Gesamtzahl der Seitenaufrufe

Sonntag, 9. Oktober 2011

Ich werde alt!









Extra für Papa :-)

hach ja... :-D

das passiert, wenn der Toaster nichts ausgeht und man das Toast vergisst - Gott sei Dank nicht mir passiert :-D (und es war echt SO schwarz! Unglaublich!)

Haare färben :-P


vorher
nachher :-)

Subway fahren :-)


der war auch eher Model an dem Tag, der liebe Herr Polizist

Wall-Street

Die älteste Grünanlage New Yorks







auf der Staten Island Ferry


Aaaa Freunde, da hinter mir seid ihr bald - Brooklyn


Brooklyn Bridge




schon gemütlich auf so Steinen ;-)


Macces in China-Town


Converse-Store in SoHo



unglaublich gutes Essen :-)



Was war ich letzte Woche entspannt, als ich den Blog geschrieben habe. Heute bin ich einfach nur müde und kaputt. Ich werde alt!
Aber nun mal von Anfang an. Meine Woche setzte sich zusammen aus Shoppen, mit dem Auto durch die Gegend fahren,  mit Elana zur Schule „laufen“, Haare färben und New York.
Der Mittwoch stand hier in Montclair unter dem Motto „Walk to School-Day“. Alle Schüler sollten den Bus nehmen, mit dem Rad oder zu Fuß zur Schule kommen. Ganz schlau wie Elana und ich sind (beide natürlich keinen Bock die mindestens 45 min zur Schule zu laufen), sind wir trotzdem mit dem Auto gefharen und haben es einfach 2 Straßen vor der Schule abgestellt und sind dann gelaufen. Wie unglaublich stolz die Amerikaner darauf sind EINMAL nicht die Umwelt zu verpesten und mal zu Laufen oder mit dem Rad zu fahren. Das ist wirklich lächerlich, in Deutschland fahren 95% der Schüler mit Bus oder Fahrrad zur Schule und hier machen die so ein Spektakel daraus. Die Kinder wurden mit Obst und Gemüse an der Schule empfangen und bekamen Sticker und Banner – vollkommen übertrieben. Das Schlimme ist ja, dass machen die jetzt einmal im Monat. Ich hoffe nicht, dass Elana irgendwann mal wirklich laufen will :-D Der Weg ist mir echt zu weit. Mitm Radl wärs ja ganz cool, aber ich glaub Rad fahren ist hier nicht so im Trend. Nach dem langen „Walk to School“ waren Jany, Lea und ich am in einem Ski-Geschäft, in dem es einen Ausverkauf gab. Winterjacken mussten her (was bei einer heutigen Temperatur von 28 °C wirklich unsinnig erscheint, aber hier wechselt das Wetter ja eh wie es Lust hat). Schnell wurden wir alle fündig und wir haben richtige Schnäppchen bekommen. Meine Winterjacke hat z. B. statt 350 $ „nur noch“ 125 $ gekostet. Die ist einfach sooo schön warm, da wünschte ich mir manchmal, dass der Winter schon da wäre, aber ich glaube der kommt schon noch früh genug. Danach waren wir noch ein einem Halloween-Shop und haben uns ein wenig über die unglaublich „tollen“ Kostüme amüsiert. Ich glaube dieses Fest ist nicht so ganz meins. Aber vielleicht ändert sich meine Meinung ja noch. Zumindest hängt jetzt auch vor meinem Haus ein süßes Gespenst (das ist wirklich süß und lacht) und meine Mädels haben ihre Halloween-Kostüme schon gekauft. Ich gehe einfach als Deutsche oder so. Oder als Werder-Bremen-Fan. Das hatten die hier bestimmt auch noch nicht J. Zur Stärkung waren wir dann im iHoop einen richtig guten Salat essen. Papa, dass wäre auch was für dich dort! Da gibt es nämlich Senioren-Rabatte schon ab 55+ J Na wie wärs?
Irgendwie waren bei mir auch total die Tollpatsch-Tage in dieser Woche. Ich war total verplant, will Sachen aus dem Auto holen, vergesse natürlich den Schlüssel. Will zum Tisch gehen, renne den Wagen mit dem Geschirr um. Frage wie es bei den Mädels in der Firma läuft, meine eigentlich die Familie. Es liegt bestimmt am Wetter. Das kann sich ja wie eben schon gesagt einfach nicht entscheiden.
Nun gut. Am Donnerstag fing dann unsere Haar-Färbungs-Aktion an. Jany wollte sich ihre Haare rötlich tönen und ich muss sagen, dass Lea und ich das vorzüglich hinbekommen haben. Nicht zu viel und nicht zu wenig rot, genau passend. In meinem früheren Leben war ich bestimmt Frisörin! Außerdem waren Lea und ich vorher Einkaufen, damit wir uns einen richtig schönen Koch-Abend machen konnten. So gabs Hühnersuppe, Salat mit Hähnchen und zum Schluss ein Non-Fat-Vanilla-Frozen-Yoghurt-Eis. Richtig gut!
Freitag war dann echt ein super Tag. Ich war schön im Gym, mit den Mädels liefs gut und ich habe mein erstes Paket aus Deutschland bekommen. Anna, ich habe mich sooooo gefreut J Den „Heiße-Liebe-Tee“ habe ich einfach unglaublich vermisst und auch Leibnitz-Butterkekse sind der Hammer! Vielen vielen Dank nochmal J
Am Samstag war ich dann total aktiv. Bin morgens früh wach geworden, schnell ins Gym gefahren und war dann auch schon passend um halb 12 fertig, als Lea mit abgeholt hat und wir dann mit Jany Haarfarbe gekauft haben. Danach gings wie gewohnt was zu trinken holen im Starbucks und dann ab zum Football-Spiel. Dieses Mal wars aber ein bisschen anders als letztes Mal. Die ganzen Zuschauer (auch fast doppelt so viele wie beim 1. Mal) gingen bei jeder Spiel-Aktion total steil, klatschten, kreischten, hämmerten mit den Füßen auf den Boden – unglaublich :-D Aber war irgendwie auch cool. Hat mich ein bisschen an das Relegations-Spiel von der 1. von vor 2 Jahren oder wann das auch war erinnert. Leider konnten wir dieses Mal nur eine Halbzeit gucken, weil ich ein bisschen Arbeiten musste am Nachmittag. Letzte Woche war ja hier so ein riesiger Feiertag für die Juden und diese Woche war da nochmal was. Was das jetzt genau war hab ich nicht verstanden, auf jeden Fall war da wieder eine Messe im Tempel, wo ich die Mädels nachher hingebracht habe. Hier waren auch wieder ein paar Verwandte von meiner Gastfamilie. Ein Onkel von Jessica war von der Armee aus 2 Jahre in Deutschland und hat mir ein paar Geschichten davon erzählt. Noch interessanter fand ich allerdings, dass der werte Herr auf der Upper East Side wohnt, ein Haus in den Hamptons hat und den Winter immer in Florida in seinem Haus verbringt! Richtig krass einfach nur! Ich suche ja immer noch nach wem, der alt ist, reich ist, mich nett findet und mich ein Jahr lang haushalten möchte hier :-D Vielleicht habe ich ihn ja nun gefunden – aber ich gluabe leider, dass das so ein Verwandter ist, der nur einmal im Jahr mal kommt. Muss ich wohl weitersuchen^^
Die jüdische Messe war auch mal interessant anzusehen. Jeder kann kommen und gehen wann und wie er will (da steht echt die Hälfte mitten in der Messe auf, geht raus, kommt irgendwann wieder oder auch nicht – das sollteste dir mal hier in Deutschland in einer katholischen Messe erlauben – mein Gott würde das wieder ein Getuschel im Dorf geben :-D). Viel verstanden habe ich auch nicht, weil das meiste auf Hebräisch war, aber ich habe schon einige Worte wiedererkannt, weil meine Mädels hier zuhause immer Hebräisch lernen müssen. Sie singen mir dann jeden Tag 10 Minuten einen vor. Da lernt man schon mit! Nach der Messe gab es dann wieder ein gutes Essen zu dem ich auch noch gehen durfte. Es gab lecker Bagels, Schoko-Erdbeeren und Erdbeer-Blaubeer-Salat. Total lecker. Ich habe mich dann aber auch schon etwas früher wieder verabschiedet und bin dann von Lea abgeholt worden. Lea hat nämlich Sturmfrei gehabt und so haben wir beide mit Jany einen Sleepover veranstaltet. Zunächst haben wir uns aber diesmal an Leas, Theresas (ein neues Au Pair, die auch hier in Montclair wohnt) und meine Haare begeben. Ich bin jetzt nämlich wieder Brownie J Habe ich irgendwie schon vermisst  dunkle Haare zu haben! Jany  haben es sogar echt gut hinbekommen und es ist nicht fleckig oder so geworden (wir hatten erst ein wenig Angst, dass es zu wenig ist, da ich ja nicht gerade wenig und dünne Haare habe). Nach dem Färben sind wir mal wieder ein bisschen durch Montclair und Umgebung gedüst, haben schön Häuser geguckt und eine sehr mysteriöse Unfallstelle gesehen, an der auch mal 8 Polizeiautos standen mit ihrer Partybeleuchtung (ich kann die Dinger ja nicht ernst nehmen, wenn sie da mit ihrem Blinkenden Leuchtdingern rumfahren). Man konnte nicht richtig sehen was da los ist, sah aber iwie so aus wie viele Blumentöpfe, die auf der Straße verteilt waren – war aber glaube ich nicht so. Leider weiß ich heute auch noch nicht, was da los war. Das ist der Scheiß, wenn man nicht mehr im Dorf wohnt. Man kriegt nichts mit. Zuhause hätteste spätestens bei Frau Breuer oder bei Junker erfahren was los gewesen ist. Hier interessiert das irgendwie keinen, was der Nachbar macht –schon schade. Von unserer Reise waren wir dann auch mal um 2 Uhr oder so zuhause und geschlafen haben wir endlich um 02:30 Uhr. Eigentlich nicht weiter schlimm, hätten ja ausschlafen können, aaaber wir wollten ja nach New York, somit ging unser Wecker um 08:00 Uhr. Schön geweckt wurden wir von Axel Fischer und Amsterdam (hach Svea, da hab ich am frühen Morgen schon an dich gedacht ;-) ).
In New York angekommen machten wir uns mit der Metro auf den Weg Richtung Downtown Manhattan. Eigentlich wollten wir direkt zur Freiheitsstatue hinfahren, aber die Schlange war uns definitiv zu lang und dafür so viel Geld auszugeben hatten wir dann auch keine Lust. So haben wir dann einfach die Staten Island Ferry genommen, die umsonst ist und neben der Freiheitstatue herfährt. Danach waren wir am Pier 17, von wo man einen tollen Blick auf die Brooklyn Bridge hatte, die echt richtig cool aussieht (leider machen die da im Mom glaube ich ein paar Arbeiten dran, deswegen ist ein Teil verdeckt). Zu Fuß sind wir dann einmal durch Chinatown und Littly Italy gelaufen und haben uns im H&M in SoHo alle noch ein paar neue Schals gekauft – der Winter kommt, wir rechnen fest damit (auch wenn es definitiv suspekt ist bei 28 °C in New York Schals zu kaufen). Gegessen haben wir schön im Vapiano, was einfach nur meeega lecker war. Dort saßen wir aber auch und waren einfach nur fertig. Unsere Beine taten weh vom vielen Laufen, unsere Augen waren müde vom frühen Aufstehen und der nächste Bus nach Hause ging schon in ner halben  Stunde. Wir also schnell zur Subway-Station am Union-Square gelaufen und die nächste Metro genommen. Kamen auch eigentlich Recht passend an, nur leider viel uns dann doch auf, dass wir nur noch 3 Min hatten, um zum Gleis zu kommen. Wir also über die Straße gehetzt (die dämlichen Autofahrer sind gefahren, obwohl wir grün (ok hier weiß) hatten!), durch den Port Authority Bus Terminal gesprintet, 2 Rolltreppen hochgerannt und dann zum Endspurt auf der langen Geraden angesetzt. Angekommen am Gate 411 setzte der Bus gerade zurück, der Busfahrer sah uns auch und fuhr trotzdem. Wir dachten echt, der verarscht uns. Aber Gott sei Dank hat er dann doch noch angehalten und wir kamen nach Hause. Zurück bei Lea wurden nur noch schnell die Sachen in die Taschen gestopft (ich hatte einfach viel zu viel mit, aber ich wusste ja nicht, ob der Wetterbericht mit den fast 30 °C jetzt stimmt) und es ging ab nach Hause. Hier angekommen lächelte mich das süße Gespenst am Haus an, meine Familie bewunderte meine neue Haarfarbe (natürlich sagten sie, dass es gut aussieht – müssen sie ja auch, wäre ja schon schön blöd wenn sie sagen würden: bor sieht das scheiße aus :-D) und ich bin nur noch unter die Dusche und chille jetzt hier auf dem Bett im Schlafanzug und meine Äuglein fallen schon fast zu. Werde auch jetzt um 20:00 Uhr nicht mehr viel machen und glaube ich in ein paar Minuten schlafen gehen. Ich bin echt nichts mehr gewohnt. Wie gesagt – ich werde alt!

Alles Liebe,
Nina

P.S.: Ach und an meine liebe 1. + Trainer Hillebrenner: Herzlichen Glückwunsch zum Sieg ;-) Habe schön  an euch gedacht, als ich durch New York gelaufen bin - hat anscheinend was gebracht :-P

Sonntag, 2. Oktober 2011

Wehmütiges Denken ans Oktoberfest

Autoparty nach dem Au Pair-Treffen 




auf dem Weg zum Konzert :-)











Ein "wenig" nass in New York :-P





Amanatidis in den USA










Wie ich es letzte Woche vorausgesagt habe: Ich sitze hier und gucke mir die ersten Fotos vom Oktoberfest an und ein paar Tränchen kullern wirklich. Heute ist echt so ein Tag, wo ich super gerne zuhause wäre und mit allen feiern und Spaß haben würde. Aber na ja, man kann nicht alles haben. Dafür habe ich mir heute einen schön chilligen Nachmittag im Starbucks gemacht, wo ich immer noch sitze und Musik höre, mir Holger Badstuber auf dem Oktoberfest angucke und in mein Tagebuch schreibe.
Die Woche über war eigentlich wie immer. Dienstag hatten wir mal wieder ein unsinniges Au Pair-Meeting. Das haben wir monatlich und dort treffen sich alle Cultural Care Au Pairs aus Montclair. Man trägt sich in die Liste ein, dass man da war, die LCC (unsere Betreuerin hier vor Ort, die wir ansprechen können, wenn wir irgendwelche Probleme haben) fragt, ob alles läuft (natürlich sagt jeder, dass es gut läuft) und dann kann man eig auch schon wieder gehen. Alina, Jany, Lea und ich wir sind danach noch ein Eis essen gefahren bei ColdStone. Da werden die Zutaten noch frisch in das Eis gemischt, was in der Zubereitung zwar nicht gerade appetitlich aussieht, aber im Endeffekt echt verdammt gut schmeckt. Unser wöchentliches Starbucks-Date haben wir diesmal zu mir nach Hause gelegt. Wir haben auf der Couch gesessen, Tee getrunken und nen Smoothie gegessen. Na ja und wie jedes mal kam wieder „Oh neee ich hab kein Bock die gleich von der Schule abzuholen!“ :-D Aber eigentlich ist es nie wirklich schlimm, weil meine Mädels immer freiwillig ihre Hausaufgaben machen danach und ich sie kurze Zeit später zu irgendwelchen Aktivitäten, sei es Soccer, Swimming, Hebrew-School oder Tennis bringe.
Am Donnerstag und Freitag hatte ich so gut wie frei und konnte wieder ausschlafen (das heißt bei mir hier 09:00 Uhr spätestens sitzt klein Nina hellwach im Bett und kann nicht weiterschlafen – irgendwas läuft da definitiv falsch), da die Mädels und Jessica Donnerstag aufgrund von dem jüdischen neuen Jahr (Rosch ha Schana oder so) und Jessica sogar noch am Freitag frei hatte. So kamen am Donnerstag auch die ganzen Verwandten von Jessica zu uns und es gab ein riesiges Essen. Aber es war echt mal ganz cool das mitzuerleben. Vor dem Essen wurde so ein traditioneller Spruch auf hebräisch gesagt und die Challah-Roll (sowas wie ein süßes Brötchen in Deutschland) wurde geschnitten und geteilt. Ein bisschen wie beim Abendmahl im Christentum. Das Essen war auch echt super lecker. Es gab Hähnchen, Reis, Blumenkohl, so Zeug aus Kartoffeln, was irgendwie ein bisschen wie Kartoffelpuffer geschmeckt hat und natürlich Salat. Total geil war aber der Nachtisch. Es gab verschiedene Sorten Eis und den geilsten Kuchen! Das war so ein Beerenkuchen, der noch ein bisschen warm war – einfach nur göttlich!
Der Freitag war auch einfach nur gut. Alina hatte mich zum Black Eyed Peas Konzert im Central Park eingeladen – jaaa eingeladen! Sie hatte die Karten von einem Freund, der leider nicht hingehen konnte, da er schon wieder in Deutschland ist, bekommen und er selbst hatte die auch gewonnen. Also hat sie mich und ihre Gasteltern mitgenommen. Und ich muss sagen es war echt verdammt geil das Konzert! Wir standen zwar ziemlich weit hinten, aber das tut ja nichts zur Sache, dass die Musik der Hammer war. Es war eine richtig tolle Stimmung. Das einzigst nicht sooo gute war, dass es 3 Lieder vor Schluss angefangen hat zu Regnen und wir dann auch noch übelst weit laufen mussten um ihre Gasteltern zu treffen, sodass ich bis auf die Knochen durchgenässt war. Ich war glaube ich noch nie so nass in meinem Leben, aber es war schon lustig! Der ganze Abend war richtig richtig gut.
Endlich wieder Fußball hatte ich dann am Samstag. Lea und ich waren bei einem Spiel von der College-Mannschaft und es war echt mal wieder richtig toll ein Spiel zu gucken (war zwar nicht so schön wie am Sportplatz sonst immer, aber wenigstens etwas). Ich habe sogar das meiste mitbekommen, was ja sonst zuhause eher nicht sooo der Fall ist :-D Wobei es für ein einfaches College-Game echt total übertrieben war. Die Spieler wurden alle namentlich aufgerufen und mussten dann auf den Platz laufen und jede Aktion wurde vom „Stadionsprecher“ (für die 30 Anwesenden Leute, wenns hochkommt) kommentiert.
Die Aktionen danach waren dann einfach mal komplett spontan. Erst sind wir zu einer Mall hier in der Nähe gefahren und wir haben uns beide super schöne Westen von Hollister gekauft, die netterweise runtergesetzt waren und wir sie fast für die Hälfte bekommen haben. Danach sind wir noch in eine andere Mall gefahren, wo es auch Outlets gab. Ich muss uns ja wirklich loben, weil wir den Weg OHNE Navi gefunden haben und ob ihr es glaubt oder nicht, wir haben und NICHT (!!!) verfahren :-D. Diesen ganzen neumodischen Quatsch mit Navi und so – der ist ja wirklich komplett Überschätzt – man muss einfach nur Karten lesen können ;-) Nun gut, auf jeden Fall habe ich jetzt auch endlich Winterschuhe gefunden. Gegessen haben wir dann im IKEA, der direkt neben der Outlet-Mall war.
Abend habe ich dann bei Lea gepennt, weil wir uns noch nen Film angeguckt haben und es so am einfachsten war. Nachts hatten wir einfach ein soooo krasses Gewitter! Ich hab noch nie so einen lauten Bums gehört – zunächst dachte ich echt, dass das Haus einstürzt – mein lieber Herr Gesangsverein war das laut! Aber es war Gott sei Dank nach nicht allzu langer Zeit vorbei und ich konnte weiterschlafen.
Jetzt sitze ich hier schon seit 2 oder 3 Stunden im Starbucks mit meinem Kaffee und entspanne schön. Das tut einfach immer so gut und man kann die Gedanken schön fliegen lassen.
Ich hoffe ihr hattet ein tolles Oktoberfest und habt auch ohne mich gut gefeiert und wenigstens 3 oder 4 Maß für mich mitgetrunken.

Alles Liebe,
Nina

Montag, 26. September 2011

Eikia - können die nicht einfach IKEA sagen?!









Der von High School Musical war auch da























also an Halloween werd ich mich glaub ich nicht gewöhnen...





typisch Ammi - DVD + Pizza feat. typisch Deutsch - Tee

Nachdem ich meinen letzten Blog damit beendet habe, dass ich den Herbst begrüßen konnte, kann ich nun sagen, dass Mr. Fall sich wieder verabschiedet hat und Mrs. Summer wieder back in town ist.  Meine schönen neuen Pullis müssen wohl noch ein wenig im Schrank bleiben, aber nun gut, dann hab ich halt nun ein wenig Vorfreude auf die schönen Sachen.
Am Montag bin ich dann mit Lea und Jany nochmal in die Mall gefahren (damit meine liebe Alina mal einmal nicht fahren musste – an dieser Stelle danke nochmal fürs 100 malige Taxi spielen – auch an die andern die mich immer fahren !! Ich mach euch halt dann immer den DJ am Radio und beschalle euch mit grandioser KTU, 102.7 oder 92.3 Musik :-P). Die restliche Woche war dann wie immer, morgens früh aufstehen (ich stell mir immer 3 Wecker, damit ich auch auf keinen Fall verschlafe), den Mädels die Cereals hinstellen und danach zur Schule bringen. Nur der Donnerstag war nicht schön dieses mal. Ich bekam morgens einen Anruf von meiner Mama,  dass meine Oma gestorben ist. Davor hatte ich die ganze Zeit Angst, dass jemand aus meiner Familie stirbt. Den Tag über lag ich nur im Bett und habe geweint und sogar nach Flügen nach Hause geguckt, um zur Beerdigung da zu sein. Aber nachdem ich mit meinen Eltern und Dennis und Freddy gesprochen habe, haben sie mich doch überzeugt, dass ich besser hier bleibe. Als ich dann den Mädels und meinen Gasteltern davon erzählt habe, habe ich einfach gemerkt, wie wohl ich mich hier fühle. Sie haben mich in den Arm genommen, mir frei gegeben und gefragt, ob sie irgendwas für mich tun können. Es tat gut in den Arm genommen zu werden, weil das etwas ist, was mir wirklich manchmal fehlt. Aber genug davon.
Am Wochenende habe ich dann versucht mich so gut wie möglich abzulenken und nicht nur traurig zuhause zu sitzen. Das hat auch Dank den tollen Mädels hier, aber auch meinen Freunden zuhause, mit denen ich geskyped (übrigens einfach die beste Erfindung) und geschrieben habe.
Freitagabend sind wir zum Thailänder gefahren. Das fing schonmal gut an, da wir den ganzen Laden durch unser Lachen unterhalten haben. Als wir dann bestellen wollten durften wir nicht das bestellen was wir wollten. Ja, ihr habt richtig gehört. In Te heiland (hach ich liebe Hangover), da teilt man nämlich. Deswegen durften wir nicht das gleiche bestellen, damit jeder auch von jedem probieren kann. So durften wir zur Vorspeise nicht 2 mal Frühlingsrollen bestellen sondern die Frau sagte ernergisch: „Nein, ihr bestellt einmal Frühlingsrollen und einmal Curry Puff.“ Richtig widersprechen wollten wir ihr auch nicht, weil sie mir irgendwie schon Angst gemacht hat. Bei der Vorspeise haben sich dann Jany und Pia (eine Freundin von Lea) aber schon getraut zu wiedersprechen und so durften sie dann netterweise das selbe bestellen, auch wenn die Frau Thailänderin bestimmt 5 min versucht hat sie zu überzeugen was unterschiedliches zu bestellen. Ich habe mir Pad Thai bestellt – genauso wie sie es bei O.C. California immer gemacht haben – und ich muss sagen, es schmeckt echt verdammt gut – haben schon geschmack da im Westen!
Am Samstag war ich auf meinem 1. Football-Spiel. Na ja ich weiß auf jeden Fall, dass die Montclair-Jungs gewonnen haben. Und Touchdowns haben sie ein paar gemacht. Aber die Regeln habe ich trotzdem nicht so ganz gecheckt. Es sah aus als ob 50 Kerle ineinander reinrennen. Natürlich kann ich mich auch täuschen und ich habe den genialen Sinn dieses Spiels noch nicht verstanden, aber na ja. Vielleicht finden wir ja bald wen hübsches, der uns das mal erklärt. Hach aber Witz komm raus – hier gibt’s ja keine hübschen Menschen! Ohne Scheiß, ich habe echt fast noch keinen hübschen Ammi gesehen. Da laufen da auf dem Spielfeld beim Football schon 100 Leute rum, aber denkt ihr einer sah richtig gut aus? Ich habe ja die Theorie aufgestellt, dass die Amerikaner, wenn sie dann mal ein hübsches Kind haben, es sofort ins Fernsehen schicken und die Welt denkt, dass Amerika aus hübschen Menschen besteht – ist aber nicht so!
Bestes Beispiel sind die Cheerleader. In jedem Teenie-Film á la High School Musical sind die Cheerleader die Hübschesten und so weiter – und im realen Leben?! Da kann glaub ich jeder Cheerleader werden. Nun gut, weiter im Programm. Nach dem Football-Spiel bin ich noch zu Jany gefahren (sportlich mit dem Radl natürlich – aber okay, die Berge hab ich geschoben, dass war mir dann doch zu krass). Abends war dann Arbeiten angesagt – wobei, Arbeit kann man das nicht wirklich nennen. Meine Gasteltern sind mit Freunden Essen gegangen und ich habe auf die Mädels aufgepasst. Ich habe ihnen nen schönen Erdbeer-Banane-Smoothie gemacht (oh die Dinger sind einfach so so so geil!!!) und danach gabs Pizza. Zu guter Letzt haben wir uns noch eine DVD angeguckt und sind nach einem synchronen Zähneputzen alle schön ins Bett gegangen. War auch gut so, früh ins Bett zu gehen, da ich fit sein musste für den Sonntag, weil da ging es nämlich nach IKEA J. Der Weg dahin verlief auch ganz gut, nur dass wir uns natürlich einmal (trotz Navi) verfahren haben. Aber das gehört inzwischen schon einfach dazu. „Recalculating“ ist auch schon fast unser Lieblingswort geworden. Hach, aber da kamen schon so ein paar Heimatgefühle auf. Es war nur immer so verwirrend, weil es komplett wie in Deutschland war, aber dann die Menschen auf einmal nicht Deutsch, sondern Englisch gesprochen haben. Die Ammis müssen aber auch wirklich alles verenglischen. Da denkt man, die sagen wenigstens IKEA normal, neeein hier heißt es Eikia und wenn du normal IKEA sagst gucken sie dich an wie ein Auto und verstehen nicht was du meinst. Sogar Köttbullar heißt nicht Köttbullar, sondern „Swedish Meatballs“. Also ein bisschen anpassen können die sich ja meiner Meinung nach schon ein wenig! Nun gut, nach einem grandiosen Einkauf von unglaublich tollen nützlichen Sachen (einer Decke, einem Notizbuch, einem Zahnputzbecher,  einem Nackenstützdingen fürs Flugzeug und einem Kissen) ging es dann noch in den IKEA-Food-Store. Hach, schön wie zuhause noch ein Eis gegessen (natürlich NON-Fat-Frozen-Yoghurt) und ab gings wieder nach Hause. Dort angekommen habe ich dann noch mit Lea eine Häuser-Guck-Tour gemacht (ist zwar grad mal Ende September , aber manche Ammis fangen jetzt schon an für Halloween zu schmücken – schrecklich!). Abends war dann nochmal ein schöner DVD-Abend mit Zac Efron und einer schönen Pizza.
Wie ihr seht wurde ich unglaublich gut abgelenkt am Wochenende und konnte einen freien Kopf bekommen.
Nächsten Sonntag werde ich wahrscheinlich heulen, wenn ich meinen Bericht schreibe, weil ihr alle betrunken auf dem Oktoberfest sitzt und ich hier meinen Tee schlürfe. Aber nun gut, ich will definitiv Fotos sehen! Das sollte als Ersatz erstmal reichen.

Alles Liebe,
Nina

Sonntag, 18. September 2011

Was man bei Starbucks nicht alles erlebt

Meine Güte ist die Woche hier schnell umgegangen. Das frühe Aufstehen am Morgen fällt mir zwar immer noch ziemlich schwer, aber dafür versuche ich immer wieder abends früh ins Bett zu gehen, was natürlich auch nicht klappt :-P Na ja, irgendwie muss ich das alles noch ein wenig besser einpendeln.
Morgens gehe ich bei Wind und Wetter (sei es strömender Regen, glühende Hitze, Schneesturm oder Orkan – okay, also Schnee und Orkan hab ich jetzt selbst noch nicht miterlebt, kommt aber bestimmt noch ;-) ) mit Boomer unserem Hund hier spazieren. Da werden meine Abwehrkräfte bestimmt gut gestärkt und ich spare das Geld für Actimel oder wie die ganzen Dinger auch alle heißen. Jedoch sind diese „Bürgersteige“ (wenn man sie so nennen kann) nicht wirklich gut für meine schwachen Bänder. Irgendwann reiße ich mir die hier bestimmt noch bei meinem Glück, was komische Verletzungen angeht (Bänderriss durch kaputte Bürgersteige gabs bestimmt auch noch nicht sooo häufig :-P). Dieser liebe Boomer ist auch erstmal abgehauen, weil irgendwo ein Tor aufstand. Da sind wir erstmal schön durch das ganze Gestrüpp hinter dem Haus gerannt, um ihn zu suchen, aber Gott sei Dank kam er dann selber iwann nach Hause gelaufen. Wenn dann meine morgendlichen Aufgaben erledigt sind hol ich die Mädels immer von der Schule ab. Der Crossing-Guard, der den Kindern immer über die grüne Ampel hilft, kann erstmal Deutsch sprechen. Ist ein sehr liebenswerter alter Herr, der mir auch ganz stolz davon erzählt hat, wie er früher in einer Rock’n’Roll-Band gespielt hat und als Vorband von den Beatles aufgetreten ist. Er hat mir sogar einen Internet-Artikel ausgedruckt, um mir zu zeigen, wie er die Gitarre gespielt hat.
Im Gym habe ich erstmal gemerkt, wie krass wenig Arm-Muskeln ich hab. Meine Güte habe ich mich abgequält bei den Übungen die ich gemacht hab. Aber na ja, wird schon bestimmt nach ner Zeit besser – hoffe ich mal :-D
Im Starbucks hab ich diese Woche immer lustige Geschichten erlebt, als ich mit Jany und Lea da war (2 Au Pair-Freundinnen). Als wir uns am Mittwochmorgen getroffen haben, wollte sich ein putziger alter Opa neben uns hinsetzten. Er war ein wenig tollpatschig und hat erstmal das Bild von der Wand geschmissen. Ich konnte es gerade noch festhalten, sonst wären die Kaffeetassen futsch gewesen. Es war ihm total unangenehm, aber mein Gott ist ja nichts passiert und eigentlich ist sowas ja auch immer mein Part irgendwas runterzuschmeißen oder umzukippen. Als wir dann zum zweiten mal da waren kam so ein kleines Mädchen zu uns an den Tisch und versuchte uns irgendwas zu erzählen. Na ja leider haben wir sie nicht so ganz verstanden aber sie war sehr niedlich. Sie ist dann sogar noch auf meinen Schoß geklettert und hat immer weitergeredet. War sehr putzig.
Mit den Mädels war auch alles gut diese Woche. Ich hab Elanas Fußballspiel zugeguckt (man ich vermisse das einfach am Sportplatz zu sitzen und Fußball zu gucken und mit den ganzen Leuten nur Quatsch zu labern). Irgendwie sind die Mütter hier anders als die deutschen Mütter. Zumindest habe ich noch nie eine deutsche Mutter mit Stöckelschuhen und Kostümchen auf dem Platz gesehen – ist aber auch definitiv besser so! Sah schon ziemlich lächerlich aus, wie sie da rumgestakst ist :-P
Das Wetter hier wird langsam auch immer mehr herbstig. Es wird kalt und ohne Jacke kann man leider nicht mehr raugehen. Dieser Wetter-Wechsel kam ganz schön plötzlich. Am Dienstag warens noch 28°C und am Donnerstag schon nur noch 13°C. Man hab ich gefroren :-D Aber ich habe mir ja schon schöne Pullis gekauft und bin somit gut gegen die Kälte gewappnet
J.  Außerdem hatten die Mädels diese Woche am Donnerstag keine Hausaufgaben, da sie „Spend time with your familiy-day“ hatten :-D. Ist auch mal was anderes ;-)
Ich fühle mich richtig wohl hier und hoffe, dass auch die nächsten Wochen so schön werden!

Alles Liebe,
Nina