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Montag, 21. Mai 2012

CL-Finale mit Diet Coke und Salzstangen – irgendwas stimmt da nicht!
















Die „Damen-Woche“ wie ich sie mal betiteln möchte, ging dann doch recht schnell um. Richtig viel mehr arbeiten musste ich im Endeffekt aber auch nicht. Abends musste ich zweimal bisschen länger als normal, aber das ist ja jetzt auch kein Weltuntergang. Dienstag kam Ari erstmal mit einem riesen Grinsen im Gesicht von der Schule nach Hause. Sie hatte ne Mail von ihrer Freundin bekommen, die sie gefragt hatte, ob sie nicht Lust hätte mit zu einem Konzert von „One Direction“ (die neuen Backstreet Boys oder für die ältere Generation vielleicht die Flippers) zu kommen. Um ehrlich zu sein bin ich ja schon ziemlich neidisch, weil die schon recht schnuckelig sind. Um meinen Neid zum Ausdruck zu bringen, hat sie den ganzen Tag nichts mehr zu Essen bekommen und musste die Woche über zu Fuß zur Schule laufen – natürlich NICHT! Ich bin ja kein Monster ;-) Das Konzert ist dann diesen Freitag und ich bekomme ganz viele Fotos sagte sie mir. Da war ich dann nicht mehr soooo neidisch ;-)
Vorm Gym sind wir jetzt zum warmmachen statt aufs Rad mal draußen ne Runde laufen gegangen. Im Gegensatz zu heute (den ganzen Tag monsunartige Regenfälle) war es nämlich die ganze letzte Woche über wunderschön sonnig mit angenehmen Temperaturen. So wurde dann im Haus auch der Riesen-Ventilator angeschmissen, den wir zusätzlich zur Klimaanlage auch noch haben. Da wird dann durchs ganze Haus frischer Wind gewindet, der das Einschlafen dann doch etwas angenehmer macht. Ohne das Ding hätte ich glaube ich vor Hitze nicht einschlafen können. Die Woche plätscherte dann so weiter und ging auch wie oben schon gesagt, ziemlich schnell um.
Freitag musste Theresa abends arbeiten und Lea und ich haben ihr dann (nach einem leckeren Abendessen bei Panera Bread (wo es auch mal Brot gibt, was fast so schmeckt wie deutsches!) und einem Klau von 10000 Servierten (natürlich Lea, nicht ich!), da man ja nie genug Servierten haben kann) Gesellschaft geleistet. So wurde die DVD von dem grandiosen Hugh Grant und Drew Barrymore Film „Music and Lyrics“ (Mitten ins Herz - Ein Song für dich) eingeschmissen und die Filmmusik mit unglaublicher Textsicherheit mitgeschmettert („and than Pop * klatsch * goes my heaaaart“).
Samstag war dann das Champions League Finale, was ich mir hier alleine angeguckt habe. Champions League Finale mit Diet Coke, Salzstangen, alleine auf dem Bett und nicht mit Bier, Chips und Freunden in der Hütte. Da haben mir dann schon alle meine Fußball-Guck-Freunde gefehlt, ohne die Fußball gucken einfach keinen richtigen Spaß macht. Aber na ja, zum EM-Finale wäre ich ja wieder Zuhause. Jetzt müssen es die Deutschen nur bis dahin schaffen (und wenn sie dies nicht schaffen, werde ich jedem Einzelnen von den werten Herren in den Arsch treten! :-P). Abends bin ich dann zu Lea und wir haben zusammen ihre Kinder ins Bett gesteckt. Kaputt von der vielen Arbeit in der Woche (haha) wollten wir auch eigentlich recht früh schlafen, was aber aufgrund einer unglaublichen Hitze in ihrem Zimmer (Lea hat nämlich nicht so einen coolen Riesen-Ventilator und wohnt in der obersten Etage) nicht so ganz geklappt hat. So haben wir dann Fußballspiele von 2010 bis 1974 geguckt und uns wieder schön viele lustige Sachen ausgedacht.
Sonntag gings dann zu unserer letzten Universität die wir besuchen wollten. Gegen Mittag machten wir uns auf den Weg nach New Haven, um die Yale Universität zu besichtigen. Allein die Autofahrten hin und zurück waren schon abenteuerlich, da wir 3 krasse Unfälle gesehen haben und angesichts dieser Tatsache froh waren, unfallfrei in New Haven angekommen zu sein (was das jetzt für Unfälle waren, darf ich nicht sagen – Mama hat nämlich gesagt, das interessiert eh keinen und ich soll nicht so viel um den heißen Brei herum reden. Dabei rede ich doch so gerne. Aber ich höre natürlich auf meine Mama und belass es nun dabei ;-) ). Der Weg führte uns über die riesige George Washington Bridge (jahaaa, Lea ist also nun in Manhattan Auto gefahren, obwohl das ja eigenltich nicht sooo erlaubt ist ;-) ) und auf dem Rückweg durch das Hudson Valley, das ist da, wo diese unglaublich wunderschönen realen ZDF Sonntagsfilme gedreht werden. Die Gegend war aber wirklich richtig schön idyllisch. Da können Geschichten auch nur ein Happy End haben.
In Yale hatten wir dann auch wieder total Glück, genau an DEM Tag da gewesen zu sein. Die hatten so eine Vorveranstaltung zur Graduation und im Innenhof des Alten Campus saßen bestimmt 3000 Leute. Es wurden Reden geschwungen und die besten Sportler des Jahrgangs geehrt. Die hier in den Staaten berühmte Journalistin Barbara Walters hat auch ein paar Worte an die Absolventen gerichtet, womit wir nun noch einen „Promi“ gesehen haben. Hier ist die wohl echt total bekannt, weil die super viele Präsidenten und Politiker interviewt hat und 40 Jahre lang die News präsentiert hat. Und sie hat Paris Hilton aus dem Knast per Telefon interviewt :-D (ganz wichtige Info!). Sie ist wahrscheinlich der Peter Kloeppel der USA. Nachdem wir uns die wichtigsten und schönsten Gebäude angeguckt haben und natürlich auch hier ein T-Shirt gekauft haben, ging es gegen Abend zurück nach Montclair und das Wochenende war auch schon wieder vorbei.
Nächstes Wochenende kommt mich dann Johannes aus Washington besuchen.

Alles Liebe,
Nina

Montag, 14. Mai 2012

Manchmal gibts keine passende Überschrift^^





Richtig viel zu erzählen gibt es eigentlich nicht diese Woche. Montags kam der Mann, der unser Deck draußen macht, zur Freude meiner Gastmutter (die schon dachte, dass es nie fertig werden wird) dann auch mal wieder. Im ist also aufgrund meiner Kopfschmerztabletten nichts zugestoßen :-D Der ist dann jetzt auch angefangen zu streichen und draußen hat es die ganze Woche über nach Farbe gepestet. Na ja, die Farbe ist jetzt nicht soooo bombe geworden. Etwas zu dunkel. Aber na ja^^
Die restlichen Tage ging es dann ins Gym bzw. am Freitag bin ich mal ne Runde Laufen gegangen. Dienstag hat uns unser Freund im Gym solche Übungen für die Arme gezeigt. Ai, was hatte ich für nen Muskelkater am nächsten Tag. Donnerstag hatte ich die Übungen dann nochmal wiederholt und am Freitag war der Muskelkater nochmal doppelt so schlimm. Konnte meinen Arm erstmal nicht normal nach unten hängen lassen, weils so weh tat :-D Ja ich weiß, ich bin ne Mimose, aber es tat wirklich weh^^
Samstag und Sonntag habe ich dann was mit Jany gemacht. Wir waren in der Mall, haben ein Picknick im Park gemacht, TV geschaut, gekocht und einfach nur geschnackt. War richtig schön mal wieder länger was mit ihr zu machen und so zu erzählen wie es beim jeweils anderen so läuft und das man gar nicht glauben kann, wie schnell die Zeit hier jetzt einfach umgegangen ist und in den nächsten Wochen alle nach und nach wieder zurück nach Hause gehen.
Sonntag hatten wir hier bei mir in der Familie auch wieder Besuch von Jessicas ganzen Verwandten. Muttertag wurde gefeiert (obwohl ich an diesem Tag dann doch meine Mama ganz gerne persönlich in den Arm genommen hätte... Aber meine Mama ist nicht nur am Muttertag die Beste, sondern auch an jedem anderen Tag J Da muss ich dann halt noch ein bisschen warten, bis ich sie wieder in richtig in den Arm nehmen kann). Ich mag die alle total und unterhalte mich voll gerne mit denen. Vor allen Dingen spricht man dann mal den ganzen Tag lang nur Englisch, was auch mal ganz gut ist. Jessicas Mama hatte ganz viele Bagels und Aufstriche mitgebracht, die Schwägerin (die auch schon die Fernsehpreis Emmy für ihre Reportage aus Israel gewonnen hat, wie ich gestern mal erfahren habe^^. Früher hat sie nämlich für CNN und sowas gearbeitet, also diese Nachrichten-Sender) hat unglaublich leckere Erdbeeren mitgebracht und ein Cousin hatte noch Geburtstag, für den gabs Kuchen. Ha, das war auch lustig, die beiden Jungs haben nämlich versucht mir die Regeln von Baseball zu erklären :-D Irgendwas von wegen Strikes und wenn du 4 Strikes oder so hast bist du draußen, aber bei irgendwas anderem kannst du dann auf die erste Base und keine Ahnung. Richtig verstanden hab ich es nicht, aber sie fandens sehr amüsant, dass ich nichts gerafft habe :-D Wobei, was ich verstanden habe war, dass ein Homerun, einen Punkt gibt, wenigstens etwas^ Na ja, irgendwie finde ich den Sport jetzt auch nicht so interessant, weswegen sich meine Trauer über mein Unwissen in Grenzen hält^^ Jessicas Bruder hatte noch seine 2 Hunde mitgebracht. Der eine Hund ist noch ein Welpe, den sie aber nur ein Jahr lang behalten. Der Hund wird nämlich zum Blindenhund ausgebildet und dafür muss der so spezielle Programme machen und darf z. B. auch nicht auf den Schoß genommen werden, weil er das später auch nicht darf. War ganz interessant zu hören, worauf man da dann alles achten muss, bei der Erziehung des Hundes. Der war aber wirklich goldig, ein kleiner Labrador J
Diese Woche ist dann wieder ein bisschen anders, weil mein Gastpapa für seine Möbelfirma in Las Vegas ist bis Freitag. Der hat da so etwas, was man in Deutschland denke ich mal Messe nennt. Jetzt sind wir ein reiner Frauen-Haushalt, was aber auch ganz gut klappt. Heute hatte Elana z. B. ein Soccer-Probe-Training, ob sie noch gut genug ist, nächste Saison auch noch in diesem besonderen Team zu spielen. Meine Güte, haben die da übertrieben heute. Ich mein, die sind 10 und machen da komplett nen Tam Tam drauß. Jede Spielerin hat ne Nummer auf den Rücken gepinnt bekommen, 6 Trainer haben sich Notizen gemacht und diese Notizen werden jetzt ausgewertet. Komplett übertrieben meiner Meinung nach. Die nehmen das viel zu Ernst, in dem Alter soll man das doch nur aus Spaß und nicht aufgrund von Leistung machen.
Dann bin ich mal gespannt wie sich der Frauenhaushalt in der nächsten Woche so schlägt.

Alles Liebe,
Nina

Montag, 7. Mai 2012

Feels like home - zumindest ein bisschen


Diese ganze freie Zeit – richtig kreative Aktivitäten konnte ich mir für die letzten 7 Wochen jetzt auch nicht mehr ausdenken, also werden einfach neue Rekorde im Super-Chillen aufgestellt.
Am Montag war dann mal wieder der Typ da, der das Deck fertig macht. Also der schleift das komplette Holz ab und irgendwann soll es dann noch gestrichen werden. Vom ganzen Holzabschleifen, hat er dann Kopfschmerzen bekommen (verübeln mag ichs ihm nicht – ich krieg ja schon die Krise von diesem Geräusch und das obwohl ich drinnen sitze). Nina spielte dann erstmal Krankenschwester und hat aus ihrem Medizin-Schränkchen der guten deutschen Hausmittelchen das Wunderheilzeug Ipuprofen gezaubert und es dem Herrn Holzabschleifer zur Besserung gegeben. Auf meine Nachfrage am Nachmittag sagte er auch, dass es ihm besser ginge. Alles schön und gut, nur kam der Mann die komplette Woche über danach nicht mehr. Ob mir das zu denken geben sollte?
Abends wurde Lea, Theresa und mir dann doch mal wieder bewusst, dass wir alle gleich blöd sind. Theresa fragte mal wieder nach dem Weg (Orientierung hat man in Sachsen leider nicht gelernt ;-) ), ob sie denn die nächste links müsste. Ich meinte dann: ne, diese noch nicht, erst die danach. Als wir dann an der Kreuzung waren, bog Theresa auch selbstverständlich in unserer „links“ ab. Eigentlich meinten wir nämlich beide rechts. Gut, dass wir alle so sind und wunderbar miteinander kommunizieren können ;-). Auch am nächsten Tag waren meine unglaublichen Ortskenntnisse mal wieder gefragt, denn diesmal fragte mich sogar mein Gastpapa nach dem Weg. Er hatte sich wohl irgendwie mit den Straßen vertan, um zum Leichtathletik von Ari zu kommen und ich solle ihm dann mal kurz erklären wie er denn da jetzt am besten hinkommt :-D. Was soll die Menscheit Amerikas machen, wenn ich nicht mehr da bin und den Weg weisen kann – haha!
Unser Gym-Gang am Donnerstag viel aufgrund einer kleinen unmotivierten Gefühlslage einer lieben Dame dann eher kürzer aus. Irgendwie hatte ich aber mal wieder Hummeln in der Futt und so bin ich dann, als ich zuhause abgesetzt wurde, erstmal ne große Runde mit dem Hund gegangen. Richtig ausgelastet war ich danach aber immer noch nicht. So habe ich meine geniale Wolfang-Petry-Schlager-Playlist angeschmissen und bin mal losgejoggt. Hach der gute alte Wolle, der trägt einen nur so von Kilometer zu Kilometer ;-)
Donnerstag und Dienstag haben die Mädels jetzt immer erst um 18:00 Uhr ihre Aktivitäten, was bedeutet, dass sie sich spätestens ab 16:30 Uhr am langweilen sind, wenn sie nicht gerade Unmengen an Hausaufgaben haben oder wieder irgendein Buch lesen wollen. So haben wir dann am Donnerstag ein super sinnvolles Kartenspiel gespielt (dessen Sinn ich bis heute nicht kapiert habe, aber man sagt ja lieber mal nichts^^). Als wir dann aber zu dem Punkt kamen, wo die Blagen meinten, dass sie schummeln dürften, ihr Au Pair aber schön nach den Regeln spielen sollte, habe ich auch nur gesagt, dass sie nach „ihren Regeln“ mal schön alleine spielen können. Das macht doch keinen Sinn ganz ehrlich. Später im Leben können sie sich auch nicht alles so hinlegen, wie sie es gerne haben wollen, nur damit sie einen Vorteil daraus ziehen können. Richtig einsehen wollten sie dann nicht, dass ich Recht hatte, das Spiel war aber trotzdem beendet und wir machten dann irgendwas anderes. Ok, genug aufgeregt (musste jetzt aber mal kurz sein^^)
Freitag ging dann auch wieder ganz fix um. Morgens gabs das ein oder andere Skype-Date und Nachmittags habe ich schön mit Elana am iPod gespielt. In der Zwischenzeit hab ich dann für Lea einen „Mai“ gemacht. In Lea’s Region ist es halt Tradition, dass die Freunde für ihre Freundinnen son großes Bild machen und es ihr in der Nacht vom 30. April auf den 01. Mai vors Haus hängen. Da Lea uns seit Wochen damit in den Ohren gehangen hat und ich eh wieder viel zu viel Zeit hatte, dachte ich mir, dass ich ihr mal ein kleines Bildchen male. Sie hat sich auch glaube ich sehr gefreut über mein super-süßes Küken ;-)
Den Samstag haben wir nicht wirklich viel gemacht. Sind im Brookdale Park gewesen und haben den wohl unmotiviertesten Schiri der Welt gesehen (der Bewegungsradius war ca. 5 Meter, Sonnenbrille auf (bei komplett bewölktem Himmel) und Hände in der Hosentasche – bor was hätte mir das Spaß gemacht zu spielen, wenn diese Tröte gepfiffen hätte), unnütz ein bisschen Sprit verfahren und abends musste ich dann auch arbeiten (das einzige Mal diesen Monat, total gut J). Kinder wurden wieder zeitig ins Bett geschickt, aber eigentlich auch nur weil Oma Brinkmann auch wieder mal müde war. Aber ich musste schließlich auch fit sein, weils am nächsten Tag auf große Reise zur Elite-Universität Princeton ging. Theresa holte mich also am Sonntag gegen 11:00 Uhr ab, schnell noch Lea eingesammelt und los gings. Die Uni war auch super schnell gefunden und schon die Straße, die dorthin führte, mit den vielen Bäumen und dem ganzen Grün, brachte mich zum schwärmen. Als wir dann so über den Campus gingen, waren wir schon ziemlich erstaunt, wie unglaublich wenig doch los war. Es war fast keine Menschenseele zu sehen und wir dachten schon, dass sich der Besuch auf vllt 20 min beschränken würde. Je mehr wir aber ins innere des Campus-Geländes gingen, desto interessanter wurde es aber. Von irgendwoher kam Musik und der sind wir dann mal entgegengegangen. Ja und dann war da was, was man wohl eine typische amerikanische College-Abschlussparty nennt. Hunderte betrunkene Ammis, die ihren letzten Schultag feierten und wahrscheinlich zum ersten Mal Bier getrunken haben, liefen grölend und nicht mehr ganz so viel angezogen (die, die noch angezogen waren, hatten natürlich ganz Elite-Uni-gerecht Polohemd in die Hose gesteckt an und die Damen trugen Kleidchen (also wirklich alle jetzt!! Ich glaub das war Pflicht^^)) an uns vorbei. Der Geruch von Bier stieg uns in die Nase und man fühlte sich an so manch eine lustige Zeltparty von zuhause erinnert, was die Vorfreude auf Zuhause nur noch größer werden ließ J. Gefeiert wurde auf einer Straße, auf der die Clubhäuser stehen (diesen Clubs kann man beitreten und dort in der Gemeinschaft Essen, Lernen und soziale Kontakte pflegen – zumindest SOLL es so sein, laut Beschreibung im Internet :-D) und in den Vorgärten sind dann Bands oder Rapper oder sonstige Musiker aufgetreten. Bei der einen Band haben wir uns nur gedacht: Mensch, die hören sich ja wirklich so an, wie das Original aus dem Radio. Gut, haben wa dann Zuhause mal nachgeguckt und es hat sich sogar nicht nur so angehört wie das Original, es war das Original. Die Band heißt „Outasight“ und das Lied ist „Tonight is the night“, falls ihr es euch mal anhören wollt, welche Weltstars von morgen wir gehört, aber natürlich nicht erkannt haben :-D. Wir sind dann noch ein bisschen weiter über den Campus gelaufen und haben (neben Kerlen, die anscheinend vorher nicht in den Spiegel geguckt haben, wie dämlich sie doch mit ihren ultraultrakurzen PINKEN (!!!) Shorts aussehen) wunderschöne alte Gebäude gesehen, die aussahen wie kleine Burgen. In dem University Shop wurde dann noch schnell ein Princeton-University-Shirt gekauft und dann ging auch schon die Heimreise an. Natürlich sind wir auf dem Rückweg nochmal an der lustigen Meile vorbeigelaufen, die Studenten die noch da waren, waren nicht mehr so ganz Herren ihrer Sinne und den, der das ganze aufräumen darf, ist schon ein armes Schwein (Man muss dabei sagen, dass das ganze in der Mittagszeit von statten ging - 3 Stunden lang. Also an deren Durchhaltevermögen muss noch gearbeitet werden!)! Es war ein wirklich schöner Tag, der definitiv anders verlaufen ist, als wir es vorher gedacht hätten. Wenn ihr also mal irgendwann nach Princeton fahren wollt, wählt auf jeden Fall das Wochenende nach dem letzten Schultag – ist definitiv eine Erfahrung wert ;-)

Alles Liebe,
Nina

Montag, 30. April 2012

Oh mein Gott - Ole ist nicht mehr da!


Jetzt ist schon wieder Mai. Nächsten Monat fliege ich schon wieder nach Hause. Man man man^^
Montag hatte ich nun zum letzten Mal Uni. Ich bin natürlich fleißig zum Campus hingefahren, war aber mal wieder niemand (außer so ein Mitschüler von mir, der mich jedes Mal zugelabert hat, ob ich nicht diese eine Kirche in Deutschland kenne. Er war halt mal irgendwann vor langer Zeit in Deutschland und fand diese eine Kirche so toll. Gut, dass er nicht wusste, wo die Kirche jetzt war, geschweige denn, wie sie denn heißt. Da ich ja auch wirklich jeeede Kirche kenne, konnte ich natürlich sofort mein Wissen dazu preisgeben – haha!). Bin dann in so ein Büro gegangen, um denen zu sagen, dass ich so ein Zertifikat über die 3 Credit Points bekomme. Schnell wurde dann ein Formular ausgefüllt und ab gings wieder nach Hause. Abends hatten wir dann unser allmonatiges Au-Pair-Meeting. Dieses mal stand Zumba auf dem Programm. War auch wieder sehr schön anzusehen. Die Südamerikanerinnen auf der einen, die Deutschen auf der anderen Seite. Auf der einen Seite die Damen, die Rhythmus wahrscheinlich schon mit der Muttermilch aufsaugen und auf der anderen Seite so Koordinationslegastheniker wie meine Wenigkeit. Da wir auch noch vor einem Spiegel rumhüpfen durften, bekam man sofort vor Augen geführt, wie unglaublich unbegabt man doch ist. War dafür aber auch umso lustiger.
Wie jeden Dienstag, Donnerstag und Freitag gings auch dieses Mal am Dienstag ins Gym. Als Lea und ich dann da unsere Übungen gemacht haben, kam erstmal so eine Frau zu uns an und fragte uns, ob wir Fußball spielen würden. Ich hab dann gesagt, dass ich in Deutschland gespielt habe. Dann erzählte sie uns erstmal einen davon, dass ihre Tochter in Russland bei irgendnem Verein spielt, der gerade in der CL gegen Potsdam rausgeflogen ist. Jetzt sucht sie im Moment Mädels, die in einer Sommer-Liga mitspielen wollen. Das ich nicht sofort vor Lachen auf dem Boden lag war auch alles. Unser Letter-Kreisklasse A (weil, wir waren ja immer die höchstspielende Mannschaft und so :-D)-Niveau hätte auch gaaaanz sicher gereicht, um bei denen mitzuspielen :-D. Leider bin ich aber nur noch bis Ende Juni da und so musste ich der Dame, die sichtlich enttäuscht war, dass wir keine Zeit hatten, absagen. Abends sind Lea und ich dann nach einem Shopping beim Kaffeehändler unseres Vertrauens (haben uns so einen schönen Thermo-Becher gekauft) auf den Eagle Rock gefahren und haben die Staffeln von „Türkisch für Anfänger“ geguckt. Der Samstag ging dann ähnlich weiter und die typischen Aktivitäten der vor Langeweile fast eingehenden Au Pairs kamen wieder zum Vorschein. Es wurde mit 237 Menschen geskyped, Suppe und Pudding gekocht. Passende Hintergrundmusik lieferte der Gartenmensch, der unsere Holzterasse im Moment auf Vordermann bringt und diese am Abschleifen ist (seit 2 Wochen höre ich nun den gaaaanzen Tag dieses Geräusch – ich glaube ich bin für mein Leben geschädigt!).
Donnerstag haben Ari, Elana und ich dann mit meinem Nachfolger Au Pair geskyped. Die Mädels waren total aufgedreht und haben wirklich NUR geschnabbelt. Aber ansonsten war das Skypen echt nett und die Mädels fanden meine Nachfolgerin sympathisch, was schließlich die Hauptsache ist. Gekocht hatte ich dieses Mal ein neues Rezept. Meiner Meinung nach sah es eher aus wie Matsche und schmeckte jetzt auch nicht sooo bombe, die Mädels fandens aber super.
Freitag war wieder so ein „Nina legt den Schalter gerne um und kann sich nicht entscheiden was sie will-Tag“. Erstmal waren wir im Gym und Lea und Theresa hatten vor abends nach New York ins Vapiano zu fahren. Zunächst hatte ich auch Lust mitzufahren. Zuhause angekommen, war die Lust aber wieder weg und ich hatte mich schon seelisch auf einen Abend im Bett mit meinen besten Freunden Lena und Cem von Türkisch für Anfänger eingestellt. Ja irgendwann hatte ich aber dann doch wieder Lust und dachte mir so: Mhm joa, vllt ist Jessica ja passend wieder da und ich kann doch noch passend zur Bahn. So habe ich mich dann vorsichtshalber mal umgezogen. Aber wie die amerikanische Pünktlichkeit nun mal ist, kam die gute Frau nicht nach Hause. Meine Laune wieder weg und ich freute mich schon auf mein Bett. Als sie dann aber doch nach Hause kam, sagte sie mir dann, dass ich off wäre und machen könnte was ich wollte. Gut, dass sie auch in die Richtung von der Bahn musste, so hat sie mich dann mitgenommen und ich konnte dann doch mit Lea und Theresa nach New York fahren. Dort haben wir uns mit einem Freund von Theresa aus Dresden getroffen (der auch keinen sächsischen Akzent hatte – also ich frag mich, wo die ganzen Menschen wohnen, die so sprechen :-D). Im Vapi hatte ich dann auch wieder ne Bomben-Laune und habe die ganze Zeit nur geschnackt (kommt ja sonst nicht sooo häufig vor ;-) ). An der Bar hat uns unser (bzw. nein, mein) Lieblingsbarkeeper (Lea und Theresa haben ja nen andern ;-) ) wieder einen ausgetan. Hach, das schmeckt ja schon wieder ganz gut das Zeug. Als ich mir dann noch was holen wollte, hab ich mich mit einem Australier unterhalten, der (wie irgendwie fast jeder) natürlich auch schonmal in Deutschland war. Er war dann im Winter da und hat erzählt, dass er auf nem Weihnachtsmarkt war. Glühwein fand auch er super und ich habe nur gedacht: Jahaaa, im Winter wird jeder einzelne Weihnachtsmarkt in NRW besucht, damit ich auch wieder schööön viel Glühwein trinken kann – natürlich nur zum aufwärmen versteht sich.
Oh man, jetzt hätte ich aber fast vergessen euch DIE Story zu erzählen. Als wir nämlich noch auf den Bus gewartet haben kam Lea an und sagte: „Wisst ihr was?!?! Ole ist nicht mehr da!!!“ Zunächst dachte ich ja „Hach gut, auch mal mitbekommen, dass der Pfeiffer schon weg ist. Der ist aber schon im Januar mit allen anderen gefahren.“. Aber sie meinte nicht den Herrn P. aus 302, sondern irgendsonnen Fuzzi aus der Serie Berlin Tag und Nacht. Was sie an dieser äußerst Sendung jetzt aber gerade so klasse findet bleibt mir und Theresa glaube ich für immer ein Rätsel. Der Running-Gag des Abends war dann aber: „Oh Gott, wie soll ich es eigentlich noch aushalten im Leben, jetzt, wo Ole nicht mehr da ist!“ :-D Ja, Theresa und ich hatten unseren Spaß damit – Lea jetzt irgendwie nicht so – keine Ahnung warum^^
Samstag habe ich dann erstmal Frühjahrs-Ausmistung gemacht. Die Klamotten, die ich eh nicht mehr mit nach Hause nehme sind schonmal in den Nebenschrank gewandert, sämtliche unnütze Uni-Zettel wurden weggeschmissen und überall einmal langeputzt. Wie schön das Zimmer jetzt aussieht – unglaublich. Gegen halb 4 wurde ich dann von Jany abgeholt und wir haben uns auf den Weg zur Mall gemacht. Dort sind wir dann ein bisl durch die Läden geschlendert, sind dann am Ende beim Chinesen essen gewesen und haben uns mal wieder richtig schön unterhalten J Abends hat sie mich bei Lea rausgelassen. Wir beide haben uns das Finale von DSDS angeguckt und sehr amüsante Fotos gemacht. Auch mit Lea’s Gastkindern gabs dann so manche lustige Fotos.
Der letzte Tag der Woche wurde dann auch wieder mit ein bisschen Shopping verbracht, weil ich einfach noch Schuhe brauchte. Ich habe wirklich nicht viele, die man noch gebrauchen kann (nur 2 Paar Ballerinas, ein Paar flache Chucks und ein Paar hohe Chucks – das ist ja nun wirklich nicht viel, da ist es ja wohl verständlich, dass ich noch was kaufen musste :-D). So gabs dann für mich ein schönes Paar Keds. Abends habe ich dann wieder ein bisl bei Lea im Zimmer rumgechillt, während sie mit einer Freundin in Neuseeland geskyped hat. Bei Lea sind nämlich von 6 Mädels 3 im Ausland (Neuseeland, Australien und USA), da ist es dann nicht sooo einfach, sich mal auf nen Skype-Date zu treffen.
Heute war dann der erste Montag, wo ich nur die Wäsche waschen musste, ohne zur Uni zu gehen. Man, was habe ich jetzt wieder ein noch gechillteres Leben als vorher. Weiß gar nicht, was ich mit meiner ganzen freien Zeit alles anfangen soll :-D

Alles Liebe,
Nina

P.S.: Ole ist übrigens doch wieder da, das Leben kann weitergehen :-D

Montag, 23. April 2012

Tequila gefällig?


Ferienwoche. Das könnte man auch als den Horror eines jeden Au Pairs definieren, da man die Blagen den ganzen Tag am Kopf hat, meistens auch noch die wöchtenlichen Aktivitäten ausfallen und nach spätestens drei Tagen der Lagerkoller ausbricht. So schlimm war die letzte Woche dann aber (dem Himmel sei Dank) doch nicht. Es wurde jeden Tag ausgeschlafen (was bin ich froh, dass meine Kinder Langschläfer sind), zum Frühstück Waffeln gebacken oder „Brötchen“ (was man hier halt Brötchen nennt) geschmiert und erstmal TV geschaut. Elana hatte sogar ihre kompletten Aktivitäten und so gings für sie ab zum Fußball am Montag. Ari und ich haben uns dann die Tennisschläger geschnappt und sind ne Stunde spielen gegangen. Bei 30°C um 18:00 Uhr waren wir komplett fertig danach und meine Kopfschmerzen (jaaa, Kind ist wetterfühlig – dieses ganze hin und her! Letzte Woche 30°C heute wieder nur 12°C – ist doch ganz ehrlich scheiße!) wurden auch nicht wirklich besser dadurch. Gut, dass die Abendaktivität eher gechillt ausfiel. Da ich ja schon den ganzen Tag so „hart und lange“ gearbeitet habe, hatte ich abends meist schon um 18:00 Uhr frei. Dieses mal sind wir (hach, was ein Zufall) zum Starbucks gegangen. Lea und Theresa mussten ihre Hausaufgaben für ihre Weekend-Class, die sie Anfang Juni für ein Wochenende zu den Niagara-Fällen führt (ja ich hasse sie, weil sie mich alleine lassen^^) und für die sie jetzt 3 oder 4 mal nen Samstag lang in New York 6 Stunden lang abgammeln dürfen, machen. Zur Unterstützung bin ich dann mal mitgegangen und wollte helfen. Stellte sich nur heraus, dass sie mein unglaubliches Wissen und meine große Weisheit nicht brauchten, da sie nur malen mussten. Eine Bildergeschichte, mal was ganz Tolles! Meine Kreativität diesbezüglich hielt sich leider in Grenzen und so guckte ich mir an, wie viele Strichmännchen, Wasserfälle und Boote gemalt wurden.
Dienstag hatte ich dann nur morgens die Kinder, musste also nur Frühstück machen, danach wollte Jessica mit ihnen um 12:00 Uhr los zum Zahnarzt nach Brookln (seinen Zahnarzt muss man ja auch 1 ½ Stunden entfernt haben ;-) ). Aus 12:00 Uhr ist dann natürlich auch wieder 12:45 geworden, was aber wahrscheinlich das amerikanische 12:00 Uhr ist. Wenn ich eines gelernt habe in dem Jahr, dann, dass die Amerikaner nie, wirklich NIE zu der Zeit loskommen, wie sie es eigentlich geplant haben^^Als die Damen der Frank-Family dann aufgebrochen waren, habe ich mir die Kopfhörer aufgesetzt und bin mit einem kleinen Umweg über den Starbucks (man muss die Sucht schließlich befriedigen) zum Park gelaufen und habe mich dort in die Sonne geflezt. Irgendwann hat Lea mich dann abgeholt und nach langem Überlegen, wo wir denn jetzt essen gehen sollen, sind wir schließlich zum „Tick Tock-Diner“ gefahren. Endlich kann man sagen. Jedes mal, wenn wir nach New York fahren, dann sehen wir den und ich fand den Namen einfach so klasse, dass ich da unbedingt hin musste. Den typischen amerikanischen Diner stellt man sich ja immer voll mit Jugendlichen vor. Na ja, das Klientel dieses Diners war eher 60+ und nicht wirklich in unserm Alter. Dafür schmeckte das Essen aber echt lecker und das ist schließlich die Hauptsache. Nachher haben wir dann Theresas neue Kamera eingeweiht und haben allerhand lustige Fotos gemacht.
Mittwoch war dann wohl der chilligste Tag der Woche, da beide Mädels ein Playdate (also ne Verabredung) hatten. Mittags hatte ich denen dann schnell Nudeln gekocht und danach wurde weitergespielt. Ich saß dann die meiste Zeit im Wohnzimmer, habe gelesen und mit Zuhause kommuniziert (mache ich ja sonst auch eeeecht selten). Abends gings dann zum Yoga. War auch ganz amüsant, aber für Menschen, die gelenkig wie ne Brechstange sind, wie ich es nunmal bin, war es schon ziemlich anstrengend. Mal gucken, ob ich jetzt die große Yoga-Laufbahn starte und da nochmal hingehe. Der Muskelkater am nächsten Tag spricht eigentlich dagegen, aber man kanns ja mal probieren.
Da Ari am Donnerstag wieder nen Playdate hatte, kam ich auf die grandiose Idee mit Elana zu backen. Im Internet habe ich dann schön ein super-gesundes Muffin-Rezept gesucht, was sich echt lecker angehört hat. Nun gut, wir angefangen, Äpfel und Möhren geschnitten, die restlichen Zutaten dazu und ab in den Backofen. Als die Dinger dann fertig waren, sahen die auch echt super aus. Aber es gibt ja bekanntlich das Sprichwort „Mehr Schein, als Sein“ (ich hoffe, dass war jetzt richtig, weil mit Sprichwörtern hab ichs hier nicht mehr so :-D). Als wir dann ein son Teil probiert haben, ist uns einfach nur schlecht geworden. Es hat total verfault und schlecht geschmeckt und war total widerlich! Ich frage mich bis heute, warum das nichts geworden ist. Es muss das Backpulver gewesen sein, weil die restlichen Zutaten alle frisch gewesen sind. Meine Letter Landfrauen-Ehre hat aber nach diesem Jahr einen riesigen Knacks bekommen. Erst der Brot-Kuchen für Leas Geburtstag und jetzt dieser Scheiß :-D Backen nach Rezept werde ich definitiv erst wieder Zuhause! Hier liegt das alles nur an den Zutaten, dass das alles nichts wird – eindeutig^^
Um mich von dem Malör abzulenken bin ich dann abends wieder mit Lea und Theresa im Park Fotos machen gegangen. Oh was hatten wir wieder einen Spaß! Ich bin wirklich froh, dass ich die beiden hier habe. Wir haben immer total viel Spaß und können über alles schnacken J
Freitag war meine Woche dann auch schon wieder um, weil ich den Mädels nur Frühstück gemacht habe und wir dann auch schon nach New York gefahren sind. Mit Lea hatte ich mich im Bus verabredet. Die Mädels wurden nur noch schnell bei Jessica abgesetzt und los ging ein sehr schöner Tag. Zunächst saßen wir beim Starbucks und haben mal wieder darüber geschnackt ,was wir alles machen werden, wenn wir zuhause sind und worauf wir uns am meisten freuen. Dann haben wir noch mit einem Freund von Lea geskyped und irgendwann sind wir dann zum Vapiano gegangen. Joa und da saßen wir dann auch ab 17:30. Nach dem Essen haben wir uns dann an die Bar gesetzt und sind irgendwann angefangen mit dem Barkeeper zu schnacken, der, wie sich rausstellte, auch ein bisschen Deutsch versteht. Nun ja, irgendwann, als Lea und ich dann so am schnacken waren fragte der Herr nur so: „Kann ich irgendwas für euch tun?“ Wir dann halt so (in Gedanken natürlich: jaaa einmal bitte alles, von Bacardi bis Malibu, dankeee): „Ne ne ist schon okay.“ Dann sagte er aber: „Ach kommt, ich tu euch einen aus, was möchtet ihr denn gerne, ist Tequila okay?“ Wir dachten ja, der verarscht uns und sagten dann nur so: „Ja klar, ist super.“ Der machte auch dann weiter seine Arbeit, Gläser wegräumen und so weiter, ja aber dann stellte der uns da jedem nen Glas hin und wir bekamen nen Tequila mit Limette oben drauf J Richtig cool!
Der abend war dann auch wieder schnell um und Samstag war dann ziemlich langweilig. Lea und Theresa hatten ihre Class in New York und abends musste ich auch arbeiten. So habe ich mich dann beim Starbucks hingechillt, bisl Kafffee getrunken und Karten geschrieben. Am Sonntag sind wir 3 dann ins Kino gegangen und haben den neuen Zac Efron Film „The Lucky One“ geguckt. Der war auch wirklich schön (wobei Lea und Theresa nur wegen der Szene in der man Efrons freien Oberkörper sehen kann in den Film gegangen sind, da können die mir erzählen was sie wollen :-D). So ging diese, mit so viel Schrecken gefürchtete Woche doch sehr schnell um und nächste Woche startet der Alltag wieder.

Alles Liebe,
Nina