glaub ich nicht gewöhnen...





typisch Ammi - DVD + Pizza feat. typisch Deutsch - Tee

Nachdem ich meinen letzten Blog damit beendet habe, dass ich den Herbst begrüßen konnte, kann ich nun sagen, dass Mr. Fall sich wieder verabschiedet hat und Mrs. Summer wieder back in town ist.  Meine schönen neuen Pullis müssen wohl noch ein wenig im Schrank bleiben, aber nun gut, dann hab ich halt nun ein wenig Vorfreude auf die schönen Sachen.
Am Montag bin ich dann mit Lea und Jany nochmal in die Mall gefahren (damit meine liebe Alina mal einmal nicht fahren musste – an dieser Stelle danke nochmal fürs 100 malige Taxi spielen – auch an die andern die mich immer fahren !! Ich mach euch halt dann immer den DJ am Radio und beschalle euch mit grandioser KTU, 102.7 oder 92.3 Musik :-P). Die restliche Woche war dann wie immer, morgens früh aufstehen (ich stell mir immer 3 Wecker, damit ich auch auf keinen Fall verschlafe), den Mädels die Cereals hinstellen und danach zur Schule bringen. Nur der Donnerstag war nicht schön dieses mal. Ich bekam morgens einen Anruf von meiner Mama,  dass meine Oma gestorben ist. Davor hatte ich die ganze Zeit Angst, dass jemand aus meiner Familie stirbt. Den Tag über lag ich nur im Bett und habe geweint und sogar nach Flügen nach Hause geguckt, um zur Beerdigung da zu sein. Aber nachdem ich mit meinen Eltern und Dennis und Freddy gesprochen habe, haben sie mich doch überzeugt, dass ich besser hier bleibe. Als ich dann den Mädels und meinen Gasteltern davon erzählt habe, habe ich einfach gemerkt, wie wohl ich mich hier fühle. Sie haben mich in den Arm genommen, mir frei gegeben und gefragt, ob sie irgendwas für mich tun können. Es tat gut in den Arm genommen zu werden, weil das etwas ist, was mir wirklich manchmal fehlt. Aber genug davon.
Am Wochenende habe ich dann versucht mich so gut wie möglich abzulenken und nicht nur traurig zuhause zu sitzen. Das hat auch Dank den tollen Mädels hier, aber auch meinen Freunden zuhause, mit denen ich geskyped (übrigens einfach die beste Erfindung) und geschrieben habe.
Freitagabend sind wir zum Thailänder gefahren. Das fing schonmal gut an, da wir den ganzen Laden durch unser Lachen unterhalten haben. Als wir dann bestellen wollten durften wir nicht das bestellen was wir wollten. Ja, ihr habt richtig gehört. In Te heiland (hach ich liebe Hangover), da teilt man nämlich. Deswegen durften wir nicht das gleiche bestellen, damit jeder auch von jedem probieren kann. So durften wir zur Vorspeise nicht 2 mal Frühlingsrollen bestellen sondern die Frau sagte ernergisch: „Nein, ihr bestellt einmal Frühlingsrollen und einmal Curry Puff.“ Richtig widersprechen wollten wir ihr auch nicht, weil sie mir irgendwie schon Angst gemacht hat. Bei der Vorspeise haben sich dann Jany und Pia (eine Freundin von Lea) aber schon getraut zu wiedersprechen und so durften sie dann netterweise das selbe bestellen, auch wenn die Frau Thailänderin bestimmt 5 min versucht hat sie zu überzeugen was unterschiedliches zu bestellen. Ich habe mir Pad Thai bestellt – genauso wie sie es bei O.C. California immer gemacht haben – und ich muss sagen, es schmeckt echt verdammt gut – haben schon geschmack da im Westen!
Am Samstag war ich auf meinem 1. Football-Spiel. Na ja ich weiß auf jeden Fall, dass die Montclair-Jungs gewonnen haben. Und Touchdowns haben sie ein paar gemacht. Aber die Regeln habe ich trotzdem nicht so ganz gecheckt. Es sah aus als ob 50 Kerle ineinander reinrennen. Natürlich kann ich mich auch täuschen und ich habe den genialen Sinn dieses Spiels noch nicht verstanden, aber na ja. Vielleicht finden wir ja bald wen hübsches, der uns das mal erklärt. Hach aber Witz komm raus – hier gibt’s ja keine hübschen Menschen! Ohne Scheiß, ich habe echt fast noch keinen hübschen Ammi gesehen. Da laufen da auf dem Spielfeld beim Football schon 100 Leute rum, aber denkt ihr einer sah richtig gut aus? Ich habe ja die Theorie aufgestellt, dass die Amerikaner, wenn sie dann mal ein hübsches Kind haben, es sofort ins Fernsehen schicken und die Welt denkt, dass Amerika aus hübschen Menschen besteht – ist aber nicht so!
Bestes Beispiel sind die Cheerleader. In jedem Teenie-Film á la High School Musical sind die Cheerleader die Hübschesten und so weiter – und im realen Leben?! Da kann glaub ich jeder Cheerleader werden. Nun gut, weiter im Programm. Nach dem Football-Spiel bin ich noch zu Jany gefahren (sportlich mit dem Radl natürlich – aber okay, die Berge hab ich geschoben, dass war mir dann doch zu krass). Abends war dann Arbeiten angesagt – wobei, Arbeit kann man das nicht wirklich nennen. Meine Gasteltern sind mit Freunden Essen gegangen und ich habe auf die Mädels aufgepasst. Ich habe ihnen nen schönen Erdbeer-Banane-Smoothie gemacht (oh die Dinger sind einfach so so so geil!!!) und danach gabs Pizza. Zu guter Letzt haben wir uns noch eine DVD angeguckt und sind nach einem synchronen Zähneputzen alle schön ins Bett gegangen. War auch gut so, früh ins Bett zu gehen, da ich fit sein musste für den Sonntag, weil da ging es nämlich nach IKEA J. Der Weg dahin verlief auch ganz gut, nur dass wir uns natürlich einmal (trotz Navi) verfahren haben. Aber das gehört inzwischen schon einfach dazu. „Recalculating“ ist auch schon fast unser Lieblingswort geworden. Hach, aber da kamen schon so ein paar Heimatgefühle auf. Es war nur immer so verwirrend, weil es komplett wie in Deutschland war, aber dann die Menschen auf einmal nicht Deutsch, sondern Englisch gesprochen haben. Die Ammis müssen aber auch wirklich alles verenglischen. Da denkt man, die sagen wenigstens IKEA normal, neeein hier heißt es Eikia und wenn du normal IKEA sagst gucken sie dich an wie ein Auto und verstehen nicht was du meinst. Sogar Köttbullar heißt nicht Köttbullar, sondern „Swedish Meatballs“. Also ein bisschen anpassen können die sich ja meiner Meinung nach schon ein wenig! Nun gut, nach einem grandiosen Einkauf von unglaublich tollen nützlichen Sachen (einer Decke, einem Notizbuch, einem Zahnputzbecher,  einem Nackenstützdingen fürs Flugzeug und einem Kissen) ging es dann noch in den IKEA-Food-Store. Hach, schön wie zuhause noch ein Eis gegessen (natürlich NON-Fat-Frozen-Yoghurt) und ab gings wieder nach Hause. Dort angekommen habe ich dann noch mit Lea eine Häuser-Guck-Tour gemacht (ist zwar grad mal Ende September , aber manche Ammis fangen jetzt schon an für Halloween zu schmücken – schrecklich!). Abends war dann nochmal ein schöner DVD-Abend mit Zac Efron und einer schönen Pizza.
Wie ihr seht wurde ich unglaublich gut abgelenkt am Wochenende und konnte einen freien Kopf bekommen.
Nächsten Sonntag werde ich wahrscheinlich heulen, wenn ich meinen Bericht schreibe, weil ihr alle betrunken auf dem Oktoberfest sitzt und ich hier meinen Tee schlürfe. Aber nun gut, ich will definitiv Fotos sehen! Das sollte als Ersatz erstmal reichen.

Alles Liebe,
Nina

Sonntag, 18. September 2011

Was man bei Starbucks nicht alles erlebt

Meine Güte ist die Woche hier schnell umgegangen. Das frühe Aufstehen am Morgen fällt mir zwar immer noch ziemlich schwer, aber dafür versuche ich immer wieder abends früh ins Bett zu gehen, was natürlich auch nicht klappt :-P Na ja, irgendwie muss ich das alles noch ein wenig besser einpendeln.
Morgens gehe ich bei Wind und Wetter (sei es strömender Regen, glühende Hitze, Schneesturm oder Orkan – okay, also Schnee und Orkan hab ich jetzt selbst noch nicht miterlebt, kommt aber bestimmt noch ;-) ) mit Boomer unserem Hund hier spazieren. Da werden meine Abwehrkräfte bestimmt gut gestärkt und ich spare das Geld für Actimel oder wie die ganzen Dinger auch alle heißen. Jedoch sind diese „Bürgersteige“ (wenn man sie so nennen kann) nicht wirklich gut für meine schwachen Bänder. Irgendwann reiße ich mir die hier bestimmt noch bei meinem Glück, was komische Verletzungen angeht (Bänderriss durch kaputte Bürgersteige gabs bestimmt auch noch nicht sooo häufig :-P). Dieser liebe Boomer ist auch erstmal abgehauen, weil irgendwo ein Tor aufstand. Da sind wir erstmal schön durch das ganze Gestrüpp hinter dem Haus gerannt, um ihn zu suchen, aber Gott sei Dank kam er dann selber iwann nach Hause gelaufen. Wenn dann meine morgendlichen Aufgaben erledigt sind hol ich die Mädels immer von der Schule ab. Der Crossing-Guard, der den Kindern immer über die grüne Ampel hilft, kann erstmal Deutsch sprechen. Ist ein sehr liebenswerter alter Herr, der mir auch ganz stolz davon erzählt hat, wie er früher in einer Rock’n’Roll-Band gespielt hat und als Vorband von den Beatles aufgetreten ist. Er hat mir sogar einen Internet-Artikel ausgedruckt, um mir zu zeigen, wie er die Gitarre gespielt hat.
Im Gym habe ich erstmal gemerkt, wie krass wenig Arm-Muskeln ich hab. Meine Güte habe ich mich abgequält bei den Übungen die ich gemacht hab. Aber na ja, wird schon bestimmt nach ner Zeit besser – hoffe ich mal :-D
Im Starbucks hab ich diese Woche immer lustige Geschichten erlebt, als ich mit Jany und Lea da war (2 Au Pair-Freundinnen). Als wir uns am Mittwochmorgen getroffen haben, wollte sich ein putziger alter Opa neben uns hinsetzten. Er war ein wenig tollpatschig und hat erstmal das Bild von der Wand geschmissen. Ich konnte es gerade noch festhalten, sonst wären die Kaffeetassen futsch gewesen. Es war ihm total unangenehm, aber mein Gott ist ja nichts passiert und eigentlich ist sowas ja auch immer mein Part irgendwas runterzuschmeißen oder umzukippen. Als wir dann zum zweiten mal da waren kam so ein kleines Mädchen zu uns an den Tisch und versuchte uns irgendwas zu erzählen. Na ja leider haben wir sie nicht so ganz verstanden aber sie war sehr niedlich. Sie ist dann sogar noch auf meinen Schoß geklettert und hat immer weitergeredet. War sehr putzig.
Mit den Mädels war auch alles gut diese Woche. Ich hab Elanas Fußballspiel zugeguckt (man ich vermisse das einfach am Sportplatz zu sitzen und Fußball zu gucken und mit den ganzen Leuten nur Quatsch zu labern). Irgendwie sind die Mütter hier anders als die deutschen Mütter. Zumindest habe ich noch nie eine deutsche Mutter mit Stöckelschuhen und Kostümchen auf dem Platz gesehen – ist aber auch definitiv besser so! Sah schon ziemlich lächerlich aus, wie sie da rumgestakst ist :-P
Das Wetter hier wird langsam auch immer mehr herbstig. Es wird kalt und ohne Jacke kann man leider nicht mehr raugehen. Dieser Wetter-Wechsel kam ganz schön plötzlich. Am Dienstag warens noch 28°C und am Donnerstag schon nur noch 13°C. Man hab ich gefroren :-D Aber ich habe mir ja schon schöne Pullis gekauft und bin somit gut gegen die Kälte gewappnet
J.  Außerdem hatten die Mädels diese Woche am Donnerstag keine Hausaufgaben, da sie „Spend time with your familiy-day“ hatten :-D. Ist auch mal was anderes ;-)
Ich fühle mich richtig wohl hier und hoffe, dass auch die nächsten Wochen so schön werden!

Alles Liebe,
Nina

Sonntag, 11. September 2011

Und da hat der Alltag mich






Einer der vielen schönen Parks


ein Reh im Vorgarten

Die wunderschönen Häuser :-)




Die Bürgersteige (wenn man sie so nennen kann) sind jetzt nicht ganz so gut








letzte Spuren von "Irene"


Pizza essen mit Alina :-)



Sooo nun melde ich mich auch mal wieder.
Ich denke, dass ich einfach jeden Sonntag etwas schreibe, häufiger würde ich es eh nicht schaffen und es würde auch auf Dauer langweilig werden. Meine Woche war eigentlich ganz in Ordnung. Am letzten Wochenende war ich ganz häufig und lange Spazieren. War einfach total schön und ich bin oben die Upper Mountain langelaufen. Habe auch schöne Fotos gemacht, wie ihr sehen könnt. Die Häuser sind einfach der Hammer.  Sin im Endeffekt über 11 km gewesen. Na ja Zwischenstopp habe ich immer bei den beiden Starbucks gemacht und gelesen. Das ist sowieso zu einer meiner Lieblings-Aktivitäten geworden: Bei Starbucks hinchillen, lesen und Leute beobachten. Die leichte Saxophon-Musik beruhigt einen irgendwie total :-P. Ein netter Mann hat mir seine Cracker aus seinem Lunchpaket geschenkt, weil er die nicht mehr Essen wollte. Am Montag war hier dann Labour Day und alle hatten frei, so auch ich. Alina und ich sind zu einem schönen Italiener gegangen und haben uns mal ne Pizza gegönnt. So kurz vor dem Schulstart wollten wir auf einen schönes Schuljahr symbolisch anstoßen (natürlich nur mit Wasser, weil  Alkohol ist natürlich strikt verboten ;-) ).  Am Mittwoch ging dann endlich die Schule los. Morgens um 06:35 aufstehen ist schon was anderes. Mein Gott ist mir das schwergefallen. Aber Ari und Elana sind morgens auch noch nicht so elanvoll und reden nicht viel, sodass die Konversationen am Morgen ziemlich dürftig ausfallen – das macht sogar mir nichts aus, da ich morgens einfach kein Bock habe zu reden :-D (dafür kommt die Redseligkeit im Laufe des Morgens immer mehr, keine Sorge ;-) )
Die Woche über ist hier die Linie 74 langefahren. Leider stand Lette nicht auf dem Fahrplan, sonst wäre ich definitiv sofort eingestiegen. Beim Feuerwehrfest wäre ich schon ziemlich gerne dabei gewesen... Aber na ja, nächstes Jahr wieder J Am Freitag waren die Mädels und ich dann zum letzten Mal beim Pool. Meine Güte war das schweinekalt. Und dann sollte ich auch noch als erste ins Wasser springen. Mutig wie ich als Au Pair bin, mach ich das natürlich auch. Aber denkt ihr, als ich dann drin war, sind die Mädels auch reingekommen? Neeee, natürlich nicht. Ich frier mir da den Arsch ab und die kommen nicht rein :-D So ein Scheiß ey^^. Das Wochenende habe ich auch einfach schön gechillt. Ich war mit Alina (wo auch sonst) bei Starbucks und wir haben Filme geguckt. Samstagmorgen waren wir shoppen und ich habe mir schön meinen neuen Laptop gekauft. Jetzt habe ich ein MacBook Pro und ich bin richtig glücklich damit. Endlich klappen die Skype-Gespräche wieder und der PC stürzt nicht immer ab. Also, wenn jemand bald Lust auf ein Skype-Date hat, meldet euch einfach nur J

Alles Liebe,
Nina